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Praktikum im Studium

Praktikumsalltag

Schon nach kurzer Zeit kristallisierte sich in meinem Praktikum in der Abteilung für Kultur und Sport des Landkreises Marburg-Biedenkopf ein typischer Arbeitsalltag heraus: Jeden Morgen komme ich gegen 8 Uhr ins Büro und bespreche zunächst mit meinen Chef, welche Aufgaben für den jeweiligen Tag anstehen. Ich überlege mir, wie ich mir die Aufgaben am besten einteile, während ich E-Mails beantworte, meinen ersten Kaffee trinke und mich mit meinen Bürokolleginnen unterhalte. Der Vormittag vergeht dann meistens ziemlich schnell.
Das größte Projekt, mit dem ich mich derzeit beschäftige, ist ein Kulturpreis. Er wird jährlich für besonderes kulturelles Engagement an eine einzelne Person oder einen Verein verliehen. Alle Bewerbungen müssen von uns erfasst, überprüft, sortiert und für die Jurysitzung vorbereitet werden. Außerdem versende ich Eingangsbestätigungen und weitere Informationen an die Bewerber. Eventuelle Rückfragen muss ich beantworten. Nach der Mittagspause feile ich meist an meinem Artikel über den Literaturfrühling, der im kommenden Landkreis-Jahrbuch erscheinen soll, oder ich bekomme weitere, kleinere Arbeitsaufträge von meinen Kollegen zugeteilt.
An einem normalen Arbeitstag, also wenn abends keine Veranstaltung ansteht, kann ich gegen 16 Uhr Feierabend machen. Dann bleibt genug Zeit, um ins Training zu gehen, mit Freunden etwas zu unternehmen oder ohne schlechtes Gewissen einfach gar nichts mehr zu tun. Mit dem Studium ist das anders: Während des Semesters werde ich mit dem Unikram quasi nie fertig und könnte immer noch mehr machen. Deswegen schaffe ich es selten, komplett abzuschalten. Gerade genieße ich es daher sehr, zu arbeiten statt in die Uni zu gehen. Doch die vorlesungsfreie Zeit neigt sich leider bereits dem Ende zu und das Sommersemester steht vor der Tür …

Autor: Franziska  |  Rubrik: studium  |  Mar 29, 2018

Praktikum im Studium

Berliner Luft

Endlich bin ich wieder zurück. Nachdem ich in Heidelberg bei meinen Freunden bewusst und unbewusst wochenlang über das triste Kleinstadtleben gejammert habe, atme ich in tiefen Zügen die Berliner Großstadtluft ein. Und nein, ich muss von der Auspuffluft nicht husten, und ja, ich bin wieder ausgeglichen und glücklich. Mehrere Freunde haben mich sogar auf meine deutlich lebhafteren Sprachnachrichten angesprochen und gemeint, dass Berlin wohl etwas mit mir macht. Ich kann nicht sagen, was an dieser Stadt meinen Endorphinhaushalt zum Explodieren bringt. Ist es das ständige Brummen des U-Bahn-Netzes und der vorbeirauschenden S-Bahnen? Der fast schon zu perfekte Kontrast zwischen Alt und Neu, Klassisch und Modern? Die Vielfalt an Leckereien, die alle nur einen Steinwurf entfernt zu haben sind? Was immer es auch ist, Berlin ist wohl mein ewiger Sehnsuchts- und Herzheimatsort.
Die ersten Tage meiner Woche dort habe ich viel im Büro arbeiten müssen und bin abends völlig erschöpft ins Bett gefallen. Heute Morgen musste ich ungeplant noch mal für eine Stunde ins Büro, habe mich aber danach direkt auf den Weg in die Bibliothek der Humboldt-Uni gemacht, um die ungeliebte Hausarbeit anzupacken. Mein bisheriges Fazit: Das mit der Bachelorarbeit wird ein großer Kampf, wenn mir schon Hausarbeiten so unfassbar wenig Spaß machen und ich mich von einem Satz zum nächsten quäle. Leider habe ich auch kaum weitere Bücher oder Quellen in der HU-Bib gefunden. Was mich an dieser Uni-Bibliothek immer wieder irritiert, sind die internen Regeln. Um den täglichen Ansturm zu stemmen, gibt es etwa die Vorschrift, dass alle Sitzplätze von der ersten bis zur sechsten Etage zwischen 8 und 19 Uhr nur von Studierenden der Humboldt-Universität besetzt werden dürfen. Die sehr knapp bemessenen Restplätze sind also ziemlich schnell besetzt. Das wird auch fleißig durch Mitarbeiter kontrolliert, die durch die Etagen laufen und nach den Studierendenausweisen fragen. Die wunderschöne Architektur und die zentrale Lage an der Friedrichsstraße mit der Aussicht auf die Museumsinsel sind zwar toll, aber der Umgang ist nicht sehr herzlich.

