Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Die Lehrer von morgen

Mein neuer Job im Kindergarten

Ich habe endlich einen Job gefunden! Seit einer Woche arbeite ich als Vertretungskraft in einem Kindergarten. Leider habe ich nur einen auf drei Monate befristeten Vertrag bekommen können, weil der Kindergarten die Stelle ab Oktober fest besetzen möchte. Ich hoffe aber insgeheim, dass ich länger bleiben kann. Bisher gefällt es mir im Kindergarten nämlich sehr gut!
Ich arbeite jede Woche Dienstag, Mittwoch und Donnerstag. Ich fange immer zwischen 7 Uhr und 7.30 Uhr an und arbeite dann bis 16 Uhr, allerdings mit einer Mittagspause von zwei bis drei Stunden. Das ist eine super Lösung für mich: Erstens habe ich ein langes Wochenende, an dem ich anderen Projekten nachgehen kann. Zweitens ist die Mittagspause lang genug, um sie zu Hause verbringen zu können. Dass ich direkt in meinem Wohnort etwas gefunden habe, ist natürlich klasse. Ich kann ganz entspannt zu Fuß zu meiner Arbeit laufen und lerne auch noch Leute aus dem Ort kennen.
Meine Arbeit im Kindergarten ist sehr schön. Ich bin natürlich viel mit den Kindern zusammen, aber ich helfe der Einrichtungsleiterin auch bei Bürotätigkeiten. Für mich ist das ein sehr schöner Ausgleich, ich habe total viel Freude an solchen Aufgaben. Außerdem ist es ein interessanter Blick hinter die Kulissen. Bisher habe ich mich in der „Arbeit am Kind“, wie meine Kolleginnen es nennen, vor allem dort eingebracht, wo ich gerade gebraucht wurde. Ab nächster Woche soll ich auch regelmäßig eigenständig dreißigminütige Angebote für eine Kleingruppe durchführen. Ich bin dabei ganz frei in der Themenwahl: Ich kann in der Turnhalle Bewegungsspiele anbieten, etwas mit Musik oder Kunst machen, ein Buch vorlesen oder Wahrnehmungs- oder Konzentrationsspiele machen. Meine Chefin vertraut mir total und ist sich sicher, dass ich das gut machen werde. Das ist ein tolles Gefühl und auch eine gute Möglichkeit für mich, mich auszuprobieren. Trotzdem bin ich etwas unsicher, wie die Kinder sich verhalten werden, wenn ich alleine mit ihnen bin, und ob ihnen meine Angebote Spaß machen.

Autor: Hannah  |  Rubrik: studium  |  Jul 31, 2018

Die Lehrer von morgen

Hoch oben bei den Zimmermännern

Diese Woche besuchte mich ein Freund, der eine Ausbildung zum Zimmermann gemacht hat. Er wird demnächst eine Weiterbildung zum Techniker im Hochbau absolvieren. Für euch habe ich ihm einige Fragen über seine Berufswahl gestellt.

Wie bist du auf diesen Ausbildungsberuf gekommen?
Ich habe in meinen Schulferien in einer Zimmerei gejobbt. Das hatte mir gut gefallen.
Würdest du sagen, dass es dein Traumberuf ist?
Ja, der Beruf ist sehr abwechslungsreich und lässt Platz für eigene Ideen.
Welche Voraussetzung braucht man, um Zimmermann zu werden?
Auf jeden Fall sollte man schwindelfrei und physisch belastbar sein. Handwerkliches Geschick und ein räumliches Vorstellungsvermögen sind ebenfalls wichtig.
Welche Aufstiegsmöglichkeiten hast du?
Nach der Ausbildung zum Gesellen kann der Meistertitel erworben werden. Das angeeignete praktische und theoretische Wissen kann aber auch eine gute Grundlage für ein Studium sein.
Gibt es manchmal Situationen, die besonders herausfordernd sind?
Als Zimmermann arbeitet man bei jeder Witterung. Hitze, Frost und plötzliche Niederschläge können die Arbeit erschweren.
Wie sehen deine Ziele für die Zukunft aus?
Ich werde eine Weiterbildung zum Hochbautechniker machen, um in größeren Zimmereien Führungsaufgaben übernehmen zu können.
Was ist dir besonders im Gedächtnis geblieben?
In Erinnerung geblieben ist mir eine gigantische Industriehalle, die wir mithilfe eines Autokrans mühevoll aufgestellt haben.

Autor: Eva  |  Rubrik: studium  |  Jul 25, 2018
Autor: Eva
Rubrik: studium
Jul 25, 2018

Die Lehrer von morgen

Das NatFak-Festival

Mit einer meiner besten Unifreundinnen und einigen Leuten aus der Fachschaft hatte ich beschlossen, bei einem Event der naturwissenschaftlichen Fakultät der Uni Bonn, dem NatFak-Festival, mitzuarbeiten. An einem Samstag im Juni war der Platz hinter den neuen Hörsälen prall gefüllt mit Menschen. Die 200-Jahr-Feier der Uni Bonn, in deren Kontext auch das NatFak-Festival stattfand, lockte viele Menschen an, Studierende wie auch andere Bürger der Stadt. Ein paar Stunden blieben mir zu Beginn, um selbst über das Festivalgelände zu laufen, Bands anzugucken und die gute Stimmung zu genießen – dann begann unsere Schicht.
Zwei Stunden arbeiteten wir zu acht am Bierstand, nahmen Bestellungen entgegen, gaben Getränke aus und kassierten. Die Stimmung war gut, doch nach Problemen wie „wir haben keine Zwei-Euro-Stücke mehr, die wir für das Becherpfand rausgeben können“, „wir haben kein fließend Wasser“ oder „das Fass ist alle, wir brauchen dringend ein neues“ war ich relativ froh, als ich um 21 Uhr abgelöst wurde und mit den anderen der letzten Band lauschen konnte.
Danach war der Abend aber noch lange nicht zu Ende. Die Organisatoren hatten das Festival so geplant, dass es sich kostentechnisch selbst trug – dazu gehörte, dass sie uns Helfern kein Honorar zahlen konnten. Dafür bekamen wir neben den Helfershirts und Freigetränken ein Festivalbändchen umsonst, das zusätzlich zwei Getränke zum Preis von einem in einer Altstadtkneipe, eine große Pizza zum Preis einer kleinen Pizza bei der Kultpizzeria am Hauptbahnhof und vor allem den kostenfreien Eintritt in einen Club beinhaltete. Im Anschluss gingen wir also feiern. Es war halb fünf Uhr morgens, als ich endlich im Bett lag, ziemlich zufrieden mit dem Tag und der Entscheidung, beim Festival mitzuhelfen – im nächsten Jahr gerne wieder!

Autor: Janna  |  Rubrik: studium  |  Jul 24, 2018
Autor: Janna
Rubrik: studium
Jul 24, 2018