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Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Der Absturz

Vor mir mein (fast) neues Notebook. Ein optisches Highlight. Der Grund für diese ungeplante Neuanschaffung war das plötzliche Ableben meines alten Rechners. Zum Glück verabschiedete der sich erst nach Fertigstellung UND Abgabe meiner Bachelorarbeit. Für die ich übrigens eine 2,0 bekommen habe. Ab jetzt darf ich mich also offiziell als „Bachelor of Engineering“ bezeichnen – was mir das auch immer bringt.

Die Verteidigung war kein Zuckerschlecken. Ich habe mein Thema 25 Minuten lang vorgestellt und abschließend wurde ich nervenaufreibende 45 Minuten befragt. Allerdings war ich schon darauf eingestellt, da ich bei der Wahl meines Zweitbetreuers davon ausgegangen war. Aber da ich mich mit meinem Thema gut auskannte, konnte ich alles begründen und so kam es, dass ich meine Verteidigung mit der Note 1,3 abschloss. Meine Eltern, die diesem einmaligen „Spektakel“ unbedingt beiwohnen wollten, und ich habe wirklich alles versucht, sie davon abzuhalten (die Aufregung, die Aufregung!), waren beide stolz wie Bolle.

Als dann endlich alles überstanden war, hielten meine Mutti, meine Professorin und ich noch einen kleinen Plausch an genau der Stelle im Hörsaalgebäude, an der wir vor vier Jahren zum ersten Mal in dieser Konstellation zusammen gekommen waren. „Ich kann mich noch an den Tag der Offenen Tür erinnern. Da standen Sie beide auch hier. Fassungslos vor dem Notenaushang und zweifelnd, ob sich Romy für das Studium anmelden solle oder nicht. Ich habe sie damals bestärkt, und jetzt ist alles so positiv verlaufen“, sagte meine Professorin zu uns. Und wir hatten eine Sekunde zuvor genau das gleiche gedacht: Welch gute Entscheidung!

Autor: Elke  |  Rubrik: studium  |  May 12, 2010
Autor: Elke
Rubrik: studium
May 12, 2010

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Wie funktioniert eigentlich eine Waschmaschine?

Es ist vollbracht. Sie liegt vor mir und ist wun-der-schön! Blau mit silberfarbenen Buchstaben. Meine 123 Seiten umfassende Bachelorarbeit. Eine riesengroße Last ist von mir abgefallen, als ich vorhin die angeforderten drei Exemplare im Prüfungsamt abgegeben habe.

Ganz vorbei wird es sicher erst sein, wenn auch das Kolloquium überstanden ist, aber den größten Teil habe ich wahrlich überstanden. Am Montag muss ich meine Ergebnisse in der Abteilung vortragen, in der ich das letzte halbe Jahr verbracht habe.

Danach geht der ganze Umzugsstress weiter. Vieles ist zwar schon erledigt, aber auch der ganze Kleinkram kostet viel Mühe und Zeit. Inzwischen beglückwünsche ich mich übrigens zu der Entscheidung, nicht mitten in die City von Berlin gezogen zu sein, sondern mich im äußeren Speckgürtel der Stadt angesiedelt zu haben. Wer einmal im Berufsverkehr für zehn Kilometer durch die Stadt eine Stunde gebraucht hat, weiß was ich meine …

Nächste Woche trete ich dann meinen neuen Job an. Ich bin schon ganz aufgeregt und vorfreudig. Im ersten Monat kommt sogar schon eine einwöchige Schulung auf mich zu. Ich bin motiviert und neugierig, was mich erwartet. Wie werden meine neuen Kollegen sein? Komme ich mit meinen Arbeitsaufgaben klar? Wie wohnt es sich so weit weg von dort, wo 24 Jahre mein Zuhause war? Und nach all der sorglosen Zeit im Hotel Mama stellt sich vor allem folgende Frage: Wie funktioniert eigentlich eine Waschmaschine? :-)

Autor: Elke  |  Rubrik: studium  |  Mar 4, 2010
Autor: Elke
Rubrik: studium
Mar 4, 2010

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Endspurt

Noch knapp zwei Wochen, dann ist meine Deadline verstrichen. Der Inhalt meiner Bachelorthesis steht, nur die Formulierungen klingen noch irgendwie so, als wären sie der Feder einer Achtjährigen entsprungen. Zurzeit beschäftige ich mich also noch mit dem Feinschliff, damit sich meine wissenschaftliche Arbeit am Ende auch wie eine solche liest.

Neben der Rechtschreib- und Grammatikprüfung habe ich außerdem noch alle Hände voll damit zu tun, meinen Lebensmittelpunkt nach Berlin zu verlegen. Gestern hatte ich nach langer Internetrecherche zum ersten Mal einen Termin mit einem Makler. Der hat mir drei Wohnungen gezeigt und ich habe spontan zugeschlagen. Natürlich nicht ohne Checkliste :-) Nächste Woche bekomme ich die Schlüssel und dann werde ich mich dem Kaufrausch im IKEA-Einrichtungshaus hingeben. Am besten ich lege vorher schon mal die 130 Euro beiseite, die ich noch zum Binden der Abschlussarbeit benötige.

Ende Februar werde ich in der Abteilung, in der ich die letzten sechs Monate verbracht habe, meine Abschlussarbeit mit allen gewonnenen Erkenntnissen vorstellen. Das ist eine gute Übung für das Bachelor-Kolloquium, was ja recht ähnlich werden könnte.

Autor: Elke  |  Rubrik: studium  |  Feb 24, 2010
Autor: Elke
Rubrik: studium
Feb 24, 2010