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Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Anwendung von Basistechnologien auf persönliche Wertgegenstände

Ich sitze im zweiten Vorlesungsblock von „Basistechnologien der Halbleiter- und Mikroelektronik". Vor mir auf dem Tisch liegt meine Namenskette, welche ich vor drei Jahren gutgläubig auf einem türkischen Basar, als ein vermeintliches Echtsilber-Produkt erworben habe. Bereits nach zwei Wochen musste ich der traurigen Wahrheit ins Gesicht blicken, dass ich da wohl keine gute Investition getätigt hatte, denn die Kette war bereits in die merkwürdigsten Farben gehüllt.

Seit 20 Minuten erstrahlt das gute Erinnerungsstück nun wieder in neuem Glanz. Zwar nicht im ursprünglichen Silber, aber dafür in einem noblen Gelb-Gold. Der Grund für den neuen Look ist die „Sputter-Anlage" in unserem Basistechnologienlabor. In der Mikroelektronik versteht man unter „Sputtern" das Erzeugen von Metall- oder Halbleiterschichten, unter dem Einfluss eines Hochvakuums.

Wir waren den gesamten ersten Block im Versuchsraum und alle durften Stücke mitbringen, die sie gerne mal in Gold erstrahlen lassen würden. Neben einigen typisch männlichen Gegenständen, wie dem Schlüssel für die Minibar oder einem Flaschenöffner, war meine Kette also auch ein Versuchsobjekt, was ihr mit einer mehrere Nanometer dicken Goldschicht gedankt wurde.

Autor: Elke  |  Rubrik: studium  |  Nov 25, 2008
Autor: Elke
Rubrik: studium
Nov 25, 2008

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Das schlimme fünfte Semester

Nach nun mittlerweile vier Wochen im fünften Semester kann ich sagen, dass es mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit das am vollsten gepackte meines bisherigen Studiums ist. Ich könnte sogar fast soweit gehen und behaupten, ich hätte Stress :-)

Mit meinem „Solarprojekt" hänge ich ganz schön im Zeitplan hinterher. Ich bin gerade dabei, einen Versuch "Photovoltaik" zu erstellen. Leider ist es nicht so einfach, bei dem vollen Stundenplan Termine zu finden, zu denen mein Projektpartner und ich gemeinsam Zeit haben, um im Labor zu arbeiten.

In der vergangenen Woche waren zum ersten Mal Gast-Referenten einer Firma bei unserer Wahlvorlesung „Energielogistik". Das Thema lautete: „Vertragliche Strukturen im liberalisierten Energiemarkt". Es war wirklich informativ, auch wenn das Thema recht ‚trocken‘ daher kommt. Im zweiten Block veranstalteten die beiden Referenten eine Art Rollenspiel, bei dem sie Gruppen mit entsprechenden Identitäten festlegten, etwa Kunden, Lieferanten, Netzbetreiber sowie Übertragungsnetzbetreiber. Mit unserem neu erworbenen Wissen über die gesetzlichen Grundlagen und Vertragsstrukturen sollten wir nun verschiedene Szenarien zur Stromlieferung durchspielen. Auch wenn alles etwas durcheinander ging, war der Lerneffekt durchaus vorhanden und die ganze Veranstaltung eine angenehme Auflockerung.

Autor: Elke  |  Rubrik: studium  |  Nov 10, 2008
Autor: Elke
Rubrik: studium
Nov 10, 2008

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Guter Vorbereitung sei Dank!

Die Klausur im Fach „Technik des betrieblichen Rechnungswesen", in dem es um die Grundzüge der Buchführung ging, war die erste im Studium. Und sie gehörte zu den Klausuren mit einer erschreckend hohen Durchfallquote, weshalb sie einem eine gehörige Portion Respekt einflößen konnte. Während der Vorbereitung traf man außerdem noch reichlich Kommilitonen aus höheren Semestern, die die Prüfung zum x-ten Mal schrieben. All dies sorgte natürlich dafür, dass wir uns als Erstsemester in unserer Unerfahrenheit einige Sorgen machten. Wenn schon die höheren Semester solche Probleme mit dieser Klausur hatten, wie sollten wir sie dann erfolgreich bestehen? Entsprechend früh legten wir los, besorgten uns alte Prüfungsaufgaben und lernten das Wichtigste aus dem Skript.

Nachdem wir so eine Woche gelernt hatten, erschien dann alles bereits wesentlich machbarer. Die alten Klausuraufgaben ließen sich immer leichter lösen und der Stoff wurde langsam überschaubarer.

Als dann schließlich die Klausur bevorstand, hatten wir uns die nötige Routine zum Lösen der Aufgaben angeeignet und gingen halbwegs zuversichtlich in die Prüfung. Hier wussten wir unsere gute Vorbereitung wirklich zu schätzen und dass Ganze nahm dann auch einen glücklichen Ausgang.

Autor: Till  |  Rubrik: studium  |  Nov 6, 2008
Autor: Till
Rubrik: studium
Nov 6, 2008