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Ingenieurwesen? Ja, bitte!

I am Legend

Heute früh bekam ich einen Einblick, wie meine Heimatstadt in Zukunft sein könnte – vielleicht in 10 Jahren, wenn ein Großteil der Rentner, die aktuell eindeutig in der Überzahl sind, weggestorben ist und unserer Eltern selbst „alt“ sind. Die Straßen waren leer. Nur Blätter, drei andere Autos und nasse Straßen.

Eine Geisterstadt, aus der man nur zu gerne fliehen möchte, weil man sich selbst am Tage gruselt. Einsamkeit, Trostlosigkeit. Wie bei Will Smith in dem Film „I am Legend“.

Der Grund – Buß- und Bettag. Feiertag in Sachsen, in Brandenburg aber nicht. Also bin ich im Büro, während sich alle, die in Sachsen leben UND arbeiten, noch mal gemütlich umdrehen.

Ansonsten ist nicht viel los bei meinem Praktikum. Auf jedes Problem, welches ich bisher bei der Bearbeitung meiner Bachelorarbeit gelöst habe, folgen zwei neue. Die Zeit drängt.

Letzte Woche hatte ich einen Termin mit dem Ingenieur für Fahrleitungsplanung. Der Mann hat alles, was ich bis jetzt gemacht habe inklusive meinen weiteren Plan in Frage gestellt, während drei andere genau diese Variante für die einzig praktikable hielten. Irgendwann muss man einfach aufhören, auf andere Menschen zu hören und machen, was man selbst für richtig hält. Viele Wege führen nach Rom – in meinem Fall zur Abschlussarbeit. Und klar gibt es immer Steine auf dem Weg. Jeder Lösungsweg hat seine Schwächen. Immer muss man Annahmen treffen, mit denen nicht jeder 100% zufrieden ist, sich auf Werte verlassen, die immer irgendwer anzweifeln wird, und immer gibt es Vor- und Nachteile.

Autor: Elke  |  Rubrik: studium  |  Nov 20, 2009
Autor: Elke
Rubrik: studium
Nov 20, 2009

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Im Hauptstudium angekommen

Für das Hauptstudium bei Wirtschaftsingenieurwesen sind sechs Semester vorgesehen. Vier Semester davon sollen Vorlesungen, Laborübungen, Studienarbeit und Lehrprojekt beinhalten. Ein Semester ist für ein Praktikum vorgesehen und eines für die Diplomarbeit.

Besonders gut gefällt mir am Hauptstudium, dass man seinen Stundenplan hier noch freier gestalten kann. Nicht nur die Schwerpunkte, sondern auch in anderen Bereichen kann hier ausgewählt werden, welche Veranstaltungen man besuchen möchte. So kann man sich seinen Stundenplan viel mehr nach seinen eigenen Interessen zusammenstellen.

Auch wenn es noch ein paar Vorlesungen im großen Hörsaal gibt, stehen viele kleinere Veranstaltungen auf dem Plan, in denen mehr aktive Beteiligung der Studenten gefragt ist. Hieraus ergibt sich auch ein engeres Verhältnis zu den Professoren und Dozenten. Diese zeigen nicht nur in den Veranstaltungen mehr Interesse an uns Studenten, sondern sind meistens auch außerhalb davon bemüht, bei Problemen behilflich zu sein. Das liegt wohl auch daran, dass die meisten Dozenten immer auf der Suche nach Interessierten für ihre Studien- oder Diplomarbeiten sind.

Deutlich geringer fällt im Hauptstudium auch die Zahl der Semesterwochenstunden aus. Im Schnitt sind hier nur noch 20 Stunden pro Woche an Veranstaltungen zu belegen. Allerdings bedeutet das nicht, dass viel weniger zu tun wäre. Der Zeitaufwand, den man fürs Lernen, Organisieren, Vor- und Nachbereiten aufbringen muss, ist deutlich höher.

Diese Umstellungen kamen mir allerdings zu Beginn des Hauptstudiums sehr recht. Denn die Möglichkeit, den Stundenplan selbst nach eigenen Interessen zusammenzustellen und sich die Zeit noch besser selbst einteilen zu können, gefielen mir einfach sehr gut.

Autor: Till  |  Rubrik: studium  |  Nov 17, 2009
Autor: Till
Rubrik: studium
Nov 17, 2009

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Abgrillen bei 3°C & ein Suizidversuch

Heute habe ich einen Kommilitonen besucht, der auch grade seine Bachelorarbeit schreibt und zufällig im selben Gebäude sitzt wie ich. Als ich sein Büro betrat, „versuchte“ er grade, sich mit einem 30 Zentimeter langem Netzwerkkabel selbst zu richten.

„Ach so, bei dir läuft’s also auch nicht so rund.“

Ich habe ebenfalls grade wieder mal einen Punkt erreicht, bei dem ich irgendwie auf der Stelle trete …

Zeit, mal rum zu horchen, wie es den Anderen so geht. Also folgte ich der Einladung des Stura (Studentenrates) meines Fachbereiches und machte mich nach Feierabend bei schlechtestem Wetter auf den Weg zur Hochschule, um am Fachschaftsgrillen teilzunehmen.

Als ich um 16 Uhr am Hörsaalzentrum ankam, war ich erstaunt, wie viele Studenten tatsächlich trotz Schmuddelwetters dort waren und ihre Hände entweder am Grill wärmten oder gierig damit ihre (Frei-)Bierflaschen umfassten. Ich persönlich entschied mich für einen warmes „Schokoladenhaltiges Getränk“ von Klix – dem guten alten Kaffeeautomaten.

Praktischerweise kam zu dem spontanen Event auch die Betreuerin meiner Praktikums- und Bachelorarbeit vorbei, so dass ich sie gleich mal auf den von mir eingereichten Praktikumsbericht ansprechen konnte. Sie schien zufrieden und wir klärten noch kurz einige organisatorische Belange wie Abgabetermin und Vortragsumfang. Dann widmete ich mich noch einer Bratwurst mit Toastbrot und war dann bereits nach einer Stunde so unterkühlt, dass nur noch die Flucht nach Hause möglich war.

 

Autor: Elke  |  Rubrik: studium  |  Nov 6, 2009
Autor: Elke
Rubrik: studium
Nov 6, 2009