Autor: Bo  |  Rubrik: studium  |  Mar 28, 2018
Autor: Bo
Rubrik: studium
Mar 28, 2018

Praktikum im Studium

Aller guten Dinge sind drei?!

Drei Spiele, zwei Niederlagen, ein Unentschieden, ein mickriger Punkt – so liest sich die Bilanz des 1. FC Nürnberg in den ersten Wochen meines Praktikums. Auf die Derbyniederlage folgte eine Woche später eine Last-Minute-Niederlage in der Bielefelder SchücoArena. Elf Spiele hatte die Mannschaft vor meinem Einstieg nicht mehr verloren und sich souverän an die Tabellenspitze der Zweiten Fußball-Bundesliga gespielt und auf einmal wollte nichts mehr klappen?
Aller guten Dinge sind drei, sagte ich mir und hoffte auf das nächste Heimspiel. Mit dem SV Darmstadt 98 kam der Tabellenvorletzte nach Nürnberg, ein Heimsieg lag also durchaus im Bereich des Erwartbaren. Nach einer überzeugenden Anfangsphase mit beinahe 90 Prozent Ballbesitz fehlte nur noch eines: das Tor. Das war der Mannschaft seit über 300 Spielminuten nicht mehr gelungen. Stattdessen machten die Gäste kurze Zeit später mit ihrem ersten und fast auch einzigen Angriff des Spiels das 1:0. Alles war auf den Kopf gestellt. Mehr als ein 1:1-Unentschieden sprang dabei am Ende aber nicht heraus. Immerhin ein Punkt, immerhin mal wieder ein Tor – aber zu wenig.
Gedanklich wünschte ich mich schon einige Male auf meinen Stammplatz im Oberrang der Nordkurve, direkt hinter dem Tor, zurück; dorthin, wo bis Ende Februar alles noch so überragend lief, der Aufstieg in die Bundesliga nur noch Formsache schien. Natürlich ein schwachsinniger Gedanke! Mein Mitwirken hat nun wahrlich nichts mit den Auftritten der Mannschaft auf dem grünen Rasen zu tun.
Nun steht die letzte Länderspielpause der Saison an. Die deutsche Nationalmannschaft tritt gegen Spanien und Brasilien an, einige Clubspieler sind für die Juniorenauswahlen ihrer Nationen unterwegs und um den FCN wird es erst mal etwas ruhiger. Vielleicht ist das eine gute Gelegenheit für Trainer und Spieler, das Ruder wieder herumzureißen und mit neuer Energie in die restlichen sieben Wochen der Saison zu gehen. In zwei Wochen beginnt dieses letzte Kapitel mit einem Auswärtsspiel in Dresden – nach der enttäuschenden Reise auf die Bielefelder Alm ein neues Stadion auf meiner persönlichen Liste. Hoffentlich kann ich mich dann über ein besseres Ergebnis als zuletzt freuen.

Autor: Christoph  |  Rubrik: studium  |  Mar 27, 2018
Autor: Christoph
Rubrik: studium
Mar 27, 2018