Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Praktikum im Studium

Zukunft beim Fernsehen?

Bei meinem Praktikum komme ich täglich in Berührung mit unterschiedlichen Menschen, zum Beispiel Kameraleuten, Redakteuren, Cuttern, Sekretärinnen und Wachtmeistern. Eines haben sie aber alle gemeinsam: Keiner rät zu einer Karriere im Journalismus.
Dabei steht das Können gar nicht zur Debatte, sondern die schlechten Arbeitsbedingungen und schwindenden Karrierechancen. Alleinstehende Kollegen sagen mir, dass es kaum möglich ist, Journalismus und Familie unter einen Hut zu bringen. Schließlich muss man oft am Wochenende doch noch ein Dienst übernehmen und ein gemeinsames Abendessen sausen lassen oder der langgeplante Familienausflug fällt wegen dringender Nachrichten ins Wasser. Der Beruf des Journalisten ist ein unsteter Beruf voller unbezahlter Überstunden und ständigem Absagen.
Im hintersten Winkel meines Oberstübchens merke ich das ja selbst schon, wenn wir diesen Samstag wieder spontan mindestens sechs Stunden drehen werden, inklusive Anfahrt, Aufbau und Rückfahrt sogar eher acht Stunden. Ein Treffen mit einer Freundin musste ich daher leider absagen.
Das alles wird aber natürlich nur dann später zum Problem für mich, wenn ich als angehende Journalistin überhaupt einen Job bekomme. Eine Festanstellung ist heute wohl reine Utopie. Natürlich sollten Hindernisse dem eigenen Zukunftstraum nicht im Wege stehen. Aber wenn man ständig solche Dinge hört, kommen schon einige Zweifel auf – besonders, wenn Kameraleute und Redakteure, die mir sehr wohl gesonnen sind und mich schätzen, mich vor der Perspektive Journalismus warnen. Obwohl ich jetzt erst 21 Jahre alt bin, weiß ich, dass die eigene Familie Priorität in meinem Leben hat. Meine persönliche Horrorvorstellung ist es, mit 45 Jahren abends in eine verlassene, dunkle Wohnung heimzukommen.

Autor: Bo  |  Rubrik: studium  |  28.05.2018
Autor: Bo
Rubrik: studium
28.05.2018

Praktikum im Studium

Sprechende Staubsauger

Wenn ich ehrlich bin, hatte ich bis vor einigen Monaten nur eine recht vage Vorstellung von Südkorea. Der Konflikt mit dem Norden dominiert das Bild in internationalen Medien doch sehr, ansonsten wusste ich wohl noch, dass Samsung und Hyundai aus dem ostasiatischen Land kommen. Während meiner Zeit bei den Paralympischen Spielen dort wollte ich mehr erfahren.
In Südkorea erschien mir vieles sehr verrückt, angefangen beim K-Pop, der koreanischen und recht schrillen Version von Popmusik. Außerdem kann fast alles sprechen: Der Reisekocher in der Pension versuchte, uns auf Koreanisch zu sagen, wann der Reis fertig war – vielleicht aber auch, dass er mehr Wasser brauchte? Auch der Staubsauger fuhr nicht nur eigenständig durch die Wohnung, sondern plapperte auch noch ab und zu: Nach langem Rätseln verstanden wir, dass er an die Steckdose angeschlossen werden wollte.
Das Land hat mich aber auch neugierig gemacht – und überrascht. Ein Touristenland im klassischen Sinne ist es nicht. Wenn man nach Asien möchte, dann reisen Strandliebhaber wohl nach Indonesien oder Thailand und kulturell Interessierte nach China. Dabei hat Südkorea unheimlich viel zu bieten: Tempel und Buddha-Statuen ebenso wie Berge und traumhafte Strände. Es gibt Museen und jede Menge Kunst, vor allem in der lebendigen Hauptstadt. Nicht zuletzt blickt das Land auf eine spannende Geschichte zurück. Ab Herbst werde ich ein Auslandssemester in Taiwan machen. Ich habe schon nachgeschaut, wie lang ein Flug von der taiwanesischen Hauptstadt Taipei bis ins südkoreanische Seoul dauert – vielleicht klappt es ja mit einem Ausflug.

Autor: Marie  |  Rubrik: studium  |  25.05.2018

Praktikum im Studium

Sitzend die Piste runter

Sitzend Ski fahren? Klar, geht das! Zum Beispiel mit einem sogenannten Monoskibob. Das ist ein breites Brett, bei dem die Bindungen – im Gegensatz zum Snowboard – parallel zueinander angebracht sind und auf dem ein Sitz montiert ist. So können Menschen mit einer Querschnittslähmung oder anderen körperlichen Einschränkungen die Piste auch sitzend meistern – das erfordert aber eine sehr stark trainierte Oberkörpermuskulatur.
Monoskis, Prothesen und mehr werden stets technisch weiterentwickelt. Als zum Beispiel vor vier Jahren die Paralympischen Winterspiele im russischen Sotschi stattfanden, trat der deutsche Biathlet Martin Fleig mit einem Schlitten an, der im 3-D-Drucker entstanden war. Viele erhoffen sich von dieser Technik die Chance, kostengünstiger als bislang derartige Sportgeräte herzustellen.
Von modernem Sportgerät profitiert auch Monoski-Rennfahrerin Anna Schaffelhuber. Für sie waren es in Pyeongchang bereits die dritten Paralympics und in Sotschi hatte es für sie regelrecht Gold geregnet, nämlich fünf Medaillen. Zweimal Gold und einmal Silber hat sie nun aus Südkorea mitgebracht. Konkurrenz bekam sie dieses Mal ausgerechnet aus dem eigenen Team, von der drei Jahre jüngeren Anna-Lena Forster, die ebenso zwei Goldmedaillen gewinnen konnte.

Autor: Marie  |  Rubrik: studium  |  16.05.2018
Autor: Marie
Rubrik: studium
16.05.2018