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Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Grundstudium adieu!

Schließlich stand das letzte Semester des Grundstudiums vor der Tür. Damit wäre dann der vermeintlich schwierigste Teil des gesamten Studiums geschafft. Und der am strengsten organisierte.

Denn für das Hauptstudium konnten Schwerpunkte gewählt werden, und auch in anderen Bereichen hatten wir erstmals Wahlmöglichkeiten. Um uns hierauf vorzubereiten, gab es im vierten Semester eine eigene Vorlesung, in der die verschiedenen Möglichkeiten, zwischen denen wir entscheiden konnten, vorgestellt wurden. Hier hatte man die Möglichkeit, die Professoren, mit denen man künftig zu tun hatte, vorab kennenzulernen und sich schon mal mit den Inhalten der Veranstaltungen auseinander zu setzen.

Daneben waren im vierten Semester die Veranstaltungen „Informatikanwendungen in Produktion und Wirtschaft", Verfahrenstechnik, Recht und wieder einmal Konstruktionslehre zu besuchen. Informatik und Konstruktionslehre waren die letzten Fachprüfungen des Grundstudiums, die mir noch zum Erlangen des Vordiploms fehlten.

Ein ganz besonderes Highlight im vierten Semester war allerdings das sogenannte PT4-Projekt. Hier wurden alle in Gruppen à 20 Studierende aufgeteilt, die dann eine Lösung für ein technisches Problem erarbeiten mussten. Mehr dazu im nächsten Blog.

Autor: Till  |  Rubrik: studium  |  Jul 16, 2009
Autor: Till
Rubrik: studium
Jul 16, 2009

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Zimmer 507a

Ab dem 20. Juli geht's los. Mein Praxissemester! Gestern war ich bei meinem Ansprechpartner bezüglich meines Einsatzes und wir haben die letzten wichtigen Details geklärt. Dazu zählt die Bestellung von Arbeitsschutzkleidung, das Ausfüllen der Anträge für meinen eigenen PC, meinen Telefon- und Internetanschluss und mein Büro. Das klingt so toll. Mein Büro! Na ja, so richtig meins ist es ja nicht. „Sie müssen sich den Raum mit zwei jungen Burschen teilen", meinte mein Betreuer mit einem gewissen Schmunzeln. „Wir werden schon miteinander auskommen", entgegnete ich. Ist ja nicht so, dass ich den Umgang mit überwiegend männlichen Zeitgenossen nicht gewohnt wäre ...

Zimmer 507a. Da werde ich also ab Juli einige Zeit meines Lebens verbringen. Ich bin gespannt, was mich erwartet. Allerdings habe ich auch ein bisschen Angst, dass ich Fehler machen könnte oder jemanden enttäusche. Bei unserem letzten Gespräch meinte meine Professorin für Energietechnik, die meine Bachelor-Arbeit betreut, dass ich vieles von dem, was ich für die Bearbeitung brauchen werde, noch nicht hatte, weil es erst Teil des Stundenplans für die Master-Ausbildung ist. Aber sie hat auch gesagt, dass ich das trotzdem schaffe, mit genügend Eigeninitiative. Ich will sie auf keinen Fall enttäuschen!

Unter anderem habe ich auch meinen Durchlaufplan für die ersten vier Wochen bekommen. Ich werde in insgesamt sechs Abteilungen je vier Tage rumgeführt und kann mir alles angucken, Fragen stellen, bei Befahrungen und dem ganz normalen Alltagsleben dabei sein. Neben dem technischen Büro bin ich auch in den Abteilungen der Stromversorgung der einzelnen Standorte und in der Zentrale für Netzdienste eingeteilt.

Ich hoffe, nach meiner vierwöchigen Eingewöhungsphase habe ich einen ausreichenden Überblick über die ganzen Zusammenhänge bekommen und kann dann ab dem 7. September voll in mein Praxissemester starten.

Autor: Elke  |  Rubrik: studium  |  Jul 3, 2009
Autor: Elke
Rubrik: studium
Jul 3, 2009

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Die letzte Vorlesungswoche

Zwei Männer beim Skat spielen 

Das war‘s dann also: Die letzte Woche mit Vorlesungen ist angebrochen und ich kann es gar nicht fassen. Alles ist wie immer. Die Jungs spielen Skat und ich gucke ihnen aus sicherer Entfernung dabei zu. Seit der Lehre versuchen Menschen mir dieses Spiel nahe zu bringen, aber ich verstehe bis heute nur Bahnhof, wenn es ums „reizen", „Null-spielen" und „Karten zusammen zählen" geht.

Die Anzahl von Vorlesungen in meiner finalen Runde ist kaum nennenswert. Wenn wir nicht noch um die eine oder andere Konsultation vor den Prüfungen gebeten hätten, um offene Fragen zu klären, wäre ich fast den ganzen Tag zu Hause. Gestern hatten wir die Abschlussveranstaltung in unserem Wahlmodul zur Fachkraft für Arbeitssicherheit. Ich musste einen Vortrag zu einem Beispiel aus dem Skript halten, welches unsere Sechser-Gruppe eine Woche zuvor bearbeitet hatte. Nach dem Vortrag bekamen wir unsere Zertifikate, und so ist nun also auch dieses Kapitel abgehakt.

Einen weiteren Vortrag musste außerdem jeder von uns in dem Fach Sensortechnik halten. Wir hatten mehrere Wochen Zeit, um uns mit einem Messgerät vertraut zu machen. Aber nicht nur die Anwendung war für die Präsentation vergangene Woche relevant, auch die Funktionen und das was genau dahinter steckt. Welche Sensoren sind verbaut? Was genau passiert beim Messen?

Das jetzt im letzten Semester noch einmal einige Vorträge auf uns zukamen war ganz gut, denn außer im Fach „Englisch" im zweiten Semester, hatte ich nie welche halten müssen. Und etwas Training vor der Verteidigung der Bachelorarbeit kann ja nicht schaden.

 

Foto: Privat

Autor: Elke  |  Rubrik: studium  |  Jul 2, 2009
Autor: Elke
Rubrik: studium
Jul 2, 2009