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Familie und Studium

Hallo aus dem Dunkeln

Heute habe ich mir - unfreiwilligerweise - mal ein ganz ungewöhnliches Plätzchen zum Schreiben auserkoren. Ich sitze nämlich gerade im Dunkeln neben dem Bett meiner Tochter, die sich jetzt so langsam in Richtung süße Träume bewegt. Nein, meine Tochter ist nicht so computergetrimmt, dass ihr das Tippgeräusch der Tasten wohlige Gefühle macht. Aber ich habe mir gedacht, wenn sie sich schon fest in den Kopf gesetzt hat, nicht zu schlafen, wenn niemand mit in ihrem Zimmer weilt, dann nutze ich die Stunde doch einfach ein bisschen, bis sie tief und fest einschlummert. So haben wir beide was davon. Sie muss nicht wieder ihre Stimmbänder überstrapazieren und ich brauche mich dann nicht zu ärgern, dass der ganze Abend vorbei ist und ich mal wieder nichts geschafft habe.

Denn irgendwie scheint sie einen siebten Sinn dafür zu haben, wenn die Eltern den Raum (leise) verlassen, mag sie noch so müde sein und mag man noch so viele Liedchen gesungen und Streicheleinheiten gespendet haben. Schlafen scheint überhaupt nicht spannend zu sein. Da ist es manchmal gar nicht so einfach, sie zu überzeugen, dass sie jetzt nicht aufstehen kann, wenn sie um zwei Uhr nachts aufwacht. Und selbst wenn sie manchmal so müde ist, dass sie schon fast umfällt - sobald das Licht ausgeht, ist die Müdigkeit wie weggepustet. Vielleicht sollte ich das auch mal ausprobieren, einfach das Licht auszumachen, wenn ich mich beim Lernen wieder die Müdigkeit überkommt. Der erste Versuch heute ist zumindest schon mal gut geglückt.

Autor: Simon  |  Rubrik: studium  |  Nov 25, 2008
Autor: Simon
Rubrik: studium
Nov 25, 2008

Familie und Studium

Zu viel des Guten

Jetzt ist es also doch passiert: Ich habe meine Hausarbeit zum Abschluss gebracht! Ich glaube, ich hatte schon vor Ostern damit angefangen. Es gab einige Unterbrechungen, vor allem im Sommer, aber Stück für Stück ist sie gewachsen. Seite um Seite. Und jetzt sind es im Endeffekt sogar ein paar Seiten zu viel geworden. Ist ja wahrscheinlich für sich genommen nicht weiter tragisch. Nur wenn ich mir überlege, dass die 36-seitige Arbeit auch gut halb so lang hätte sein dürfen, fällt mir mal wieder auf, dass ich in solchen Dingen teilweise einfach zu perfektionistisch und auch meistens zu unstrukturiert bin.

Perfektionistisch, weil ich hier und da immer wieder mal auf eine weitere Quelle gestoßen bin, die ich dann unbedingt noch mit rein nehmen wollte. Unstrukturiert, weil ich mich sicherlich besser beschränken und gezielter arbeiten könnte, wenn ich mir zu Anfang schon eine Gliederung entwerfe. Aber irgendwie schreibe ich einfach am besten aus dem Fluss und so lässt sich das Ergebnis immer schlecht vorhersehen. Na ja, jetzt weiß ich zumindest wieder, worauf ich bei der nächsten (und gleichzeitig letzten) Hausarbeit, die ich jetzt direkt anschließe, besser achten sollte. Zumindest werd ich versuchen, die Arbeit schon im Vorfeld besser einzugrenzen. Dann geht's hoffentlich auch bisschen schneller, denn das Ganze soll ja bis Ende des Semesters fertig sein.

Autor: Simon  |  Rubrik: studium  |  Nov 24, 2008
Autor: Simon
Rubrik: studium
Nov 24, 2008

Familie und Studium

Abends steht die Lernuhr still

Familie und Studium - das heißt immer auch nur bedingte Planbarkeit, wie ich jetzt wieder feststellen durfte. Denn so ein knapp zweijähriges Kind hat eben noch nicht so den Drang, sich unbedingt an Mamas oder Papas Planungen zu halten.

Das ist einerseits schön, weil man lernt, dass man nicht immer alles auf Biegen und Brechen so durchziehen muss, wie man sich das vielleicht vorher ausgemalt hat. Andererseits kann einem da auch schon hin und wieder der Kopf rauchen, denn wenn es schon nicht nach Papa gehen darf, will sich dafür manchmal umso mehr der kleinste Kopf der Familie durchsetzen. Im Volksmund nennt man das auch Trotzphase. Da ist dann ganz viel Geduld angesagt. Und Zeit. Wenn man diese aber gerade zum Lernen, Hausarbeitschreiben oder zum Pauken von Latein-Vokabeln eingeplant hatte, gerät selbst der geduldigste Studentenpapa irgendwann ins Rudern. Und da kommt dann wieder das Prioritäten setzen ins Spiel. Denn wenn die Zeit am Vor- und Nachmittag effektiv fürs Studium genutzt wird, kann abends ohne Probleme Papa-Zeit sein. Und dann sind auch ausgedehnte, ein- bis zweistündige Abendessen oder In-den-Schlaf-sing-Marathons kein Problem.

Autor: Simon  |  Rubrik: orientieren  |  Nov 11, 2008
Autor: Simon
Rubrik: orientieren
Nov 11, 2008