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FSJ in Nicaragua

Mi cumple

Eines Tages, während Ruth und ich Bohnen putzten, fragte sie mich: „Was willst du eigentlich an deinem Geburtstag machen?” Das war eine gute Frage, denn mein Geburtstag am 1. Mai rückte immer näher, aber ehrlich gesagt hatte ich keine Ideen für diesen Tag. Bis jetzt war ich immer zu beschäftigt gewesen, um einen Gedanken an meinen „Cumple” zu verschwenden. Aber es stimmte. Wenn ich an meinem Geburtstag nicht nur zu Hause herumsitzen wollte, dann musste ich langsam in die Pötte kommen.

So überlegten wir hin und her. Ruth schlug vor, in einem unbewohnten und etwas abgelegenen Haus eine große Feier zu veranstalten, da wir so niemanden störten und genug Platz hätten. Als sie aber den Besitzer anrief, bedauerte er, dass das Haus seit zwei Wochen vermietet sei. Also fiel dieser Plan schon mal ins Wasser.

Eine weitere Idee war es, den Nachmittag auf der Finca eines Freundes zu verbringen. Da schaltete sich jedoch Peluti, mein Freund, ein. Er war der Meinung, dass dann am Abend alle zu müde seien, um noch wegzugehen und wies darauf hin, dass die Finca außerdem eine Stunde zu Fuß von der Stadt entfernt sei. Die meisten anderen stimmten ihm da zu.

 

"Mi cumple" = Umgangssprache für "Mi cumpleanos", spanisch für "Mein Geburtstag"

 

 

Autor: Esther  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  Nov 23, 2009
Autor: Esther
Rubrik: auszeit nach dem abi
Nov 23, 2009

Freiwilliges Ökologisches Jahr

The middle of nowhere (Teil 1)

„Noch vier Balken, oooh … nur noch einer. Hmm, jetzt habe ich gar keinen Empfang mehr…“ Dies beschreibt meine tägliche Misere mit dem Handynetz sehr treffend. Doch wo bin ich und weshalb gibt es dort keinen oder nur sehr stark eingeschränkten Handy-Kontakt in die Außenwelt?

Der Ort hört auf den Namen Eggerode. Der Grund meines einwöchigen Verweilens in dieser noch recht unbekannten Harz-Metropole: mein erstes FÖJ-Seminar. Fünf dieser Seminare muss ein FÖJler im Jahr absolvieren, zusammen mit rund 30 anderen Mitstreitern. Mein erstes führte mich also wie erwähnt nach Eggerode, einem sehr weit abgelegenem Dorf im Harz. Im Folgenden werde ich euch davon berichten, was ich auf der Fahrt so erlebt habe und warum Abgeschiedenheit nicht immer nur negativ ist.

Nach vier Stunden Zugfahrt von Berlin nach Thale wandert das Grüppchen FÖJler (allesamt sind sie sich noch fremd) zu Fuß durch den Harzer Wald und kommt nach geraumer Zeit am Tagungshaus für die kommende Woche an. Natur pur und Einsamkeit pur empfängt die 30 Männer mitsamt Betreuer und Referent (also eine reine Jungs-Truppe). Die Zimmer werden bezogen, erste Leute kennengelernt und schon geht es auf in den Seminarraum. Das Programm für die Woche wird erläutert und anschließend wird lecker selbst gekocht – alles BIO und vegetarisch versteht sich.

Der erste Tag ging also noch recht programmlos vonstatten, doch was ich in den folgenden Tagen meiner ersten Seminarfahrt alles erlebt habe, lest ihr in Teil 2.

Autor: Leon  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  Nov 19, 2009
Autor: Leon
Rubrik: auszeit nach dem abi
Nov 19, 2009

Freiwilliges Ökologisches Jahr

La première fois!

Schon in einem früheren Beitrag habe ich euch von der konsum- und globalisierungskritischen Stadtführung erzählt, die wir von der BUNDjugend in Berlin organisieren und durchführen. Ich hatte mich damals für dieses Projekt eingetragen und nun war es soweit: Meine Kollegin und ich sollten unsere erste Führung machen.

Der „Kunde“ war eine neunte Klasse aus dem Randgebiet von Berlin und (im Nachhinein betrachtet) ein ganz hervorragender Premierengast. Denn sie waren keine der Klassen, die man als Stadtführer hassen muss, weil sie nicht zuhören, laut rumbrüllen und über lustig klingende Wörter pubertär kichern. Doch weil man das vorher nicht wissen kann, war ich aufgeregt und gespannt, was mich für Reaktionen erwarten würden.

Mein Auftrag war es, den Schülern bei der sogenannten Handy-Station zu erzählen, welche unmenschlichen Bedingungen beim Abbau von Rohstoffen herrschen, die für den Handy-Bau benötigt werden. Was für ein enormes Problem der Schrott aus alten Mobiltelefonen darstellt und wie man all diese Probleme mit eigenem Handeln zumindest in Ansätzen eindämmen kann.

Die Führung lief echt gut und am Ende war ich sehr stolz darauf, ohne größere Stolperer meine Station rübergebracht zu haben. Vor allem aber brannte in mir der Wunsch, bald wieder eine Führung zu machen, da es sehr, sehr spannend und wichtig ist, das Wissen dieser „Stadtführung anderer Art“ jungen Leuten mitzuteilen, um sie für solche Themen zu sensibilisieren.

Link für weitere Infos:

KonsumGlobal: Die Stadtführung zum Thema Nachhaltiger Konsum

BUNDjugend: Berlin Global - die globalisierungskritische Stadtführung

Autor: Leon  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  Nov 16, 2009
Autor: Leon
Rubrik: auszeit nach dem abi
Nov 16, 2009