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Freiwilligendienst im Ausland

Ku-Ring-Gai-Chase-National-Park

Ganz in der Nähe von Whale Beach, wo wir für zwei Wochen wohnten, liegt der „Ku-Ring-Gai-Chase-Nationalpark“. Silvia fuhr uns mit dem Auto hin und wies uns an, mit der Fähre wieder zurückzufahren, was wunderbar klappte. Zunächst stiegen wir zwischen einigen Eukalyptusbäumen und Sandsteinfelsen hinab zum Wasser und genossen den wunderschönen Strand. Dann kletterten wir wieder hinauf und begannen ohne Silvia die eigentliche Wandertour. Auf dem Weg konnte man „Carvings“ der Aborigines sehen. Das sind Zeichnungen, die in Stein geritzt wurden. Man schätzt, dass sie 600 Jahre alt sind. Ich konnte Menschen, Fische und Wallabys (kleine Kängurus) erkennen.

Das Highlight der Wanderung waren aber die fünf echten Wallabys, die wir unterwegs sahen und die sich auch nicht allzu sehr vor uns erschreckten. In einer Bucht angekommen, sahen wir dann auch noch Kakadus. Nicht so angenehm waren hingegen die zahlreichen riesigen Spinnen, denen man leicht ins Netz geht. Gefährlich sind aber eher die kleinen, vor allem die Trichternetzspinne, denn sie ist eine der gefährlichsten Spinnen der Welt und ihr Biss endet nach kurzer Zeit tödlich. Sehr interessant fand ich die Info, dass sich der Eukalyptusbaum nur ausbreiten und vermehren kann, wenn er im Feuer steht, denn nur dann platzen seine Früchte auf und geben die Samen frei. Ein Buschfeuer ist also nicht so negativ, wie wir vielleicht zuerst denken würden.

Autor: Miriam  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  Aug 27, 2012
Autor: Miriam
Rubrik: auszeit nach dem abi
Aug 27, 2012

Freiwilligendienst im Ausland

Eine Reise in den Südosten Mexikos (Teil 1)

Nachdem ich wieder gesund war, konnten wir – Gavo und ich – endlich unsere Reise antreten. Im Prinzip hatten wir sie schon ewig geplant, die genaue Route haben wir aber erst zwei Tage vorher festgelegt. Das ist hier aber auch gar kein Problem, da man die Tickets für den Bus am Tag der Abreise für denselben Preis bekommt wie Wochen vorher. So kann man also recht spontan reisen. Von Mexiko Stadt aus sind wir sechs Stunden mit dem Bus nach Veracruz gefahren und das war nicht teuer, obwohl der Bus wirklich komfortabel war. Da es hier praktisch keine Eisenbahn gibt, wird sämtlicher Personentransport per Bus erledigt. Die Buslinien sind also groß und recht billig. Die Fahrt war ein Erlebnis: Wir haben einige der höchsten Berge Mexikos gesehen, sind durch fruchtbare Plantagengegenden gefahren und haben trockenere Gefilde mit Kakteen passiert. Mexiko ist extrem vielfältig in Bezug auf die Landschaft, aber auch in Bezug auf die Leute und das Essen. Das habe ich während der Reise auch später noch oft gemerkt.

In Veracruz konnten wir bei einer Freundin von Gavo wohnen und mit ihrer Hilfe die Stadt auch ein bisschen kennenlernen. Obwohl Veracruz am Meer liegt und es dort unglaublich feucht-heiß ist, ist baden nicht direkt zu empfehlen, weil das Wasser eher schmutzig und die Strände etwas hässlich sind. Dafür kann man am Malecon (der Strandpromenade) wunderbar spazieren gehen oder „San Juan Ulua”, ein ehemaliges Fort und Gefängnis, besichtigen. Außerdem haben wir noch einen Ausflug zu den nahegelegenen historischen Stätten „La Antigua”, wo sich die Ruinen des angeblich ersten Hauses von Cortes befinden und „Cempoala”, der Ruine einer Totonakenstadt gemacht.

Nach vier Tagen in Veracruz sind wir über Nacht mit dem Bus weiter nach Palenque gefahren. Gavo kannte einen wunderbaren Campingplatz im Urwald, wo wir für drei Tage geblieben sind. Für mich war allein schon der Campingplatz ein Erlebnis – ich hatte nämlich zuvor noch nie Urwald gesehen. Außerdem waren alle Gebäude sehr hübsch bemalt und die anderen Camper waren super nett. An einem Tag sind wir in einer größeren Gruppe zu nahegelegenen Wasserfällen gefahren. Man konnte dort im türkisen, wunderbar erfrischenden Wasser baden und die Höhlen hinter dem Wasserfall erkunden.

Wenn man Palenque hört, denkt man vielleicht an die Mayastadt. Vom Campingplatz aus war es nur ein kleiner Spaziergang dorthin. Palenque ist echt beeindruckend: viele Pyramiden, Paläste und Tempel sind noch erhalten, das Gebiet ist riesig und in Kombination mit dem Urwald ergibt sich eine ganz besondere Atmosphäre. Am letzten Tag in Palenque haben wir einen Ausflug zur Grenze nach Guatemala gemacht, um die historischen Städte Yaxchilan und Bonampak zu besuchen.

Autor: Maja  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  Aug 21, 2012
Autor: Maja
Rubrik: auszeit nach dem abi
Aug 21, 2012

Freiwilligendienst im Ausland

Blue Mountains (Teil 2)

Unser Hostel befand sich im Dorf Katumba, einem ehemaligen Goldgräberstädtchen. Im Ortskern konnte man sich ein Ticket für einen Bus besorgen, der zu den Blue Mountains fuhr und an vielen verschiedenen Punkten hielt. Von dort starten dann verschiedene Wanderwege. Wir stiegen am richtigen Punkt aus (zumindest dachten wir das), hatten eine Wegbeschreibung – und verliefen uns trotzdem. Immerhin wussten wir ungefähr, wo wir hin wollten und schlugen uns dann einfach so durch, was auch schön war, denn wir erfuhren ja nicht, was wir alles verpassten. Abgesehen davon, dass es echt unglaublich nebelig war und wir an manchem Aussichtspunkt standen und nur dank eines Schildes wussten, was uns angeblich umgab, sind die Blue Mountains wirklich schön. Am berühmtesten ist dort die Felsformation der „Three Sisters“. Die Legende besagt, dass sie einst drei schöne Frauen waren, die vom Stammesschamanen in Stein verwandelt wurden, als der Stamm überfallen wurde und die Frauen mitgenommen werden sollten.

Die zweite Attraktion in den Blue Mountains ist „Scenic World“. Dort gibt es die steilste Eisenbahn der Welt, mit der man sehr schnell den Berg hinab rasen kann. Außerdem gibt es dort eine Seilbahn, eine Panoramabrücke sowie Fußgängerpfade mit denen man die Umgebung aus der Luft oder vom Boden aus entdecken kann. Aber es ist alles sehr touristisch und meiner Meinung nach auch überteuert.

Autor: Miriam  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  Aug 16, 2012
Autor: Miriam
Rubrik: auszeit nach dem abi
Aug 16, 2012