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Schülerleben live

Ein Ausflug nach Dresden

Wenn man bei uns im Deutsch-Leistungskurs ist, hat man das Los gezogen, seine seltene Freizeit in Theatern zu verbringen. Diese Ausflüge sind keine Pflicht, aber wer sagt schon Nein zu einer Fahrt nach Dresden?
Die 100. Aufführung von Shakespeares „Hamlet“ war also der Grund, weshalb ich am Pfingstsonntag nicht entspannt zu Hause saß, sondern im Zug nach Dresden. Im Nachhinein war dieser Ausflug eine schöne Abwechslung am langen Wochenende, schließlich bin ich nicht alle Tage in der Landeshauptstadt. Da wir vor der Theateraufführung noch etwa zwei Stunden Zeit hatten, konnten wir ein paar sehenswerte Orte in der Altstadt besuchen und uns die Füße vertreten. Das war auch nötig, da die Aufführung drei Stunden ging und die Sitzreihen kaum enger hätten sein können.
In Bezug auf Theateraufführungen bin ich zwiegespalten. Grundsätzlich sehe ich gerne das eine oder andere Werk auf der Bühne. Doch in letzter Zeit waren die meisten Aufführungen, die ich besucht habe, meiner Meinung nach nicht besonders gut umgesetzt. Aber von „Hamlet“ wurde ich positiv überrascht. Die Dresdner Inszenierung ist auf jeden Fall sehenswert, auch wenn ich von der Schlussszene ein wenig enttäuscht war – aber ich möchte nichts spoilern!
Vor der Rückfahrt nach Leipzig hatten wir jede Menge Glück: Ganz knapp haben wir noch die letzte Straßenbahn ergattert, die uns rechtzeitig vor der Abfahrt unseres Zuges zum Hauptbahnhof Dresden fuhr und dort konnten wir uns zwei Minuten vor Ladenschluss Verpflegung für die Fahrt kaufen. Der Ausflug nach Dresden wird mir gut in Erinnerung bleiben.

Autor: Laura  |  Rubrik: orientieren  |  Jun 7, 2018
Autor: Laura
Rubrik: orientieren
Jun 7, 2018

Schülerleben live

Ferienzeit

Endlich habe ich zwei Wochen Ferien – und diesmal auch tatsächlich frei, denn ich muss nicht die ganze Zeit aufs Abitur lernen wie in den Osterferien. Leider ist der Abi-Stress noch nicht ganz vorüber, denn nach den Ferien ist Klausuren-Endspurt. In der ersten Woche muss ich die letzten drei Klausuren meiner Schulzeit schreiben – und das in meinen ungeliebten Nebenfächern Musik, Geschichte und Biologie. Aber jetzt genieße ich erst mal die freie Zeit und werde erst am letzten Wochenende mit dem Lernen beginnen.
Die erste Ferienwoche habe ich bei meiner Schwester in München verbracht. Es war sehr schön, nach dem Abitur mal etwas anderes als nur die Schule und mein Heimatdorf zu sehen. Leider musste meine Schwester immer sehr lange arbeiten, wir konnten uns aber wenigstens abends noch sehen und gemeinsam essen gehen.
Tagsüber besuchte ich verschiedene Sehenswürdigkeiten, zum Beispiel den berühmten Marienplatz mit der Frauenkirche. Außerdem war ich im Englischen Garten und beobachtete die Surfer auf der Eisbachwelle. Von den Jugendmedientagen im November 2017 kannte ich noch einen Jungen, mit dem ich mich nachmittags kurz traf. Zusammen machten wir Fotos vom Schloss Nymphenburg. Ein weiteres Highlight war die Aussicht vom Turm der Kirche St. Peter über ganz München. Für nur einen Euro hatte ich einen atemberaubenden Ausblick. Einziges Manko: Erst nach über 300 Stufen erreicht man die Plattform. Aber gelohnt hat sich der Aufstieg allemal!

Autor: Tobias  |  Rubrik: orientieren  |  Jun 5, 2018
Autor: Tobias
Rubrik: orientieren
Jun 5, 2018

Schülerleben live

Was man bedenken muss

Es ist nicht immer einfach, eine große Reise mit Pferden zu planen. Dabei ist die Suche nach Möglichkeiten, diese zu finanzieren, wahrscheinlich die größte Hürde.
Vor einer Woche war ich in Leipzig, um mich für einen Job vorzustellen. Was dabei rausgekommen ist, weiß ich leider noch nicht. Hier in der Nähe gibt es viele Unternehmen, die Ferienjobs anbieten, doch leider gibt es noch viel mehr Schüler, die einen Ferienjob suchen. Mein Plan ist es, zuerst auf Nachricht des Leipziger Unternehmens zu warten und dann gegebenenfalls nach weiteren Stellen in der Umgebung zu suchen. Doch mit jeder verstrichenen Woche rücken die Ferien näher und danach bleibt mir weniger als ein Jahr Zeit, um die Planungen abzuschließen.
Die unterschiedlichen Meinungen von Bekannten, Freunden und Verwandten erleichtern die Umsetzung dieser Reise auch nicht gerade. Vor allem im Kreis der Verwandten werden mir gerne Steine und Felsblöcke aufgezeigt, die auf unserem Weg liegen oder liegen könnten. Für die Steine habe ich Lösungen im Kopf, doch die Felsblöcke bleiben nach wie vor liegen.
Denn selbst wenn ich es schaffen sollte, mir ein eigenes Pferd zu leisten, weiß ich nicht, wie es mit diesem nach der Reise weitergehen soll. Das ist ein Punkt, der vorher unbedingt klar sein muss, schließlich handelt es sich um ein Lebewesen. Das Pferd danach zu verkaufen, fände ich treulos und falsch. Doch wenn ich es behalte, sind meine Wege künftig stark eingeschränkt. Ich brauche viel Geld, um ein Pferd zu unterhalten, doch während des Studiums kann ich dieses nicht auftreiben. Selbst wenn ich stattdessen eine Ausbildung mache und Gehalt bekomme, würde es knapp werden.
Erst wenn es für diesen großen Felsblock eine Lösung gibt, kann ich den nächsten angehen: den Pferdekauf. Doch wenn ich beide Probleme beseitigt habe, ist der Weg für ein wundervolles Jahr frei. Und kein Wort gegen die Reise – sei es von Fremden oder von der Familie – könnte ihn wieder versperren.

Autor: Laura  |  Rubrik: orientieren  |  May 30, 2018
Autor: Laura
Rubrik: orientieren
May 30, 2018