Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Bergfest der nächsten Generation

Da unser eigenes Bergfest im vergangen Jahr nicht so der Hit war, haben einige meiner Kommilitonen und ich beschlossen, mal den direkten Vergleich zu machen und die Party unserer Nachfolger zur Studienzeit-Mitte zu besuchen. Schon als wir ankamen und im Außenbereich Musik hörten, Bierzeltgarnituren vorfanden und alle Becks anstatt Öttinger in der Hand hatten war klar, dass deren Organisation um einiges besser gelaufen ist als unsere.

Das Bergfest ist immer recht schön. Viele Professoren sind dabei und man kommt mit so einigen ins Gespräch. Auch mit unseren Nachfolgern haben wir ein freundschaftliches Verhältnis und so kam es, dass wir nicht mal Geld für Essen und Getränke bezahlen mussten.

Eigentlich war geplant, dass wir bis 22 Uhr bleiben und dann weiterziehen, aber als ich mich dann gegen drei Uhr morgens mit einem Becks in der einen und einem Singstar-Mikrofon in der anderen Hand im Studentenclub wiederfand, war klar, dass ich nirgends mehr hingehe, außer ins Wohnheim :)

Zum Glück hatte ich am Donnerstag erst ab mittags wieder Termine. Allerdings standen auf meinem Plan auch drei Stunden Labor „Fertigung elektronischer Baugruppen". Vollkommen übermüdet quälte ich mich also mit meiner Laborgruppe - von der ein Großteil der Mitglieder genauso schlimm aussah wie ich - durch die Zeit.

Aber was soll's. Wer feiern kann, muss auch arbeiten können.

Autor: Elke  |  Rubrik: studium  |  Jun 11, 2009
Autor: Elke
Rubrik: studium
Jun 11, 2009

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Das Prinzip der konstanten Belästigung

„Wenn Sie mal eine gute Führungsperson werden wollen, müssen sie eines beherrschen: das Prinzip der konstanten Belästigung."

„Oh, das können die Herren hier über alle Maßen. Ich würde glatt jedem dafür ein Zertifikat mit dem Prädikat ‚sehr gut‘ ausstellen", antworte ich auf diese Äußerung meines Professors für „Elektromagnetische Verträglichkeit" in den Hörsaal.

Eigentlich haben wir uns grade darüber unterhalten, wie man als Chef ständig hinter der Arbeit der Angestellten her sein muss. Kontrollieren, ermahnen und wieder kontrollieren. Aber da konstante Belästigung auch Teil meines täglichen Lebens ist, dachte ich mein Wortbeitrag könnte die mittlerweile drei Stunden andauernde Vorlesung etwas auflockern :-)

Dabei möchte ich aber betonen, dass Belästigung in diesem Fall keineswegs negativ gemeint ist. An dieser Stelle möchte ich als „Botschafterin für technische Studienrichtungen" klarstellen, dass man als Frau jeden Tag gehörig sein Ego aufpoliert bekommt. Leider neigen die Herren ab und an zu einer direkten Ehrlichkeit, die man sonst nicht kennt. Aber daran kann man sich gewöhnen und irgendwann schätzt man das sogar.

Also wem jetzt noch ein Punkt in der Spalte ‚PRO‘ der Vor- und Nachteile in einer Liste für die Aufnahme eines Elektrotechnik-Studiums fehlt - hier ist er! Das neue Wintersemester fängt bald an, und grade ihr Mädels werdet es nicht bereuen!

Autor: Elke  |  Rubrik: studium  |  Jun 8, 2009
Autor: Elke
Rubrik: studium
Jun 8, 2009

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Autsch!

Gestern früh bin ich gegen zwölf mit einem kleinen Kater und Gesichtshaut in katastrophalem Zustand erwacht. „Das Böse verlässt den Körper"! stellt mein Papa in solchen Momenten ausgesprochen taktvoll fest. In meinem Fall war das wohl der Alkohol der vorherigen Nacht.

Nein, nicht nur im Studentenclub kann man ordentlich Spaß haben, auch in meiner Heimatstadt wird ab und zu ganz gut gefeiert. Aber irgendwas hatte ich falsch gemacht, denn zu meinem Brummschädel gesellten sich gegen Sonntagabend auch noch Zahnschmerzen. Das Timing, wie immer perfekt, denn für den Montag hatte ich einen Termin bei meinem alten und neuen Arbeitsgeber zwecks Praktikumsabsprache vereinbart. Super!

Montagmorgen, nach gefühlten zwei Stunden Schlaf, stand ich zur Abwechslung mal wirklich früh auf, um einen kurzfristigen Zahnarzttermin zu ergattern. Ich hatte das Glück auf meiner Seite und kam noch dran. Mein Arzt wollte mir schon Antibiotika verschreiben und fragte nebenbei, ob ich mir den ständig Probleme bereitenden Weisheitszahn nicht mal ziehen lassen wollte. Ich nickte brav, aber nur weil mir in dem Moment absolut nicht klar war, dass mein Arzt mit ‚mal‘ eigentlich ‚sofort‘ meinte. Ich, ein Freund von Zwischen- beziehungsweise Übergangslösungen, Sympathisantin des Wortes ‚vielleicht‘ und grundsätzlich Unentschlossene, musste jetzt da durch. „Wenn, dann gleich. Keine Angst. Es wird alles nicht so heiß gegessen, wie's gekocht wird", munterte mich der Arzt mit der großen Spritze in der Hand auf.

Fünf Minuten später war dann alles vorbei. Ohne großes TamTam und nennenswerte Schmerzen. Zumindest bis die Betäubung zu Hause nachließ. In der Zeit, in der ich weg war, hatte glücklicherweise mein Praktikumsbetreuer angerufen und unseren Termin am Nachmittag auf einen anderen Tag verschoben. Zum Glück, denn mittlerweile sah ich aus wie der Zwerghamster Hansi-Werner meines Kumpels.

Autor: Elke  |  Rubrik: studium  |  Jun 2, 2009
Autor: Elke
Rubrik: studium
Jun 2, 2009