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Freiwilliges Ökologisches Jahr

Zu heiß für Eis oder Zu gutes Wetter kann auch schlecht sein

Da freut man sich schon Tage vorher. Alle Vorbereitungen sind mehr oder weniger abgeschlossen, fehlt nur noch, dass am Tag des Events ein Faktor mitspielt, der nicht zu planen oder vorzubereiten ist: das Wetter. Die Vorhersage lässt folgendes erahnen: es wird heiß, Sonne pur. Alles super also – oder?

Denkste …

Das Event, das anstand, war der zweite Carrotmob (ein Laden wird mit einer Werbeaktion dafür belohnt, dass es einen bestimmten Prozentsatz des Tagesumsatzes in energieeffiziente Maßnahmen investiert) der BUNDjugend Berlin. Diesmal in dem Eisladen „Vanille&Co“. 100 Prozent vom Tagesumsatz würden in die energiesparende Renovierung des Ladens fließen und dieser Tagesumsatz sollte natürlich von möglichst vielen Leuten in die Höhe getrieben werden. Mit Live-Musik vom DJ am Nachmittag war auch der coole Rahmen gegeben. Alles war bereit für eine Riesen Eis-Party fürs Klima. Fehlten nur die Leute.

Diese erschienen zwar, doch trotzdem wurde eins sehr schnell klar: Das Wetter war für viele zu krass. Über 35 Grad im Schatten, da dachten sich einige, dass es zu Hause in der kühlen Wohnung doch schöner ist als draußen ein Eis zu schlecken. Dementsprechend wuchs unsere Furcht, dass der Tag floppen würde. Bis abends ging es mit dem Ansturm unserer Meinung nach eher schleppend voran und die bange Frage lautete: Würden wir eine Rekordumsatz schaffen?

19 Uhr, Ladenschluss, die Kasse wird zugemacht. Jetzt heißt es zählen. Dann das Ergebnis: 785 Euro – Rekordumsatz. Puh, das ging noch mal gut. Der Carrotmob war wieder ein Erfolg, trotz des diesmal zu guten Wetters. Alle waren glücklich und erleichtert. War wohl doch nicht ganz zu heiß für Eis!

Autor: Leon  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  Aug 23, 2010
Autor: Leon
Rubrik: auszeit nach dem abi
Aug 23, 2010

Freiwilliges Ökologisches Jahr

Entspannung wo bist du?

Drei Wochen Urlaub, endlich. Schnell musste ich noch alles im Büro so regeln und hinterlassen, dass während meiner Abwesenheit ja nichts schief gehen konnte bei meinen Projekten. Die erste Woche verbrachte ich dann zusammen mit meiner Seminargruppe auf einem Segelschiff in der Ostsee. Unsere letzte Fahrt sollte es sein und sie wurde grandios. Das Wetter, der Kapitän und die Gruppe – alle spielten sie mit, um die Fahrt zu einem tollen Erlebnis zu machen.

In der zweiten Woche weilte ich dann mit Freunden in Dänemark. Eine Woche Sonne mit viel Baden und am Strand liegen. Unglaublich entspannend das Ganze, genauso hatte ich mir das ausgemalt. Doch dieses relaxte Gefühl sollte schon bald ein Ende finden …

Denn kaum war ich wieder in Berlin ging der Stress los. Das Visum für die Weißrusslandfahrt musste beantragt, der Finanzplan durchgerechnet und ein zweitägiger Erste-Hilfe-Kurs belegt werden – alles selbstverständlich in meiner letzten URLAUBSWOCHE. Dass das wenig Spaß macht ist klar, etwas anderes aber auch: Wenn man soviel Verantwortung bei seiner Einsatzstelle übertragen bekommt, was ja ein Vertrauensbeweis und positiv ist, muss man auch mal seine Freizeit opfern.

Meine Entspannung war trotzdem futsch und der über den Urlaub vergessene Stress wieder da.

Autor: Leon  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  Aug 12, 2010
Autor: Leon
Rubrik: auszeit nach dem abi
Aug 12, 2010

Freiwilliges Ökologisches Jahr

Der letzte Monat bricht an ?

Man guckt dreimal auf den Kalender, um wirklich sicher zu sein, dass man sich nicht täuscht. Nein, tatsächlich, da steht August 2010. Irre – vor fast exakt einem Jahr zog ich nach Berlin und habe meine erste eigene Wohnung mit meiner Freundin bezogen. August bedeutet auch, dass der letzte Monat meines FÖJs gekommen ist. Zeit, Bilanz zu ziehen und zu überlegen, was mir das Jahr an positiven und negativen Dingen gebracht hat.

Die Einsatzstelle und die tägliche Arbeit

War es am Anfang noch ein wenig holprig losgegangen, so hatte ich dann doch schnell meine Aufgaben gefunden und gerade zum Ende hin eine Menge zu tun. Es hat Spaß gemacht, zu planen, zu koordinieren und selbst auszuführen. Zu schreiben, kreativ zu sein und neue Menschen kennen zu lernen. Mein Büro wird mir fehlen, das weiß ich jetzt schon. Die Atmosphäre, das gemeinsame Kochen und über Aufgaben nachdenken, das hat zusammengeschweißt.

Was ich in diesem einen Jahr gelernt habe

Das sind zunächst ganz einfache, aber doch so wichtige Dinge: Wie etwa die erste eigene Wohnung haben und alles selbstverantwortlich regeln oder den alltäglichen Arbeitsrhythmus kennen lernen. Dann natürlich inhaltliche Sachen wie Öffentlichkeitsarbeit oder Projekte planen und beispielsweise über Konsum nachdenken oder Ernährung.

Ich habe ohne Frage meinen Horizont erweitert und das FÖJ zu machen, bereue ich in keiner Weise. Es hat mir so viel gebracht, dass ich es ohne Wenn und Aber jedem weiterempfehlen würde.

Autor: Leon  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  Aug 3, 2010
Autor: Leon
Rubrik: auszeit nach dem abi
Aug 3, 2010