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Die Lehrer von morgen

Chaos-Referat

Gestern hatte ich mit zwei Kommilitonen mein erstes Referat an der Universität. Wir sollten im Seminar „Schulpädagogik vertieft“, eine inklusive Schule anhand eines Beispiels vorstellen. Wir wählten die Grund- und Mittelschule Würzburg-Heuchelhof aus und besuchten die Einrichtung an deren Tag der offenen Tür. Dort hatten wir zahlreiche Bilder und einige Videos gemacht sowie Interviews geführt. Wir gestalteten unseren Vortrag mithilfe einer Power-Point-Präsentation und eines Plakates.
Kurz vor Beginn unseres Referats wollten wir an unserem Laptop ein HDMI-Kabel anschließen, um mit Beamer und Lautsprecher verbunden zu sein. Doch es stellte sich heraus, dass der Laptop gar keinen HDMI-Anschluss hat. Aber kein Problem, denn die andere Kommilitonin hatte notfalls ihren Laptop im Auto dabei. Sie raste hinaus und brachte ihn – doch auch ihr Gerät besaß keinen Anschluss, es war ein älteres Modell. Die Nervosität stieg – sollten wir das Referat ganz ohne Medien halten? Was konnten wir bloß tun?
Glücklicherweise hatte einer der Zuhörer einen Laptop dabei und half uns aus. Alles schien gerettet zu sein, bis wir unser erstes Video abspielen wollten. „Das Medium wird nicht unterstützt“ blendete es während des Vortrags ein. Fragend schauten wir uns an. Der nette Kommilitone wusste, was zu tun war: Er musste alle Videos einzeln auf einen USB-Stick ziehen und konvertieren, bevor wir sie letzten Endes doch noch abspielen konnten. Das war ein ganz schönes Chaos-Referat – es ist alles schief gelaufen, was nur schief gehen kann.
Dennoch meisterten wir die Situation relativ gut und behielten die Nerven. Unser lieber Assistent wird nächste Woche mit einer kleinen Aufmerksamkeit unsererseits für seine Unterstützung belohnt. Für unsere kommenden Referate haben wir uns seitdem fest vorgenommen, alle technischen Anschlüsse vorher abzuklären und uns einen Adapter für den HDMI-Anschluss zu besorgen.

Autor: Eva  |  Rubrik: studium  |  Jan 31, 2017
Autor: Eva
Rubrik: studium
Jan 31, 2017

Die Lehrer von morgen

Mein erster Unfall

Vorige Woche fuhr mich mein Papa morgens zum Bahnhof. An diesem Tag schien es sehr glatt zu sein, weshalb wir uns für die Autobahn entschieden, die immer zuverlässig gestreut ist. Wir fuhren also gemütlich die Fahrbahn entlang, als uns plötzlich zahlreiche Autoteile entgegenkamen. Ein Mercedes, der uns gerade überholte, lenkte schnurstracks in unsere Fahrbahn – wir konnten nur noch ausweichen und knallten in einen vorher von uns unbemerkten, bereits demolierten BMW. Schockzustand.
Schnell hasteten wir aus dem Auto, um hinter der Leitplanke Schutz zu suchen. Als wir sicher sein konnten, dass kein weiteres Auto in die Unfallstelle reinrauschen würde, versuchten wir, dem verletzten und eingeklemmten BMW-Beifahrer zu helfen. Er erklärte uns, dass sein Fahrer in einen unbeleuchteten Lieferwagen gerast war, der quer auf der Fahrbahn stand. Der Mercedes-Fahrer wich den liegengebliebenen Autos aus, weswegen auch wir ins Straucheln gerieten.
Polizei, Sanitäter und Feuerwehr rückten an. Sie befreiten den eingeklemmten Beifahrer und untersuchten auch uns. Abschleppwagen brachten die demolierten Autos in Werkstätten und wir wurden ins Krankenhaus eingewiesen. Glücklicherweise war uns nichts passiert, außer ein paar Prellungen und einer leichten Gehirnerschütterung. Eine Nacht mussten wir dennoch zur Beobachtung im Krankenhaus bleiben.
Die Polizei klärte uns später auf, dass der Lieferwagenfahrer auf einen LKW aufgefahren war, der 200 Meter weiter weg von der Unfallstelle stand. Das verursachte demnach die weiteren Auffahrunfälle. Wir hatten viel Glück. Einen solchen Unfall erlebte ich zum ersten und hoffentlich zum letzten Mal.

Autor: Eva  |  Rubrik: studium  |  Jan 27, 2017
Autor: Eva
Rubrik: studium
Jan 27, 2017

Die Lehrer von morgen

Zwei-Semester-Plan - Teil 1

Nachdem ich sehr lange ziemlich entspannt war in Studienfragen, habe ich nun endlich wieder einen festen Plan. Ich muss nach diesem Semester noch insgesamt zwölf Seminare belegen, drei benotete und drei unbenotete Leistungen abgeben, eine Medizinklausur und meine wissenschaftliche Arbeit (WiA) schreiben sowie vier Examensprüfungen hinter mich bringen. Die wissenschaftliche Arbeit ist vergleichbar mit einer Bachelorarbeit: Ich wähle zwei Korrektoren, bei denen ich die Arbeit schreiben möchte, spreche mit ihnen ein Thema ab, das ich noch nicht in vorherigen Modulprüfungen bearbeitet haben darf, und habe dann vier Monate Zeit zum Schreiben. Wichtig ist nur, dass sie Forschungselemente aufweist. Am Ende ist so eine Arbeit 60 bis 100 Seiten lang, wird schick gebunden und geht dann in die Korrektur.
Für diese WiA gibt es leider vorgegebene Anmelde- und Schreibzeiträume. Deshalb habe ich einen Plan ausgearbeitet: Im Sommersemester werde ich versuchen, alle zwölf Seminare zu belegen und die noch ausstehenden Leistungen zu erbringen. Dabei hoffe ich, dass vieles auch als Referat realisierbar ist – zwar hasse ich Referate, aber sechs schriftliche Leistungen plus eine Klausur werde ich vermutlich niemals schaffen. Dann kann ich von Oktober bis Februar meine WiA schreiben und im Notfall noch übrig gebliebene Seminare vom Sommersemester nachholen. Im besten Fall belege ich auch noch Seminare zur Wiederholung für die Examensprüfungen, die von April bis Juni anstehen.
Das ist ein ziemlich straffer Zeitplan und ich habe ein bisschen Angst, ihn nicht einzuhalten. Dabei wäre das gar nicht so schlimm. Mein Referendariat kann ich eh immer nur im Februar anfangen. Somit wäre selbst in dem Fall, dass ich ein Semester länger brauche und erst im Oktober mein Examen habe, mein Referendariatsbeginn im Februar 2019. Warum ich mir trotzdem so einen Stress mache? Fortsetzung folgt …

Autor: Hannah  |  Rubrik: studium  |  Jan 24, 2017
Autor: Hannah
Rubrik: studium
Jan 24, 2017