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Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Busy busy & Bye bye

„Einfach unglaublich!“ dachte ich gestern. Da wohne ich jetzt schon so lange in Berlin und habe es neben all der Arbeit noch nicht einmal in die Stadt geschafft. Gut, zugegebenermaßen hat das Wetter bisher auch jeden Motivationsfunken bereits im Keim erstickt, aber gestern war es zum ersten Mal frühlingshaft. Also schnappten mein Freund und ich Decke, Sonnenmilch und Bücher und machten uns auf in den Volkspark Friedrichshain.

So ein bisschen entspannen tut auch mal ganz gut. Die Arbeit ist zwar nicht körperlich anstrengend aber es wird einem schon einiges abverlangt. Problematisch ist, dass keiner so richtig meinen Wissenstand einschätzen kann. Viele setzen Dinge voraus, die ich weder im Studium noch in der vorgegangenen Ausbildung hatte. Dinge, die man nur weiß, wenn man Arbeitserfahren hat. Und wenn man doch schon mal was davon gehört haben könnte, konnte man das damals gar nicht in seinem vollen Zusammenhang begreifen und hat demzufolge auch mal die eine oder andere Information vergessen. Also sitze ich auch heute noch ab und zu da und lese nochmal was in meinem Fachwissen Elektrotechnik-Buch nach.

Mittlerweile ich habe ich schon eigene Projekte. Zur Zeit zwar noch kleinere Aufgaben, wie die Abwicklung von Wartungsmaßnahmen. Aber auch dazu gehört schon das volle Programm. Notwendigkeit einer Maßnahme feststellen, Beauftragung der Fremdfirma, zeitliche Koordinierung der Arbeiten, Betreuung der Arbeit bis hin zur abschließenden Leistungserfassung.

Ab demnächst werden mir auch größere Projekte übertragen und ich freue mich schon sehr darauf in vollkommender Eigenregie zu agieren.

Ich hätte niemals gedacht, dass mich meine Arbeit mal so ausfüllen könnte. Es gab im Studium oft Momente in denen ich mir meiner Wahl nicht mehr so sicher war. Aber ob ich heute in meinem Büro sitze oder auf der Autobahn in Richtung Hamburg fahre weiß ich, dass ich alles richtig gemacht habe.

 

An dieser Stelle verabschiede ich mich von allen treuen Lesern dieses Blogs und wünsche euch allen ebenso viel Erfolg im weiteren Leben - Auf eurem persönlichen Pfad. Ich möchte euch allen mit auf den Weg geben, dass alles was ihr lernt, sei es in Form von Schulstoff oder bei einem Praktikum, später einmal von unschätzbarem Wert sein kann. Also sollte man weder Hausaufgaben, noch das Gerede eines erfahrenen Arbeiters als überflüssig abtun. Wissen ist Macht.

Autor: Elke  |  Rubrik: studium  |  May 28, 2010
Autor: Elke
Rubrik: studium
May 28, 2010

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Unterwegs in Deutschland

Mittlerweile arbeite ich seit zwei Monaten in meinem neuen Job. In meiner Wohnung sind endlich alle Möbel zusammengebaut (inklusive der Küche – das war ein Akt!) und alle Kisten ausgeräumt. Leider habe ich gar nicht allzu viel davon, da ich momentan mehr Nächte in irgendwelchen Hotels Deutschlands verbringe, als in meinem eigenen Bett (dabei habe ich mir die bequemste Sieben-Zonen-Kaltschaummatratze aller Zeiten gegönnt).

Na gut. Dieses viele „auf Reisen sein“ hat auch seine Vorteile: Mir wird nie langweilig, ich sehe viel von unserem Land, lerne viele Leute und Firmenstandorte kennen und außerdem bin ich wohl einer der wenigen Menschen, die sich freuen, wenn sie im Januar 2011 die Jahresendabrechnung der Nebenkosten erhalten werden.

Ich gehe gerne jeden Tag zur Arbeit. Das frühe Aufstehen ist zwar nach wie vor nicht mein Ding, aber wenn ich es dann einmal geschafft habe, die Augen aufzubekommen, ist auch das überstanden. Zum Glück habe ich es ja nicht so weit bis zu meiner Arbeitsstelle. Mich trennen knappe drei Kilometer von meinem Büro. Allerdings ist meine, eigentlich schicke, Wohnung Fluch und Segen zugleich. Die so romantisch klingende Dorfstraße ist nämlich in Wahrheit ein Autobahnzubringer mit enormen Verkehrsaufkommen. Das führt natürlich zu einer ungeheuren Geräuschbelästigung. Mit offenem Fenster schlafen geht also schon mal überhaupt nicht. Aber das ist bei den aktuellen Temperaturen noch aushaltbar. Was soll‘s – wenn mich das alles mal so sehr stört, dass ich mir lieber eine andere Wohnung suchen möchte, mit Möbel-Montieren kenne ich mich ja nun bestens aus.

 

Autor: Elke  |  Rubrik: studium  |  May 21, 2010
Autor: Elke
Rubrik: studium
May 21, 2010

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Der Absturz

Vor mir mein (fast) neues Notebook. Ein optisches Highlight. Der Grund für diese ungeplante Neuanschaffung war das plötzliche Ableben meines alten Rechners. Zum Glück verabschiedete der sich erst nach Fertigstellung UND Abgabe meiner Bachelorarbeit. Für die ich übrigens eine 2,0 bekommen habe. Ab jetzt darf ich mich also offiziell als „Bachelor of Engineering“ bezeichnen – was mir das auch immer bringt.

Die Verteidigung war kein Zuckerschlecken. Ich habe mein Thema 25 Minuten lang vorgestellt und abschließend wurde ich nervenaufreibende 45 Minuten befragt. Allerdings war ich schon darauf eingestellt, da ich bei der Wahl meines Zweitbetreuers davon ausgegangen war. Aber da ich mich mit meinem Thema gut auskannte, konnte ich alles begründen und so kam es, dass ich meine Verteidigung mit der Note 1,3 abschloss. Meine Eltern, die diesem einmaligen „Spektakel“ unbedingt beiwohnen wollten, und ich habe wirklich alles versucht, sie davon abzuhalten (die Aufregung, die Aufregung!), waren beide stolz wie Bolle.

Als dann endlich alles überstanden war, hielten meine Mutti, meine Professorin und ich noch einen kleinen Plausch an genau der Stelle im Hörsaalgebäude, an der wir vor vier Jahren zum ersten Mal in dieser Konstellation zusammen gekommen waren. „Ich kann mich noch an den Tag der Offenen Tür erinnern. Da standen Sie beide auch hier. Fassungslos vor dem Notenaushang und zweifelnd, ob sich Romy für das Studium anmelden solle oder nicht. Ich habe sie damals bestärkt, und jetzt ist alles so positiv verlaufen“, sagte meine Professorin zu uns. Und wir hatten eine Sekunde zuvor genau das gleiche gedacht: Welch gute Entscheidung!

Autor: Elke  |  Rubrik: studium  |  May 12, 2010
Autor: Elke
Rubrik: studium
May 12, 2010