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Ingenieurwesen studieren? Ja, bitte!

Gegensätzliche Gerüche

In meinem Viertel befinden sich die Lindt-Schokoladenfabrik und die Printenfabrik Lambertz. Diese Kombination aus sehr geruchintensiven Lebensmittelfabriken verleiht dem Viertel einen einzigartigen Wiedererkennungswert. Wenn gerade der Duft der Printen die Straßen erfüllt, genieße ich diese Besonderheit gerne. Es gibt allerdings auch Momente, in denen ich mir meine Nase in den nächstgelegenen Wald wünsche. Denn in meiner direkten Nachbarschaft befinden sich außer diesen beiden Süßwarenherstellern auch noch ein Bäcker und ein Dönerladen. Das klingt zunächst praktisch – zumindest wenn man Hunger hat. Der Bäcker, der Dönerladen und die beiden Werksverkäufe sind nämlich allesamt zu empfehlen. Zu einem störenden Faktor wird das Ganze, wenn der Zwiebel- und Frittenfettgeruch den dominanten Part übernehmen. Tatsächlich endet die Lüftung des Dönerladens exakt auf Höhe meines Balkons, sodass ich vermutlich den einzigen Balkon im ganzen Viertel besitze, auf dem es regelmäßig nach Zwiebeln, anstatt nach der angenehmen Süße der Schokoladenfabrik oder der überraschenden Würze der Printen riecht.

Autor: Katha  |  Rubrik: studium  |  24.10.2018
Autor: Katha
Rubrik: studium
24.10.2018

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Die ersten Tage Studium

Bevor es mit den Vorlesungen losging, musste ich noch einige Dinge erledigen. Nachdem der Umzug geschafft war und das ‚Alleineleben‘ ganz gut funktioniert hat, fing ich an, mich auf das Studium vorzubereiten. Da es vor dem Beginn der Vorlesungen immer Vorkurse gibt, hatte ich mich dazu entschieden, den freiwilligen Laborvorkurs zu belegen. Zwei Tage lernten wir dort, wie man sich im Labor richtig verhält, welches Gerät für welche Aufgabe geeignet ist und wie diese Geräte am Ende benutzt werden. Der Besuch des Vorkurses stellte sich auch als eine gute Gelegenheit heraus, zum ersten Mal mit meinen Kommilitonen in Kontakt zu treten. In kleinen Arbeitsgruppen kommt man schnell ins Gespräch.
Der zweite angebotene Vorkurs war der Mathematik-Vorkurs. Hier habe ich mich dafür entschieden, diesen nicht zu besuchen, da ich bei einem Internet-Test, von der Hochschule feststellte, dass mein Mathematikwissen für den Anfang genügt. Immerhin hatte ich an der Schule den Mathematik-Leistungskurs belegt. Jetzt konnte das Studium beginnen!

Autor: Linus  |  Rubrik: studium  |  19.10.2018
Autor: Linus
Rubrik: studium
19.10.2018

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Vorkurse

Kurz vor Semesterbeginn wurde es unruhig an der Uni. Ich hatte mich gerade an die immer kleiner werdende Gruppe Lernender gewöhnt, als die Vorkurse anfingen. Die meisten Lernräume wurden wieder zu Seminarräumen und auch in der Mensa herrschte Hochbetrieb.
Die Vorkurse sollen die Erstsemester auf das Studium einstimmen und vorab eine Orientierungsmöglichkeit bieten. Sie beginnen Anfang September und enden kurz vor Vorlesungsbeginn im Oktober. Die Teilnahme ist freiwillig, für Maschinenbauer werden zum Beispiel die Kurse Mathematik, Chemie und Konstruieren mit der 3-D-Software CAD empfohlen.
Als ich anfing zu studieren, verpasste ich die Vorkurse zum Großteil. Ich war damals noch in Frankreich und kam erst so spät zurück, dass ich nur drei Tage des CAD-Kurses mitnehmen konnte. Der war sehr spannend und es fiel mir nicht schwer, den versäumten Stoff nachzuholen. Da ich allerdings in der Schule nur den Grundkurs Mathematik belegt hatte, bedauerte ich, dass ich nicht zum Mathematik-Vorkurs gehen konnte – aber letztendlich bin ich auch ohne ihn klar gekommen. Abgesehen vom Fachlichen haben die Vorkurse noch einen anderen – meiner Meinung nach viel größeren – Vorteil: Sie bieten nicht nur Orientierung, sondern auch eine hervorragende Gelegenheit, neue Leute kennenzulernen. Tatsächlich sind die meisten Freundschaften unter meinen Kommilitonen in den Vorkursen oder spätestens in der Erstiwoche entstanden.
Wer also die Chance hat, an einem Vorkurs teilzunehmen, sollte diese unbedingt nutzen!

Autor: Katha  |  Rubrik: studium  |  11.10.2018
Autor: Katha
Rubrik: studium
11.10.2018