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Familie und Studium

Mein Latein-Intensivkurs-Kurztagebuch — Teil 1

Der Tag davor

Ab morgen geht's nun wirklich ans Eingemachte. Aber ich versuche, mich nicht zu sehr unter Druck zu setzen. Das Selbstlernen hat im Endeffekt gut geklappt. Ich bin genau bis dahin vorgedrungen, wo der Kurs einsetzen wird und kann so nahtlos anschließen. War zwar vielleicht ein bisschen mühsamer so als im Kurs, aber dafür bin jetzt auch gleich richtig von Anfang an drin. Bin gespannt...!

Tag 1

Ich glaube der Kurs wird gar nicht so schlecht. Zwar haben wir heute hauptsächlich Wiederholung gemacht, aber ich bin voll gut mitgekommen, und das motiviert. Der Dozent scheint auch sehr nett zu sein. Ziemlich locker und ich schätze gerade mal Mitte 30.

Tag 2

Heute war es schon schwieriger. Bei den Übersetzungsübungen bin ich irgendwie nicht so richtig durchgestiegen, aber das werden wir ja noch ausführlich üben. Ab der zweiten Woche machen wir nämlich nur noch Textübersetzung anhand von Auszügen aus Caesars „Über den Gallischen Krieg". Daraus wird dann nämlich auch der Klausurtext stammen.

Tag 3

Irgendwie hatte ich schon beim Lernen daheim das Gefühl, dass sich gut machbare und endskomplizierte Texte nach einem geheimen Gesetz immer abwechseln. So kommt es mir auch zurzeit im Intensivkurs vor.

Heute bin ich außerdem, nachdem ich mich die letzten drei Nächte in der Nähe der Uni bei Freunden einquartiert hatte, wieder ins vertraute Heim zurückgekehrt. Das heißt ab morgen: eine Stunde früher aufstehen :-(

 

Fortsetzung folgt...

Autor: Simon  |  Rubrik: studium  |  Mar 31, 2009
Autor: Simon
Rubrik: studium
Mar 31, 2009

Familie und Studium

Eine Woche Zwangsurlaub

Wie versprochen möchte ich euch berichten, wie es mit dem Lernen und Hausarbeitschreiben auf unserer kleinen Rundreise geklappt hat. Ehrlich gesagt, gar nicht. Denn die Reise ist traurigerweise ins Wasser gefallen. Ein paar Tage vor der Abfahrt hat nämlich zuerst mich und dann auch ziemlich schnell den Rest der kleinen Familie eine fiese Erkältung hingerafft. Unsere Tochter hatte zeitweise sogar über 39 Grad Fieber. Und da es mir und meiner Frau ja auch nicht gut ging, waren wir schon froh, wenn einer halbwegs dazu in der Lage war, sich um die Kleine zu kümmern. Da war an Wegfahren plötzlich gar nicht mehr zu denken.

Die einzige etwas abenteuerliche Reise war die zum Kinderarzt, weil nämlich just an dem Tag, an dem das Fieber so hoch war, die öffentlichen Verkehrsmittel streikbedingt nicht fuhren. Aber wir haben auch das geschafft. Und nach einer guten Woche ging es uns dann auch allen wieder ganz gut. Nur meine Lernader hat wie wild gepocht, weil ich in der Woche weder Kraft noch Zeit zum Lernen gefunden hatte. Aber ich hab trotzdem beschlossen, mich deshalb nicht so reinzustressen, das ändert ja auch nix. Inzwischen hab ich zumindest  Aufgabenstellung und Argumentationslinie meiner Hausarbeit nach vielen Stunden des Grübelns mehrfach überarbeitet und so präzisiert, dass es nun mal mit dem Schreiben losgehen kann. Und ins Lateinische hab ich mich auch langsam wieder reingefilzt und es geht Stück für Stück voran.

Autor: Simon  |  Rubrik: studium  |  Mar 16, 2009
Autor: Simon
Rubrik: studium
Mar 16, 2009

Familie und Studium

Arbeiten hier und dort

In den kommenden Wochen stehen wieder zwei Dinge, wie auch schon die letzten Tage und Wochen, ganz oben auf meiner To-do-Liste: Latein lernen und Hausarbeit schreiben. Das Latein lernen geht ganz gut voran. Langsam bin ich jetzt, wenn man mal von den Bergen von Vokabeln absieht, auf dem Level, bei dem der Intensivkurs Ende März einsetzen wird. Aber dafür will ich ruhig schon ein bisschen vorlernen, denn das Tagespensum wird dann sicherlich alles andere als easy-going sein. Für die Hausarbeit habe ich hingegen noch nicht so viel getan. Aber vielleicht war es ganz gut, sich erstmal voll auf Latein zu konzentrieren. Ab morgen gibt es noch mal ein Wochenende Auszeit. Dann will ich mit der Hausarbeit durchstarten, auch wenn wir als Familie währenddessen auf Reisen gehen.

Erst geht's zu den Schwiegereltern, dann auf einen 50. Geburtstag, wo ich seit langem mal wieder zwei meiner Geschwister sehen werde, und anschließend fahre ich gleich noch für eine Woche zu meinen Eltern, die vor einem halben Jahr umgezogen sind, und deren neue Wohnung ich noch gar nicht bestaunen konnte.

Also wird der Laptop, nebst einem Ordner mit Primär- und Sekundärliteratur, in dieser Zeit mal wieder mein treuer Begleiter sein. Vielleicht tut mir die Luftveränderung ja mal ganz gut. Bei meinen Eltern auf dem Land kann ich mich bestimmt gut in den Wintergarten, mit Blick auf den Garten, setzen und meiner Kreativität freien Lauf lassen. Ich werde euch auf dem Laufenden halten, ob und wie gut das klappt...

Autor: Simon  |  Rubrik: studium  |  Feb 23, 2009
Autor: Simon
Rubrik: studium
Feb 23, 2009