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FSJ in Tschechien

Die Abifahrt — ein geplantes Desaster

Man stelle sich vor, ein Horde trinklustiger Abiturienten befindet sich auf dem Weg nach Lloret de Mar in Spanien, um dort was zu machen? Richtig, sich in der prallen Sonne des Mittelmeers einschlägige Getränke zuzuführen. Bevor man sich aber zu derart niveauvollem Urlaub entschließt, kommt die große Frage nach dem Preis und der Würfel ist für einige gefallen: keine Abifahrt!

Stattdessen die Alternative: Wir sammeln alle Mitschüler auf, die NICHT nach Lloret fahren, und starten eine Alternativ-Abifahrt. Wohin? Der Gelbeutel weist uns den Weg zum Campingplatz am nächstgelegenen attraktiven See. Transportmittel? Der gute alte Drahtesel. Gepäck? Mit vielen Gummischnüren, Seilen und Müllbeuteln oben auf den Gepäckträger gestapelt. So einfach plant man eine Abifahrt: Man trifft sich morgens, radelt motiviert los, erreicht gegen Abend den See und alles ist paletti!
Zumindest läuft das in der Theorie so. In der Praxis sieht das ganz anders aus. Da hat derjenige, der für den Radweg zuständig war, das Gebirge zwischen Start und See übersehen, das uns nun strampeln und strampeln lässt. In der Realität scheint auch NIEMALS die Sonne bei einer Radtour. So sind wegen der Regengüsse nicht nur die Müllbeutel durchnässt, auch die Radkarte wird unleserlich, die Gummischnüre halten nicht und es scheint in ganz Deutschland keine einzige Bushaltestelle zum Unterstellen zu geben. Sehnsüchtig denkt man plötzlich an die Sonne in Spanien und gibt kurz darauf eine Riesenstange Geld aus, um per Zug zum See zu gelangen …

Autor: Inga  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  Jun 14, 2010
Autor: Inga
Rubrik: auszeit nach dem abi
Jun 14, 2010

Freiwilliges Ökologisches Jahr

Rein damit ins Internet — oder doch nicht? (Teil IV)

Nach diesen wertvollen Tipps aus dem Munde von zwei Journalisten, die es geschafft hatten, bereicherte noch mehr Expertenwissen den Presseraum des Sportclubs. Die zwei für den SC Freiburg zuständigen Redakteure der Zeitschrift „kicker“ statteten uns einen Überraschungsbesuch ab. Auch sie hatten ähnliche Viten vorzuweisen und berichteten über ihren Job. Dieser unterscheidet sich von dem des Freiburger Journalisten insofern, dass ihr Magazin nur zweimal in der Woche erscheint. Das kann positiv aber auch hinderlich sein.

Als besondere Herausforderung sahen beide das Onlinezeitalter. Jede Zeitung und auch jeder Verein hat heutzutage eine Online-Präsenz, die natürlich aktuell sein muss und die Wünsche der Fans erfüllen soll. Gerade für den „kicker“ stellt sich allerdings immer wieder die Frage, was sie online stellen oder lieber exklusiv im Magazin abdrucken, um mehr Leser zu generieren. Die Gefahr besteht nämlich darin, dass eine brisante Story nicht lange genug geheim gehalten werden kann und sie eine andere Zeitung wegschnappt. Stellt man sie also doch lieber gleich ins Netz und verzichtet auf bessere Verkaufszahlen?

Neben dieser Problematik gibt es aber auch grundsätzliche Gefahren in diesem Beruf. Jedes, durch Informanten im Verein aufgeschnappte Gerücht muss zunächst überprüft werden, bevor es publiziert werden kann. Keinesfalls darf man sich benutzen lassen, um einseitige Interessen zu bedienen. Da der „kicker“ zudem immer Montags nach dem Spieltag der Bundesliga erscheint und die Fußballbegeisterten der Nation zu dem Zeitpunkt schon alle möglichen Berichte im Fernsehen verfolgt haben, müssen die Redakteure neue Aspekte herausstellen und eine neue Geschichte erzählen können.

Das waren spannende Einblicke in diese Branche und deren Herausforderungen. Einer von denen, die Woche für Woche den Stoff für diese Berichte liefern, betrat anschließend den Raum. Der Fußballprofi Heiko Butscher, Kapitän des SC Freiburg.

Was er zu berichten hatte, und wie mein Fazit zu dem Tag in Freiburg ausfällt, lest ihr im nächsten Blog

Autor: Leon  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  Jun 10, 2010
Autor: Leon
Rubrik: auszeit nach dem abi
Jun 10, 2010

Freiwilliges Ökologisches Jahr

Wertvolle Tipps für die Zukunft (Teil III)

Nachdem wir uns im Pressraum des SC Freiburg niedergelassen hatten, erzählten der Pressesprecher und der Sportjournalist zunächst, wie sie an diese Traumberufe gekommen waren. Sport und Deutsch sowie Germanistik und Soziologie waren ihre Studienfächer – klingt nicht sofort nach Journalismus. Doch schon früh während des Studiums sammelten sie praktische Erfahrungen in dem Metier. Durch freie Tätigkeiten für Lokalredaktionen schnupperten sie erstmals die Luft der Pressearbeit, übersprangen das obligatorische Volontariat und wurden stattdessen gleich Redakteure.

Raschke, der Pressesprecher, arbeitete unter anderem beim „Playboy“, Kübler, der Sportjournalist bei der Badischen Zeitung ist, fand eine Anstellung bei eben dieser Zeitung. Rudi Raschke, eigentlich Journalist, wechselte 2008 die Seiten und wurde Pressesprecher des SC Freiburg. Elf Jahre zuvor begann René Kübler mit der Berichterstattung über den Verein.  

Zwei überaus spannende Lebensläufe, die aber auch eines zeigen, und das bekräftigten beide: Will man Journalist werden, muss man so früh wie möglich praktische Erfahrungen durch freie Tätigkeit oder Praktika sammeln, am besten in einer Lokalredaktion. Denn das Schreiben lernt man nicht an der Universität, sondern nur direkt im Job. Außerdem empfahlen beide, möglichst viel Zeitung zu lesen, um den Schreibstil der Artikel zu studieren und daraus zu lernen.

Wertvolle Tipps, die man da zu hören bekam und am liebsten gleich umsetzen wollte. Weiter ging es dann unter anderem mit der Herausforderung des Internets für den Journalismus und einem Überraschungsbesuch.

Von wem wir da beehrt wurden und wie das Internet die Arbeit der Journalisten erschwert, lest ihr im nächsten Teil.

Autor: Leon  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  Jun 1, 2010
Autor: Leon
Rubrik: auszeit nach dem abi
Jun 1, 2010