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Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Letzte Runde

Die erste Woche in meinem sechsten und somit letzten Semester ist um. Mit dem Stundenplan kann man ganz zufrieden sein, wozu auch die Tatsache beiträgt, dass ich kein Wahlpflichtfach mehr machen muss. Mit meiner Teilnahme an der Vorlesungsreihe „Energielogistik" im fünften Semester habe ich bereits mein Soll erfüllt. Jetzt habe ich den Luxus, mich nur noch in die Vorlesungen zu setzen, die mich grade interessieren und auf die ich spontan Lust habe. Ansonsten habe ich nur noch fünf Vorlesungen zu je drei Stunden. Es sollen wohl noch die einen oder anderen Laborversuche dazu kommen, aber das Semester lässt sich trotzdem ganz gut aushalten :-)

Für den Bachelor-Studiengang ist laut Studienordnung nach Beendigung des sechsten Semesters ein zwölfwöchiges Praktikum vorgesehen. Nahtlos soll anschließend die Bearbeitungszeit der Bachelorarbeit von zehn Wochen folgen. Um überhaupt erst mal ins Praktikum starten zu können, müssen allerdings alle Prüfungen bestanden und ein einwöchiges Blockseminar absolviert sein. Nun habe ich die Wahlmöglichkeit, dieses Seminar nicht als Block, sondern semesterbegleitend zu machen. Das hat den Vorteil, dass ich schon eher mit dem Praktikum und der Bearbeitung des Bachelorthemas beginnen kann. So muss ich mich nicht in den langen Semesterferien zu Hause langweilen und habe außerdem viel mehr Zeit für unsere Abschlussarbeit, die innerhalb der vorgesehenen zehn Wochen absolut nicht zu schaffen ist.

Autor: Elke  |  Rubrik: studium  |  Mar 30, 2009
Autor: Elke
Rubrik: studium
Mar 30, 2009

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Licht am Ende des Tunnels

Nachdem ich mich nun ein ganzes Semester, und schließlich auch noch die Ferien über, mit meiner „Fachübergreifenden Projektarbeit" rumgeschlagen habe, ist nun endlich Licht am Ende des Tunnels in Sicht. Wurde ja auch Zeit. Das finale Werk von meinem Laborpartner und mir umfasst nun 20 Seiten plus diverse Anhänge und scheint endlich vollkommen zu sein.

Leider hat nicht alles so geklappt, wie es uns lieb gewesen wäre. Zum Beispiel haben wir es nicht geschafft, die Datenübertragung zwischen den Messeinrichtungen und dem PC herzustellen. Nachdem wir die passende Hardware dafür einfach nirgends finden konnten, haben wir mit einigen Alternativen rumprobiert. Allerdings ohne nennenswerte Erfolge. Na ja, wenigstens konnten wir zu dem Teilgebiet Lösungsansätze herausarbeiten und einen Beschaffungsplan erstellen.

Am vergangenen Montag hatten wir noch einmal eine Besprechung mit unserem Laboringenieur und dem verantwortlichen Professor. Nachdem wir unsere Erkenntnisse vorgetragen hatten, schien der Professor ganz zufrieden zu sein, und so waren auch wir recht erleichtert. In der nächsten Woche, wenn das sechste Semester beginnt, werden wir dann unsere Dokumentation einreichen und gespannt auf das Ergebnis warten.

Aber bis es soweit ist, genieße ich erst mal die letzten, wenigen freien Tage.

Autor: Elke  |  Rubrik: studium  |  Mar 18, 2009
Autor: Elke
Rubrik: studium
Mar 18, 2009

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Mechanikvorbereitung

Schon durch die Vorbereitung auf die Matheklausur lernerprobt, ging es nach nur ein paar Tagen Pause weiter mit dem Lernen – diesmal für Mechanik. Unser Professor hatte in der Vorlesung bereits angekündigt: „Die weniger Guten brauchen eine Vorbereitung von drei Wochen, acht Stunden täglich, um zu bestehen. Und die Guten brauchen diese Zeit, um auch eine gute Note zu erhalten.“
Ich zählte mich, ehrlich gesagt, schon zu den Guten. Aber jeden Tag acht Stunden lernen, war für mich leider nicht machbar. Dennoch traf ich mich mit meiner Lerngruppe weiterhin jeden Tag in der Uni zum Lernen.
Was in der Mechanikvorbereitung ganz angenehm war: Die Klausuren der letzten 15 Jahre samt Lösungen standen uns zur Verfügung und wir konnten eine Aufgabe nach der anderen durchrechnen. So bestanden unsere Tage in der Bestimmung von Lagerreaktionen und Schwerpunkten, in der Berechnung von Haftung und Reibung oder in der Bestimmung von Spannungszuständen und Biegungslinien.
Unser Vorgehen, immer eine Klausur nach der anderen zu bearbeiten, bewährte sich. So konnten wir uns selbst mit Belohnungen locken, wie: „Noch eine Klausur, dann wird Pizza bestellt.“
Aber nicht nur die Vorbereitung war anstrengend, auch die Klausur selbst hatte es schließlich in sich. Sie dauerte vier Stunden und war nicht ohne. Umso größer war die Erleichterung danach, als ich es endlich hinter mich gebracht hatte. Und als drei Wochen später die Ergebnisse da waren, zeigte sich, dass die harte Arbeit sich gelohnt hatte.

Autor: Till  |  Rubrik: studium  |  Mar 12, 2009
Autor: Till
Rubrik: studium
Mar 12, 2009