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Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Platz 10

Gestern habe ich mich kurzfristig dazu breitschlagen lassen, bei dem alljährlichen Volleyball-Turnier in unserer schönen Campus-Sporthalle teilzunehmen. Da es Pflicht ist, dass pro Team auch mindestens eine Frau mit an den Start geht und die Auswahl im Elektrotechnik-Bereich eher begrenzt ist, habe ich mitgemacht.

Unser Motto für die Teilnahme hätte „Just for fun" oder „Dabei sein ist alles" lauten können. Keiner von uns ist Volleyball-Profi. Und das bestätigte leider auch unsere eher mäßige Platzierung. Um 23 Uhr stand es fest: Platz 10 von 13.

Ich glaube, die Jungs waren ausschließlich wegen dem Freibier so scharf auf die Teilnahme am Turnier. Das könnte wiederum auch ein Grund dafür sein, dass wir von Runde zu Runde schlechter geworden sind :-)

Die Konsequenz aus dem Abend ist, dass ich meinen Weblog, dank dem geschwollenen Arm und meiner bedingt funktionsfähigen Hand, nur noch mit Zwei-Finger-Suchsystem und dazu nur noch in Slow-Motion, abtippen kann...

Allerdings hat mir der Abend auch mal wieder gezeigt, wie positiv sich Mannschaftssport auf zwischenmenschliche Kontakte auswirken kann. In unserem Team war ein ausländischer Mit-Student, mit dem ich bis jetzt überhaupt nicht viel zu tun hatte und im Spiel war es so, als wären wir alle schon immer ein Volleyball-Team gewesen.

Autor: Elke  |  Rubrik: studium  |  May 19, 2009
Autor: Elke
Rubrik: studium
May 19, 2009

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Schwaches Bindegewebe

Die Sonne scheint und es ist angenehm warm draußen. So kommt es, dass ich heute, zum ersten Mal in diesem Jahr, auf den Mensa-Stein-Sitzmöbeln draußen Platz genommen habe. Bei mir am Tisch sitzen einige meiner Elektrotechnik-Kommilitonen und auch Maschinenbaustundeten aus dem gleichen Matrikel.

Während ich also mein mehr oder weniger schmackhaftes Mensa-Essen zu mir nehme, kommt ein mehr oder weniger skurriles Gespräch zu Stande...

„Romy, ich habe gestern Stern TV gesehen. Da haben die gezeigt welche Cellulitis-Typen es gibt und welche Möglichkeiten bestehen das Problem zu bekämpfen."  Etwas ungläubig schaue ich den Kollegen an, mit dem ich (bis jetzt zumindest :-) ganz gut befreundet bin. „Und? Was hat das mit mir zu tun?" Frage ich. Unbehelligt von meiner Verwirrtheit klärt mich mein Gegenüber weiter auf: „Es gibt drei Typen von Orangenhaut. Stufe 1: Da sieht man(n)‘s nur wenn die Haut zusammen gedrückt wird. Stufe 2: Da sieht man die Orangenhaut schon im Stehen."  „Schwaches Bindegewebe!" Bringe ich laut und mit extra viel Nachdruck ein. „Und Stufe 3: Wenn die Haut sogar im gedehnten Zustand noch schrumpelig ist."

Da ich, trotz der Studiengangwahl, immer noch eine Frau bin und demzufolge leicht zu Übertreibungen neige, ordne ich mich gleich mal in die grausame Stufe 3 ein. „Nein! Du bist höchstens Stufe 1 bis 2. Das habe ich doch letztens im Freibad gesehen!" Kommt es prompt von einem anderen Kommilitonen.

Mit verachtendem Todesblick schaue ich ihn an: „Du hast in Freiberg im Schwimmbad heimlich meinen Hintern abgecheckt?" „Nein!" kommt es von ihm ganz unschuldig. „Das habe ich ganz offensichtlich gemacht!" Setzt er ganz selbstverständlich nach, als ob ihm nicht viel an seinem Leben läge.

Das ist ja wieder typisch. Ein ganz normaler Tag, mit ganz normalem Gesprächsstoff am Mittagstisch. Da ich weiß, dass weitere Debatten absolut unnütz sind, freue ich mich über die mir zugeteilte 'Stufe 1 bis 2' und nehme noch einen großen Löffel von meinem Lieblingsdessert: Erdbeeren mit Vanillesoße. Lecker!

Autor: Elke  |  Rubrik: studium  |  May 15, 2009
Autor: Elke
Rubrik: studium
May 15, 2009

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Ingenieursklausuren

Im dritten Semester meines ingenieurwissenschaftlichen Studiums standen die Klausuren in Elektrotechnik, Werkstofftechnik und in Produktions- und Fertigungstechnik an.

In Werkstofftechnik und in Produktions- und Fertigungstechnik fiel mir das Lernen sehr leicht. Dies lag im Wesentlichen an den interessanten Inhalten. In Werkstofftechnik lernte man das Wichtigste über die hauptsächlich eingesetzten Werkstoffe wie Eisen- und Aluminiumbasiswerkstoffe oder Polymere. Die Eigenschaften dieser Werkstoffe wurden hier gelehrt und verschiedene Prüfverfahren zur Ermittlung von Werkstoffkenngrößen vorgestellt. Was hier vielleicht etwas trocken klingt, konnte unsere Dozentin sehr gut rüberbringen, sodass es mir leicht fiel, dem Stoff zu folgen und mich dafür zu interessieren.

Ähnlich sah es im Fach Produktions- und Fertigungstechnik aus. Hier wurden verschiedene Fertigungsverfahren mit den dazugehörigen Maschinen und Anlagen dargestellt und erklärt. Auch auf die genauere Funktionsweise der Maschinen ging der Professor mit einer Begeisterung ein, die mich ansteckte.

Einzig Elektrotechnik machte mir manchmal Sorgen. Zwar war die Vorlesung ganz interessant und die Übungszettel lösbar, aber die Klausur mit einer Durchfallquote von 80 Prozent war schon angsteinflößend. Allerdings fiel mir das Lernen für den Stoff dann doch deutlich leichter als vielen anderen. Hier machten sich noch die Erkenntnisse aus dem Physik-LK bezahlt, und so konnte ich auch Elektrotechnik mit etwas Aufwand erfolgreich abschließen.

Autor: Till  |  Rubrik: studium  |  May 14, 2009
Autor: Till
Rubrik: studium
May 14, 2009