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Mit dem Fahrrad durch Afrika

Rote Dünen

Jeder versuchte, nachdem sich die Tore des Namib-Nationalparks geöffnet hatten, rechtzeitig zum Sonnenaufgang die perfekte Düne zu erreichen. Nach 45 Minuten standen wir mittendrin und dann ging auch schon die Sonne auf. Mit den ersten Strahlen fingen die Dünen an, feuerrot zu leuchten, und wir erlebten ein faszinierendes Farben- und Schattenspiel. Es war beeindruckend, die über 200 Meter hohen Dünen in diesem Licht zu betrachten. Mir wurde klar, welche Leistung hier die Natur vollbracht hat, denn der leuchtend rote Sand wurde vom Wind tausende von Kilometern aus der Kalahari bis an die Westküste Namibias transportiert.

Damit uns die Dimensionen noch bewusster wurden, beschlossen wir auf die höchste Düne namens „Big Daddy" zu steigen. Steigen ist aber der falsche Ausdruck dafür. Immer wieder sank ich tief im Sand ein und rutschte dabei wieder ein großes Stück nach unten. Schnell erkannte ich, dass die Schuhe an den Füßen nur hinderlich sind und packte sie in den Rucksack. Nach über einer Stunde war endlich „Big Daddy" erklommen. Doch der Aufstieg hatte sich gelohnt. Der weite Blick auf ein nicht endendes Dünenmeer entschädigte für alle Mühen. Auch der Abstieg entschädigte für die Strapazen zuvor. Am steilsten Abhang der Dünen „sprang" ich nach unten: Es war vielmehr eine Mischung aus fliegen, gleiten und springen. Mit jedem Satz flog ich weit nach unten, der Sand dämpfte jede Landung sanft ab und schon ging es an den nächsten Flug.

Am Abend ließen wir uns am Zeltplatz dach diesem ereignisreichen und anstrengenden Tag zurück am Zeltplatz und ließen uns ein gutes Steak vom Grill schmecken.

Autor: Benny  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  Mar 25, 2009
Autor: Benny
Rubrik: auszeit nach dem abi
Mar 25, 2009

Mit dem Fahrrad durch Afrika

Vom Fahrrad ins Auto

Vier Tage und 2000 Kilometer später waren wir wieder zurück in Windhoek. Dort wechselten wir das Fortbewegungsmittel und ich saß endlich wieder auf meinem bequemen Liegerad. Unser erstes Ziel hieß Sossusvlei in der Namib-Wüste. Nach vier Tagen erreichten wir den Campingplatz am Wüstenrand. Von dort aus führt eine 60 Kilometer lange Stichstraße mitten in die Dünenlandschaft hinein. Für Fahrradfahrer ist die Straße gesperrt und auch mit dem Auto darf man nur während den Öffnungszeiten des Namib -Nationalparks hineinfahren.

Am Campingplatz trafen wir ein junges Pärchen, die uns am nächsten Morgen in ihrem Golf mitnehmen wollten. Zwei Stunden vor Sonnenaufgang sind wir dann aufgestanden und gesellten uns mit dem Auto zu den anderen Touristen, die in ihren Jeeps vor der Schranke warteten. Genau eine Stunde vor Sonnenaufgang wurde das große Tor des Nationalparks geöffnet und dann begann eine kleine Autojagd.

Autor: Benny  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  Mar 19, 2009
Autor: Benny
Rubrik: auszeit nach dem abi
Mar 19, 2009

Mit dem Fahrrad durch Afrika

Safari-Feeling

Wenn man daran denkt, vor Samstagmittag Bier und ein paar Steaks einzukaufen, steht einem gemütlichen Grillabend auf einem der zahlreichen Campingplätze nichts im Wege. Deadline Samstagmittag deswegen, da in Namibia versucht wird, das Alkoholproblem im Land einzudämmen, indem es ab zwölf Uhr am Samstag und den ganzen Sonntag verboten ist, Alkohol zu verkaufen.

Mit entsprechenden Vorräten und nun auch fahrerischen Können ging es für zwei Tage in den Etosha Park. Dort hieß es, Ausschau halten nach wilden Tieren. Es war nicht schwer, schon nach ein paar Minuten standen die ersten Giraffen neben unserem Auto. Als wir dann etwas weiter zu einem der zahlreichen Wasserlöcher fuhren, sahen wir sehr viele der Tiere, die man auf einer Safari erwartet. Es war schön, aber irgendwie fühlten wir uns doch ein wenig wie in einem Zoo.

Auf einem der Campingplätze gab es sogar eine Wasserstelle, die in der Nacht beleuchtet wird. Von einer angrenzenden Tribüne konnten wir so die Tiere auch noch des Nachts beobachten. Ich denke, ich muss nicht erwähnen, dass eine Packung Chips und ein Bier diesen tollen Abend abgerundet haben. „Es lebe Afrika!"

Autor: Benny  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  Feb 18, 2009
Autor: Benny
Rubrik: auszeit nach dem abi
Feb 18, 2009