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Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Besuch im Kohlekraftwerk

Seit ein paar Monaten bin ich in einem Verein aktiv, der sich „Energie Forum Aachen“ nennt. Die meisten Mitglieder sind wie ich Studierende aus ingenieurwissenschaftlichen Fächern mit einer Vertiefung im Energiebereich. Das ist aber nicht Voraussetzung, denn der Verein richtet sich an Interessierte aus allen Fachrichtungen, die gemeinsam das Thema Energie in den öffentlichen Fokus rücken möchten. Unser Ziel ist es, Studierende über aktuelle Entwicklungen rund um das Thema Energie zu informieren und mit ihnen über derzeitige und künftige Herausforderungen in diesem Bereich zu diskutieren.
Zuletzt haben wir eine Exkursion in ein Kohlekraftwerk organisiert. Kohlekraftwerke stehen in NRW quasi an jeder Ecke. Auch auf dem Weg von meiner Wohnung zu meinen Eltern komme ich an einem Kohlekraftwerk vorbei: am KKW Weisweiler. Dorthin fuhren wir nun mit 30 Studierenden. Zunächst hielt ein ehemaliger Mitarbeiter einen Vortrag im Infozentrum. Er gestaltete diesen sehr interaktiv und ging auf jede unserer teils sehr technischen Fragen ein. Anschließend erhielten wir Overalls, Arbeitsschuhe und Helme, um das Gelände begehen zu dürfen. Wir gingen mit unserem Gruppenführer etwa den gleichen Weg ab, den auch die Kohle zurücklegt. Zuerst sahen wir uns an, wie die Kohle direkt aus dem Tagebau auf dem Gelände ankommt und mit einem Bagger auf ein Förderband verteilt wird. Danach kamen wir an der Aufbereitungsanlage vorbei und fuhren mit einem recht klapprig anmutenden Aufzug auf die Höhe, auf der die Kessel enden. Auf einer kleinen Verbindungsbrücke zwischen zwei Gebäuden hatten wir dort oben einen fantastischen Ausblick über die umliegenden Dörfer und den Tagebau im Norden des Kraftwerks. Nach einem kurzen Stopp bei den Kühltürmen besuchten wir den Leitstand und danach noch das Maschinenhaus, wo wir einen Blick auf die Turbinen und Generatoren werfen konnten.
Ich fand den Ausflug sehr spannend und kann jedem empfehlen, mal ein Kraftwerk zu besuchen und herauszufinden, wie der Strom in die Steckdose kommt.

Autor: Katha  |  Rubrik: studium  |  Jul 10, 2018
Autor: Katha
Rubrik: studium
Jul 10, 2018

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Wein und Wandern

Nachdem ich eine spannende Woche mit Fliegen, Segeln und fantastischem Wetter verbracht hatte, lag noch ein weiterer Urlaubsausflug vor mir. Es ging in die Weinregion Rhein-Hessen. Dort wollten mein Freund, seine Mutter und ich ihr Geburtstagsgeschenk einlösen. Dafür war eine zweitägige Veranstaltung mit viel gutem Essen, Weinproben und Wandern geplant.
Als wir ankamen, stellten mein Freund und ich überrascht fest, dass wir nicht die jüngsten Teilnehmer waren. Erwartet hatte ich bei so einer Veranstaltung viele graue Köpfe und den einen oder anderen geländefähigen Rollator. Tatsächlich war die Gruppe aber deutlich gemischter: Dabei waren junge Leute wie wir, einige ältere, aber durchaus rüstige Ehepaare und Leute zwischen 30 und 50, die mit dem Freundeskreis angereist waren.
Mit einem ausgeklügelten Wein-Umhängeglas ausgerüstet, starteten wir am Samstag bei strahlendem Sonnenschein mitten in den Weinstöcken des Hofes, der die Veranstaltung ausrichtete. Etwa alle 300 Meter stoppten wir, um uns in kleinen Dosen theoretischen Input zum Weinbau anzuhören. Daneben zauberte der Winzer bei jedem Stopp einen anderen Wein zum Probieren aus dem Gebüsch. So hatte jeder ausreichend Anreiz, die doch recht anspruchsvolle Strecke über Trampelpfade mitten durch die Weinberge bis zum Ende mitzulaufen. An der schönsten Stelle der Strecke machten wir bei umwerfender Aussicht Mittagspause.
Auf dem Rückweg zum Hof besuchten wir noch den Weinkeller, wo wir in allen Einzelheiten lernten, wie die Traube zum Wein wird. Der Nachmittag ging nahtlos in einen Grillabend über.
Gut gestärkt folgte dann das Highlight der Veranstaltung: die eigentliche Weinprobe. Natürlich konnte man noch am selben Abend Wein zum Mitnehmen bestellen, um ihn am nächsten Morgen mit in die Heimat zu nehmen.

 

Autor: Katha  |  Rubrik: studium  |  Jul 5, 2018
Autor: Katha
Rubrik: studium
Jul 5, 2018

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Pfingstsegeln

Über Pfingsten findet an meiner Uni jedes Jahr eine Exkursionswoche statt, in der alle Studierenden und Angestellten frei bekommen und an Exkursionen teilnehmen können, die von den verschiedensten Instituten und Fakultäten veranstaltet werden. Alternativ kann man natürlich auch in den Urlaub fahren oder einfach ausspannen.
Letzteres ist für mich meistens die schlechteste Alternative, weshalb ich schon im vergangenen Jahr mit meinen Freunden einen Segelurlaub in den Niederlanden für diese Woche plante. Da wir bei der Organisation so früh dran waren, konnten sich tatsächlich auch ziemlich viele von uns diese Woche freihalten. Zu acht wollten wir mit dem Boot meiner Eltern die friesischen Meere unsicher machen. Da es mit so vielen Leuten auf dem Boot schnell eng werden kann, entschieden wir uns, ein zusätzliches Boot zu mieten.
Da mein Bruder und ich die einzigen in der Gruppe sind, die mit einem Boot umgehen und segeln können, teilten wir uns auf die beiden Boote auf. Am ersten Tag segelten wir getrennter Wege, da die Jolle nicht für den Seegang auf dem Ijsselmeer gemacht ist. Ich segelte also mit zwei Freunden an den vielen einsamen Inseln und Buchten vorbei zum vereinbarten Treffpunkt, während mein Bruder und der Rest der Gruppe mit dem großen Boot einen alternativen Weg übers Ijsselmeer wählten. Gegen Nachmittag trafen wir uns dann an einem wunderschönen einsamen Anleger in einem kleinen Binnenmeer wieder. Da gegen Abend auch noch der Wind auffrischte, konnte auch der Rest, der bisher mit dem großen Boot gesegelt war, eine sportliche Runde mit der Jolle drehen. Angst vorm Kentern brauchte man bei den Temperaturen auch nicht zu haben. Im Gegenteil, das Wasser war so angenehm warm, dass wir jeden Tag nach dem Segeln schwimmen waren.

Autor: Katha  |  Rubrik: studium  |  Jun 21, 2018