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Freiwilliges Ökologisches Jahr

The middle of nowhere (Teil3)

Dass so eine Abgeschiedenheit, wie ich sie in Eggerode erlebt habe, nicht nur negativ ist, sondern auch die Schönheit der Natur zeigen kann, bewies der Ausflug ins Bodetal am vorletzten Tag. Die Bode ist ein Fluss, der gigantische Schneisen in die Landschaft geschlagen hat und um den sich recht hohe Berge mit Namen wie „Hexenberg“ oder „Teufelsberg“ auftürmen. Ebenjene kletterten wir eifrig hoch und bestaunten am Ende stolz, wie weit oben wir doch waren und wie schön die Natur sein kann. Eben ein Vorteil der Abgeschiedenheit, da kann man schon mal den schlechten Handy-Empfang vergessen.

Außerdem stellte ich fest, dass die Gruppe echt zusammengewachsen war und man sich immer besser kannte. Dieses „Immer-besser-kennen“ wurde am letzten Abend noch einmal intensiviert, als alle gemeinsam am Lagerfeuer saßen und selbst gemachte Pizza aßen, die im eigens zu Anlage gehörenden Lehmofen gebacken worden war.

Im Schein des Lagerfeuers und seiner wohligen Wärme entwickelten sich interessante Gespräche und man gewann die Erkenntnis, dass das Klischee, alle FÖJler seien nur typische Ökos, überhaupt nicht tragbar ist. Die anderen Teilnehmer hatten viele gleiche Interessen und es tat gut, auch mal über normale Themen zu sprechen und nicht ständig zu überlegen, wie man das schwierige Unterfangen angeht, den Menschen auf der Welt begreifbar zu machen, jetzt zu handeln und die Erde mit eigenem Tun „zu retten“. Mit welchen Aktionen, an denen auch ich teilnahm, dies möglich ist, lest ihr demnächst hier!

Autor: Leon  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  Nov 30, 2009
Autor: Leon
Rubrik: auszeit nach dem abi
Nov 30, 2009

FSJ in Nicaragua

Der Tag rückt näher

Langsam wurde ich nervös. Es waren nur noch drei Tage bis zu meinem „großen Tag”, meinem Geburtstag, und ich hatte immer noch keinen Plan. Als wir alle eines Abends in der Wohnung meiner Freundin Meylin zusammen saßen und uns unterhielten, fragte sie mich ganz plötzlich: „Und warum machst du die Party nicht hier? Du weißt, dass ich alleine wohne und meine Nachbarn sind ok. Die stört das sicher nicht!”

Ich war hellauf begeistert. So begannen wir gleich Listen zu schreiben, wen wir alles einladen würden, welche Speisen zubereitet und wie viele Flaschen des nationalen Rums „Flor de Caña” gekauft werden sollten.

Einen Tag vor meinem Geburtstag gingen Meylin und ich zum Mercado, um Berge von Gemüse, Bohnen, Kochbananen, Käse und Fleisch einzukaufen, während sich mein Freund um die Getränke kümmerte.

 

Autor: Esther  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  Nov 26, 2009
Autor: Esther
Rubrik: auszeit nach dem abi
Nov 26, 2009

Freiwilliges Ökologisches Jahr

The middle of nowhere (Teil 2)

Im Grunde erlebte ich diese erste Seminarfahrt meiner noch jungen FÖJ-Karriere wie eine Klassenfahrt damals in der Schule. Das frühe Aufstehen, das gemeinsame Frühstück, der Küchendienst: Alles kannte man irgendwie schon. Nur die Leute, die waren noch unbekannt. Doch auch dies sollte sich während der Woche ändern. Zunächst trugen dazu diverse (wohl nie zu verhindernde) Kennenlernspielchen bei. Und auch zahlreiche Diskussionen, zum Beispiel über das Thema, wie der CO2-Ausstoß verringert werden kann und wer die Hauptverantwortung trägt, ihn in den nächsten Jahrzehnten zu minimieren. Andere Themen waren die Geschichte des Umweltschutzes, das Luchsprojekt im Harz und die Vorstellung der Einsatzstellen aller FÖJler.

Nach und nach lernte man sich besser kennen und auch viel über sich. Zum Beispiel anhand des ökologischen Fußabdruckes, den jeder für sich persönlich errechnen sollte und der angibt, wie viele „Erden“ gebraucht würden, um die Ressourcen zu produzieren, die wir mit unserem Fußabdruck, das heißt also durch unser alltägliches Verhalten der Erde entziehen. Oder aber auch beim Verfassen eines Briefs an sich selbst, bei dem jeder seine persönlichen Ziele für das Jahr aufschreiben sollte: Wie kann ich mehr für die Erde tun? Was kann ich an meinem Lebensstil ändern? Diese Fragen stellte man sich vor allem nach den zum Teil erschreckenden Ergebnissen des ökologischen Fußabdrucks und hoffte, dass sich die auch andere stellen.

Im Teil 3 erfahrt ihr dann den Rest über die Fahrt und wie schön das Bodethal doch ist!

Probiert es doch mal selber aus: Was habt ihr für einen ökologischen Fußabdruck? http://www.wwf.ch/de/tun/tipps_fur_den_alltag/fussabdruck/footprint_wwf_schweiz

Autor: Leon  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  Nov 25, 2009
Autor: Leon
Rubrik: auszeit nach dem abi
Nov 25, 2009