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Freiwilliges Ökologisches Jahr

"Langsam wird es Zeit, Junge!"

Es kommt der Moment, da weiß man, dass es kein Aufschieben mehr gibt. Da man nicht mehr Gedanken wie „Aaaach, noch ist doch genug Zeit...“ bemühen kann, um ein gutes Gewissen zu haben. Mein FÖJ neigt sich dem Ende zu, und an den Unis startet bald die Bewerbungsfrist. „Langsam wird es Zeit, Junge!“, sagt mir mein Kopf. Also ran an den PC, ran an die Mission Zukunft!

Für mich steht fest, dass ich studieren will, und auch die Richtung ist einigermaßen klar. Meine Interessen liegen in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Geschichte und all dies am Besten mit einem internationalen Bezug. Was also tun, um sich ein Bild von seinen Möglichkeiten zu machen? Man nutzt den guten Freund, das Internet. Auf studienwahl.de gibt es zum Beispiel die äußerst praktische Möglichkeit, Studiengänge nach Stichworten zu suchen, wie beispielsweise „Europa“. Daraufhin erscheint eine Liste mit Studiengängen an allerlei Unis, die einem mehr oder weniger zusagen. Danach, so meine Taktik, informiert man sich auf den Uni-Homepages konkret über die Studiengänge, die einem gut gefallen.

Nach mehreren Stunden vorm PC, circa 50 geöffneten Tabs im Browser und dem Erreichen einer völligen Orientierungslosigkeit, wurde mir bewusst, dass ich meine Optionen besser strukturieren muss. Sonst würde ich noch zehn weitere Stunden ohne irgendein Ergebnis vorm Bildschirm sitzen. Doch selbst als ich dies tat, stellte sich mir ein weiterer, mächtiger Gegner in den Weg. Wer das war, lest ihr im nächsten Blog.

Autor: Leon  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  Apr 13, 2010
Autor: Leon
Rubrik: auszeit nach dem abi
Apr 13, 2010

Freiwilliges Ökologisches Jahr

Möhrenpower fürs Klima! (Teil 4 von 4): Hoher Besuch am Tag der Möhre

Endlich war es soweit. Am 13. Februar war der „Tag der Möhre“ gekommen. Früh morgens waren wir im Laden und bauten mit auf. Wir waren aufgeregt und gespannt, wie nun der lang ersehnte Tag verlaufen würde. Würden viele Menschen kommen?

Zunächst wurden unsere Erwartungen gedämpft. Der Start in den Tag verlief sehr schläfrig, nur wenige Kunden steuerten den Blumenladen an. Wir bekamen schon das große Nervenflattern und die Angst vor einem Flop stieg. Auch deswegen, weil wir hohen Besuch hatten: Journalisten der ZEIT und des Deutschlandfunk waren da und berichteten über die Aktion. Morgens führte ich schon ein Live-Interview im Radio – aufregend!

Doch die Berliner Spätaufsteher ließen uns nicht im Stich. Gegen Nachmittag wurde die Bude voll. Begleitet von chilliger Musik (live vom DJ direkt vor dem Laden) und Glühwein wurde die Liste der Carrotmobber immer länger. Am Ende des Tages waren über 170 Menschen gekommen und knapp 800 Euro für Investitionen eingenommen - die Aktion war also ein voller Erfolg.

Im Nachhinein legten wir zusammen mit der Inhaberin fest, dass von dem Geld ein neuer energiesparender Kühlschrank angeschafft und das Lichtsystem mit effizienteren Glühbirnen ausgestattet wird. Außerdem soll der Strom ab sofort von einem Ökostromanbieter kommen.

Der Tag war also wirklich absolute „Möhrenpower fürs Klima“ gewesen und für uns steht fest: Ein neuer Carrotmob kommt bestimmt!

Autor: Leon  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  Mar 18, 2010
Autor: Leon
Rubrik: auszeit nach dem abi
Mar 18, 2010

Freiwilliges Ökologisches Jahr

Möhrenpower fürs Klima! (Teil 3 von 4): Im Twitterfieber

Wenn man die Augen schließt und nur noch der Computerbildschirm samt Twitter-Oberfläche oder wahlweise auch die Facebook-Startseite auftaucht, weiß man, dass man eindeutig zu viel Zeit damit verbracht hat.

Exakt die oben beschriebene Symptomatik befiel mich bei der Vorerbeitung des Carrotmobs des öfteren. Wir hatten jetzt, wie im letzten Blog beschrieben, zwar einen Laden, doch nun folgte erst die Hauptarbeit: Werbung machen, Energieberatung abklären, interne Diskussionen führen.

Da der Carrotmob ein recht modernes Phänomen ist (und ähnlich wie die bekannten „Flashmobs“ organisiert wird), wurde die Werbung hauptsächlich übers Internet realisiert. Mit Twitter und Facebook informierten wir die Leute über die Aktion und hielten sie auf dem neuesten Stand. Täglich schickte ich die aktuellsten Entwicklungen über Twitter und postete bei Facebook, was sich bei uns gerade tat. Das war beispielsweise der Besuch des Energieberaters im Laden. Er stellte fest, dass das Geschäft besonders beim Lichtsystem und bei der Kühltechnik Einsparpotenzial hatte. Auch empfahl er den Wechsel zu einem Ökostromanbieter, mit dem man erheblich (sogar am meisten) CO2 einsparen würde.

Nun wussten wir also, auf welche Veränderungen der Carrotmob hinarbeiten würde, hatten also konkrete Ziele. Dass unsere Aktion zudem ein großes Interesse bei der Presse hervorrief, könnt ihr, wie auch den Verlauf der Aktion, dann im vierten Teil lesen.

Autor: Leon  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  Mar 15, 2010
Autor: Leon
Rubrik: auszeit nach dem abi
Mar 15, 2010