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Die Lehrer von morgen

Wie geht es weiter? Teil 2

In meinem vergangenen Blogbeitrag habe ich euch bereits erzählt, dass ich nicht weiß, ob ich rechtzeitig zum nächsten Referendariatsbeginn in Bonn mit dem Studium fertig werde. Was mich daran stört: Ich bin momentan 25 Jahre alt. Wenn ich erst anderthalb Jahre später ins Referendariat gehe, werde ich erst mit fast 30 fertig sein. Dazu kommt, dass ich bereits seit sieben Jahren studiere und es irgendwann einmal genug sein sollte – insbesondere weil ich von meinen Eltern gesponsert werde. Die machen das zwar gerne, aber es fühlt sich dennoch blöd an, in meinem Alter noch von seinen Eltern abhängig zu sein.
Auf der anderen Seite ist mir meine Arbeit in der Fachschaft sehr wichtig. Dieser Arbeit könnte ich nicht mehr nachgehen, wenn ich in den nächsten zwei Semestern fertig werden will. Und auch einige Module, die ich unbedingt noch machen möchte, könnte ich nicht mehr unterbringen.
Nach langem Hin und Her sowie einigen Gesprächen mit meinen Eltern, meinen Freunden und meinem Freund bin ich sicher: Ich werde doch noch länger studieren als zwei Semester. Nach vielem Abwägen wurde mir klar, dass das Timing zwar blöd ist, aber vernachlässigbar. Die Fachschaft und die Mathe-Module wiegen für mich viel schwerer. Meine Eltern werden auf meine Bitte hin mit ihrer finanziellen Unterstützung runtergehen. Dank des Tutoriums stehe ich finanziell dann nicht schlechter da als vorher, aber habe die Hälfte des mir zu Verfügung stehenden Geldes selbst verdient. Dadurch fühle ich mich etwas selbstständiger und entlaste auch meine Eltern.
Diese Entscheidung hat sich gut angefühlt und lässt mich sehr viel entspannter ins nächste Semester gehen.

Autor: Janna  |  Rubrik: studium  |  Mar 20, 2019
Autor: Janna
Rubrik: studium
Mar 20, 2019

Die Lehrer von morgen

Wie geht es weiter? Teil 1

Nach dem Studium warten noch anderthalb Jahre Referendariat vor mir. Das mit dem Referendariat – kurz Ref – ist aber gar nicht so einfach. Im November startete der neue Referendariatsjahrgang in Bonn und ich erfuhr: Man kann nicht in jedem Semester überall sein Ref anfangen, sondern nur dann, wenn ein Jahrgang fertig ist, also alle anderthalb Jahre. Der nächstmögliche Beginn in Bonn wäre im Mai 2020. Ich würde gerne hier bleiben. Meine Freunde und mein Freund wohnen hier und außerdem habe ich mich unglaublich in die Stadt verliebt und kann mir gut vorstellen, hier nicht nur meine Studienzeit zu verbringen.
Naheliegend wäre es also, in den nächsten zwei Semestern meinen Master zu beenden. Nach der Regelstudienzeit müsste ich eigentlich schon im September fertig werden, aber das werde ich definitiv nicht schaffen. Das liegt daran, dass ich neben dem Studium auch als Tutorin tätig bin und in der Fachschaft mitarbeite. Für meinen Studienabschluss fehlen mir noch Mathedidaktik II, zwei Vertiefungen in Deutsch und zwei Module in Bildungswissenschaften – und natürlich die Masterarbeit. Theoretisch wäre es also gut möglich, mein Studium in zwei Semestern zu beenden, um im Mai 2020 ins Ref zu gehen.
Doch eigentlich wollte ich noch mehr Veranstaltungen besuchen, um mein Wissen zu vertiefen. Einführung in die Algebra, Numerik, Wahrscheinlichkeitstheorie, Geometrie & Topologie und auch Diskrete Mathematik und Logik fände ich interessant. Außerdem möchte ich gerne als Tutorin weiterarbeiten, weil mir das für meine spätere Arbeit als Lehrerin unglaublich viel bringt. Und das ist dann doch wieder eine ganze Menge. Wie ich mich entschieden habe, davon erzähle ich euch in meinem nächsten Blogeintrag.

Autor: Janna  |  Rubrik: studium  |  Mar 8, 2019

Die Lehrer von morgen

Projekt Wohnwagen

In den Semesterferien stehen einige Dinge an, die ich erledigen muss, etwa meine Zulassungsarbeit zu schreiben. Außerdem will ich zusammen mit meiner Familie unseren Wohnwagen bis zu den Osterferien auf Vordermann bringen.
Wir kauften uns nämlich vergangenes Jahr einen gebrauchten Wohnwagen, den wir gerade renovieren. Bisher entfernten wir die Toilette, tapezierten den Innenraum und verlegten einen neuen Boden. Unser nächstes Projekt wird eine Art Sofa sein, das wir aus Paletten bauen. Alte Paletten haben wir bereits, die müssen noch geschliffen und lackiert werden. Schöne Kissen, Vorhänge und Lampions sollen für Gemütlichkeit sorgen. Die Elektronik richtet ein Verwandter von uns ein.
Mein großer Traum ist eine Fahrt an die Ostsee, weiter nach Dänemark und dann an die Nordsee. Ich war als Kind schon oft im Norden und habe mich schlichtweg in die Landschaft, das Meer und den Wind verliebt. Besonders gerne erinnere ich mich an die farbenprächtigen Sonnenuntergänge und die tollen Erlebnisse, die ich damals mit meinen Freunden und meiner Familie hatte.
Vorerst planen wir, den Wohnwagen bei einem kurzen Wochenendtrip auszuprobieren. Ich bin schon sehr aufgeregt und freue mich darauf. Die Entscheidung, einen Wohnwagen zu kaufen, fiel letzten Sommer. Wir verbrachten ein paar Nächte am Kochelsee und mieteten uns damals einen Wohnwagen zum Übernachten. Die Nähe zur Natur überwältigte mich, ich mag dieses gewisse Freiheitsgefühl. Nun kann ich es kaum erwarten, auf Reise zu gehen.

Autor: Eva  |  Rubrik: studium  |  Mar 7, 2019
Autor: Eva
Rubrik: studium
Mar 7, 2019