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Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Laborpraktikum

Nach mittlerweile fast einem Semester Chemieingenieurwesen ging es für mich nun das erste Mal ins Labor. Hier müssen wir quantitative Analysen einiger Proben vornehmen, also heraufinden, wie viel von einem bestimmten Stoff in einer Probe steckt. Keine einfache Aufgabe! Ich habe noch keine Ahnung, wie man mit den Geräten umgeht. Zur Erklärung: Wir bekommen eine Probe zur Verfügung gestellt. Welcher Stoff drin ist, wissen wir bereits. Dann müssen wir mit passenden Reaktionen ermitteln, welche Menge von diesem Stoff in der Probe enthalten ist. Diese Arbeit erfordert viel Genauigkeit, Geduld und Zeit. Fehler verzeiht diese Arbeit nicht. Die ersten zwei Tage verbrachte ich erstmal damit, mich in dem Labor zurechtzufinden und die Geräte kennenzulernen.
Nachdem ich die ersten Ergebnisse eingereicht hatte, kam auch schon der erste Rückschlag. Alle Bestimmungen waren falsch. Also musste ich nochmal ran, um die Fehler in meinen Analysen zu finden. Im zweiten Versuch hatte ich schon eine der drei Bestimmungen richtig. Am dritten Tag habe ich dann nochmal eine Bestimmung wiederholt und auch die stellte sich als richtig raus. Das Problem ist nur, dass ich insgesamt sieben Bestimmungen machen muss. Noch sind es vier Tage, mal sehen ob ich alle Proben in der Zeit richtig hinbekomme. Wenn nicht, muss ich in einem Jahr nochmal in das Labor und die fehlenden Bestimmungen nachholen.

Autor: Linus  |  Rubrik: studium  |  Jan 30, 2019

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Silvester in München

Den Jahreswechsel feierten wir dieses Mal mit fünf Freunden in München. Am 28.12. ging es los. So hatten wir ganze drei Tage Zeit, um die Stadt unsicher zu machen.
Da fast alle von uns München schon kannten, fuhren wir am ersten Tag in die Berge. Wir hatten herrliches Wetter, es lag Schnee und es gab die Möglichkeit, Schlitten auszuleihen. Nachdem wir etwa eineinhalb Stunden den Berg hinaufgewandert waren, rodelten wir das Ganze in etwa 15 Minuten wieder hinunter. So viel Spaß hatte ich beim Rodeln noch nie!
Am nächsten Tag schauten wir uns die Stadt an und fuhren hoch auf den Rathausturm, von dem wir einen wunderbaren Blick über München hatten. Danach stand ein Abstecher zu den Augustiner Bräustuben auf dem Programm. Am letzten Tag fuhren wir zur Therme Erding, die neben einigen Pools zum Ausspannen auch einen ziemlich großen Rutschenpark bietet. Wir probierten natürlich alle Rutschen aus! Bei so viel Rutschen-Enthusiasmus trugen wir einige Blessuren davon, aber die waren spätestens am Abend beim Silvester-Raclette schnell vergessen!
Nach dem Essen fuhren wir zum Olympiapark, denn oben auf dem Olympiaberg erhofften wir uns eine tolle Aussicht über das Münchener Feuerwerk. Wir platzierten uns zwischen mehreren Familien mit Kindern, möglichst weit weg von den mit kiloweise Böllern ausgestatteten Gruppen. Allerdings fingen die Münchner schon um 23.30 Uhr an zu feuern, sodass kurz nach Mitternacht nur noch Nebelsuppe zu erkennen war.

Autor: Katha  |  Rubrik: studium  |  Jan 23, 2019

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Erstes Fazit

Seit dem Wintersemester 2018/19 studiere ich Chemieingenieurwesen an der FH-Münster. Ich muss zugeben, dass ich es mir etwas anders vorgestellt hatte. Bereits in der ersten Woche wurde klar, dass sich am gewohnten Lernpensum etwas ändert. Der Stoff in den einzelnen Fächern ist schon sehr umfangreich. Das wird auch an der Menge meiner verbrauchten College-Blöcke ersichtlich. Drei Stück in den ersten zwei Monaten. So viel habe ich zuvor noch nie in so einem kurzem Zeitraum geschrieben. Dementsprechend gestaltet sich allerdings auch mein Alltag.
Morgens um halb acht geht es zur ersten Vorlesung. Danach kommen meistens noch ein bis zwei weitere Vorlesungen. Mittags gehe ich dann zum Essen in die Mensa. Steht danach kein Laborpraktikum an, gehe ich in die Selbstlernbereiche, um Hausaufgaben zu machen. Um halb sechs beginnen die Tutorien, wo man sich Tipps von Studierenden aus den höheren Semestern abholen kann. Und ehe man es sich versieht, ist es auch schon wieder dunkel und ich gehe erschöpft nach Hause. Nach dem Abendessen setze ich mich meistens nochmal hin und werte den einen oder anderen Versuch aus oder mache Übungsaufgaben – von denen es mehr als genug gibt. Danach gehe ich ins Bett oder treffe mich mit Kommilitonen, um zum gesellschaftlichen Teil des Abends überzugehen.

 

Autor: Linus  |  Rubrik: studium  |  Jan 16, 2019
Autor: Linus
Rubrik: studium
Jan 16, 2019