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FSJ in Nicaragua

Die Traditionen und Kunsthandwerke Nicaraguas

Ein weiterer Grund, warum Masaya bei Touristen so beliebt ist, sind die traditionellen Kunsthandwerkssachen, die man auf den Märkten erwerben kann. Man kann sich diese Vielfalt an Kleidern, holzgeschnitzten Tieren, gewebten Hängematten, fein gearbeiteter Lederware, wunderschönem Schmuck und und und gar nicht vorstellen. Ich war völlig überfordert, da ich am liebsten alles gekauft hätte. So verbrachten wir Stunden einfach nur damit, durch den Markt zu schlendern und die Ware zu bewundern.

Nachdem wir unsere Schätze in die Jugendherberge gebracht und etwas gegessen hatten, kehrten wir zum Markt zurück, da Donnerstagabends im Innenhof traditionelle nicaraguanische Tänze und Musik präsentiert wurden. Ich war bezaubert von den Farben der Trachten und der Art, wie sich die DarstellerInnen bewegten. Bis spät in die Nacht blieben wir dort, um die Tänze namens „Palo de Mayo", „Punta Garifona" oder „Folklore" zu bewundern.

 

Autor: Esther  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  Sep 11, 2009
Autor: Esther
Rubrik: auszeit nach dem abi
Sep 11, 2009

FSJ in Nicaragua

Auf dem Vulkan Masaya

Von Managua aus machten wir uns auf den Weg nach Masaya, einer Stadt, die für ihren 635 Meter hohen Vulkan bekannt ist. Er gilt als einer der attraktivsten und interessantesten Vulkane Amerikas, da sich in seinem 260 Meter tiefen Krater ein Lava-See befindet und er täglich größere Mengen von Schwefeldioxidwolken ausstösst.

So beschlossen wir, den Masaya zu besteigen. Im Gegensatz zu den meisten Touristen fuhren wir aber nicht mit dem Auto auf den Vulkan, sondern gingen zu Fuß. Nach glatten vier Stunden ohne Wasser und Sonnenschutz (ja, das hatten wir „gut" geplant) erreichten wir schließlich erschöpft, aber zufrieden die Spitze des Vulkans.

Es war einfach ein tolles Gefühl, sich auf einem aktiven Vulkan zu befinden und in den Krater zu blicken. Allerdings konnte man durchaus die Schwefeldioxidwolken riechen, die uns nach einiger Zeit doch zu schaffen machten. So beschlossen wir auch relativ schnell, wieder zurück zu gehen.

An diesem Abend fielen wir völlig fertig, aber glücklich in unsere Betten.

 

Autor: Esther  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  Sep 7, 2009
Autor: Esther
Rubrik: auszeit nach dem abi
Sep 7, 2009

FSJ in Nicaragua

Managua, die Hauptstadt Nicaraguas (Teil 2)

Am nächsten Morgen wachte ich voller Vorfreude auf, da in wenigen Stunden Harriet, meine beste Freundin aus Deutschland, in Managua ankommen würde. Relativ kurzfristig hatte sie einen billigen Flug aus México, wo sie ein Freiwilliges Soziales Jahr absolviert, nach Nicaragua bekommen.

Nach dem Frühstuck fuhren wir zum Flughafen, um sie dort abzuholen. Bereits von weitem sah ich sie auf ihrem Koffer sitzen. Ich rannte auf sie zu und fiel ihr in die Arme. Es tat so gut, sie endlich nach über einem halben Jahr wieder zu sehen.

Nachdem ich sie meinen nicaraguanischen FreundInnen vorgestellt und wir die wichtigsten Neuigkeiten ausgetauscht hatten, fuhren wir ins Zentrum Managuas. Dort besuchten wir die Kathedrale, schlenderten über die Uferpromenade des Managuasees und abends gingen wir in das nationale Staatstheater. Das war schon immer einer meiner Wünsche gewesen, ein Theaterstück in Nicaragua zu sehen. Und wir hatten Glück. Die Aufführung, eine moderne und sehr kritische Fassung der Schöpfung, war einfach fantastisch. Ich war so froh zu sehen, dass nicht alle Nicas so konservative religiöse Ansichten wie meine Gastfamilie in San Carlos hatten. Das liegt aber auch daran, so denke ich, dass es ein kleines Dorf auf dem Land ist, und keine große Stadt.

 

Autor: Esther  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  Sep 2, 2009
Autor: Esther
Rubrik: auszeit nach dem abi
Sep 2, 2009