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Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Rollenspiele

Heute hatten wir mal wieder ein fachfremdes Seminar zu absolvieren. Diesmal ging es um kritische Mitarbeitergespräche. Nach einem etwas langen Theorieteil, begann dann endlich die Do-It-Yourself-Phase, in der man sich in Rollenspielen selbst ausprobieren durfte.

Nachdem ich im realen Leben bereits die Gelegenheit hatte, solchen Gesprächen zumindest als Mitarbeiter beizuwohnen, fand ich mich diesmal in der Situation als „Vorgesetzte" wieder und musste lernen, dass auch diese Rolle nicht unbedingt leicht ist. Zumindest nicht, wenn man Neuland betritt.

Als Kollege wurde mir ein Kommilitone gegenübergestellt, den wir vorher im Theorieteil als „narzisstischen Typ" (von sich selbst übermäßig überzeugt) eingeordnet hatten. Kein leichtes Spiel für mich. Außerdem kam hinzu, dass die Fakten, wie man so ein  Gespräch führt, eine volle A4-Seite füllten, und ich ganze fünf Minuten Zeit hatte, mich mit der Situation auseinander zu setzen.

Nachdem mir mein Kommilitone bereits beim Betreten des Raumes das Gesprächszepter aus der Hand genommen hatte und mich auch sonst nicht wirklich zu Wort kommen ließ, ist mir erst mal bewusst geworden, wie schwer es ist, sich durchzusetzen. Vor allem als Frau. Oft wird man nicht gleich auf Anhieb ernst genommen und muss sich den gebührenden Respekt erst verdienen.

Ob das im Alltag so leicht sein wird, wage ich zu bezweifeln, aber ich hoffe, ich meistere in Zukunft auch solche Situationen.

Autor: Elke  |  Rubrik: studium  |  May 13, 2009
Autor: Elke
Rubrik: studium
May 13, 2009

Ingenieurwesen? ja, bitte!

Wendebegriff beim Segeln

Heute Morgen pflasterten gelbe Luftballons und auf die Wege gesprühte Pfeile meinen Weg zur Vorlesung „Leistungselektronik". Der Grund war die alljährliche „Campus X-Change". Diese Messe ist für Schüler, Studenten und Absolventen gedacht und ist eine Plattform, bei der sich Unternehmen der Region vorzustellen können. Je nachdem welcher Motivation man nachgeht, kann man entweder Kugelschreiber sammeln oder Visitenkarten. Für die, die es ernst nehmen mit der Campus X-Change, ist es die Möglichkeit sich bei potenziellen Arbeitgebern vorzustellen und eventuell sogar einen Praktikumsplatz, eine Stelle für die Bachelor-Arbeit oder noch viel mehr zu finden.

Was diese Woche meine eigene Anwesenheit betrifft, habe ich mich nicht grade mit Ruhm bekleckert - das Wetter war aber auch zu schön! Und wer kann schon hoch konzentriert im Hörsaal sitzen, während draußen die ersten Schmetterlinge unterwegs sind und laut „Frühling" schreien?

Und ich bin offensichtlich nicht die Einzige, die mit schweren Konzentrationsstörungen zu kämpfen hat. „Ist Senkrecht das nach unten?" „Wendebegriff beim Segeln. So was weiß doch kein Mensch!", beschwert sich mein Nebenan etwas zu laut inmitten der Vorlesung.  „Was Sie hier tun, ist äußert ineffizient", Stellt der Professor erstaunlich ruhig fest. „Entweder Sie hören zu oder Sie lesen sich das Skript zu Hause durch. Aber hier zu sein und nicht aufzupassen, ist verschwendete Zeit!" Wie wahr, wie wahr, denke ich so bei mir, während mein Blick an der großen Hörsaaluhr festklebt. Ich drehe mich zu meinem Nachbarn um und flüstere: „Ja senkrecht ist das nach unten und der Segelbegriff ist übrigens 'Ree'."

Autor: Elke  |  Rubrik: studium  |  May 11, 2009
Autor: Elke
Rubrik: studium
May 11, 2009

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Präsentationstraining für selbstbewusstes Auftreten

Heute hatte ich mein zweites von insgesamt sieben Seminaren. Das Thema lautete „Präsentationstraining". In 2,5 Stunden wurden uns so viele nützliche Tipps und Hinweise bezüglich dem Halten von Vorträgen, der Präsentation vor einer Gruppe und dem Auftreten in allgemeinen Gesprächsrunden gegeben wie nur möglich. Diesmal war allerdings der Peinlichkeitsfaktor etwas höher, da wir nicht nur „unter uns" Elektrotechnikern waren. Es waren nämlich sowohl Studenten anderer Semester als auch anderer Studiengänge vertreten.

Besonders hoch war die Überwindung, als wir zu einem von drei vorgeschlagenen Themen einen zweiminütigen Vortrag halten mussten. Die Vorbereitungszeit betrug zehn Minuten und danach hieß es, alles umzusetzen, was man vorher als Tipp mit auf den Weg bekommen hat.

Ich muss schon sagen, es war nicht leicht, die Nervosität zu überwinden und locker und frei zu sprechen, und dann auch noch freundlich in die Runde zu blicken um mit dem Vortragsstil alle zum Zuhören zu motivieren. Dementsprechend froh war ich, als ich meinen kleinen Vortrag beendet hatte und wieder in meinem sicheren Stuhl Platznehmen konnte. Nach und nach aber fiel die Hemmschwelle, interaktiv in der Gruppe zu arbeiten. Vor allem, als es dann im Nachhinein darum ging, jeden Vortragenden kritisch aber konstruktiv einzuschätzen.

Schlussendlich kam heraus, dass man sich selber meist viel zu negativ bewertet. Man kritisiert an sich Dinge, die anderen gar nicht als so negativ aufgefallen sind. Ein wenig mehr Selbstvertrauen kann also schon viel helfen und ist an mancher Stelle durchaus angebracht.

Autor: Elke  |  Rubrik: studium  |  May 6, 2009
Autor: Elke
Rubrik: studium
May 6, 2009