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Bachelor live

Kopenhagen

Mit meinem Kurs war ich eine Woche in Kopenhagen. Ich war noch nie dort gewesen und freute mich sehr über diese Möglichkeit. Die Organisation haben hauptsächlich die Tutoren übernommen, sodass unser Professor genauso gespannt war wie wir. In Sechser-Zimmern waren wir in einem Hostel untergebracht.
Auf unserem Programm stand die Besichtigung unzähliger Gebäude. Dabei hatten wir gelegentlich Führungen, manchmal gingen wir aber auch nur an Gebäuden vorbei. Unser Zeitplan war straff, aber nichts im Gegensatz zur letzten Exkursion nach Belgien. Am ersten Tag erkundeten wir Kopenhagen zu Fuß, am nächsten Tag liehen wir uns Fahrräder und an den anderen Tagen legten wir größere Strecken mit dem Reisebus zurück. Dadurch konnten wir viele unterschiedliche Ecken entdecken.
Kopenhagen hat mich sehr überrascht. Vorab hatte ich schon im Internet recherchiert, aber dort sah man nur einen Teil vom Hafen mit kleinen bunten Häusern. Auch wenn die ganz schön sind, hat Kopenhagen doch sehr viel mehr zu bieten. Ein Paradies gerade für Architekturstudierende! Zurzeit werden große Flächen Kopenhagens neu bebaut, wodurch riesige Baustellen entstehen. Bei den unzähligen neuen Gebäuden sieht man hauptsächlich Beton und Glasfassaden, die in unterschiedlichsten Formen emporragen.
Unser Professor hatte uns anfangs erklärt, dass er einen Fotowettbewerb machen möchte, bei dem jeder von uns Fotos aus Kopenhagen einreichen und eine Kleinigkeit gewinnen könnte. An einem Abend machte ich mich daher mit ein paar Kommilitonen auf den Weg zu einem der neu bebauten Viertel, in dem auch das UN-Gebäude steht. Dort haben wir sehr schöne Nachtaufnahmen gemacht.
Am letzten Abend haben wir alle gemeinsam ein Picknick mit Baguette, Wein und Bier veranstaltet. Anschließend besuchten wir in eine Bar, in der unser Professor einen Tisch für 30 Personen reserviert hatte. Der Abend war sehr nett, da wir uns alle besser kennengelernt haben und wir uns gut mit unserem Professor unterhalten konnten.
Mit neuem Input fuhren wir wieder zurück nach Münster, wo sehr viel Projektarbeit auf uns wartete.

Autor: Pia  |  Rubrik: studium  |  Jun 13, 2019

Bachelor live

Die Party

Am Wochenende feierten wir die zweite Party in unserer WG. Zur Einweihungsparty damals waren über fünfzig Leute gekommen, es war ein sehr schöner und langer Abend. Die Stimmung war großartig.
Seit langem hatten wir deshalb Lust, mal wieder eine Feier bei uns zu veranstalten – einfach so, ohne einen konkreten Anlass. Nach einem Blick in den Kalender war ein Freitagabend gefunden, an dem alle vier Leute aus unserer WG Zeit hatten. Am Tag zuvor besorgte ich mit zwei meiner Mitbewohner Getränke aus dem Supermarkt. Und unsere Mitbewohnerin kümmerte sich am Tag der Party um Spaghetti mit Tomatensauce – für das leibliche Wohl war also gesorgt.
Leider wurde einer meiner Mitbewohner just in der Nacht davor krank und musste das Bett hüten. Statt vier empfingen also drei Gastgeber die ersten Leute, für die wir alle Zimmer öffneten. Am meisten war aber natürlich in der Küche beim Essen los. Bis 22 Uhr hatte sich die Wohnung dann schon gut gefüllt. Beim letzten Mal waren vor allem Leute von der Filmhochschule zu Gast, an der drei von uns studieren. Dieses Mal hatte auch mein Mitbewohner vom Theater viele Leute eingeladen – eine harmonische Mischung. Sein Zimmer wurde um Mitternacht zum Grand-Prix-Zimmer ernannt, in dem laut mitgesungen und getanzt wurde. Beschwerden der Nachbarn gab es an dem Abend übrigens nicht.
Als ich gegen ein Uhr nachts mal in mein eigenes Zimmer schaute, saßen drei mir unbekannte Personen um meine Anlage herum und hörten Punk-Musik. Ich ging gleich wieder raus und ließ die kleine Gegenparty für sich sein.
In München werden die U-Bahn-Stationen ab zwei Uhr nachts zugesperrt, die erste Bahn fährt dann erst wieder ab halb fünf. Alle, die die letzte U-Bahn nicht genommen haben, hatten also entweder im Nachbarzimmer beim Grand Prix mittlerweile das Finale erreicht oder unterhielten sich bei mir im Zimmer über Gott und die Welt. Mit der ersten U-Bahn gingen dann auch die letzten Gäste. Wir räumten ein bisschen auf und legten uns dann ziemlich erschöpft ins Bett. Die nächste Feier wird definitiv kommen!

Autor: Conny   |  Rubrik: studium  |  Jun 6, 2019

Bachelor live

Die ersten Seiten

Mittlerweile habe ich meine Bachelorarbeit offiziell angemeldet. Das bedeutet, dass die Bearbeitungszeit von drei Monaten bereits läuft. Es wird also langsam ernst!
Wie heißt es so schön? Aller Anfang ist schwer – und genau das habe ich auch feststellen müssen.
Auf ein Thema konnte ich mich mit meinem Betreuer und Erstgutachter zum Glück relativ schnell einigen. Ich werde über Maßnahmen zur Verbesserung der Work-Life-Balance schreiben und untersuchen, inwiefern diese die Lebenszufriedenheit von männlichen und weiblichen Beschäftigten beeinflussen. Auch die grobe Vorgehensweise stand schnell fest. Ich werde eine empirische Untersuchung durchführen und bereits vorhandene Daten auswerten, um meine Forschungsfrage zu beantworten.
Die erste Schwierigkeit bestand dann darin, eine passende Gliederung für meine Bachelorarbeit zu erstellen. Da ich zuvor noch keine Arbeit in dieser Länge verfasst habe, kann ich schlecht einschätzen, wie viele Kapitel und Unterkapitel ich einbauen kann. Außerdem hatte mein Betreuer von dem Aufbau der Bachelorarbeit eine andere Vorstellung als ich. Er hat mir ein bestimmtes Schema ans Herz gelegt, das ich zuvor nicht kannte. Meine vorherigen Hausarbeiten habe ich nämlich immer nach einer anderen Methode gegliedert. Davon abweichen zu müssen und meine altbewährte Methode nicht anwenden zu können, verunsicherte mich erst einmal.
Bei meiner Literaturrecherche habe ich zudem festgestellt, dass es bereits sehr viele Publikationen und Forschungen zu meinem Thema gibt. Einerseits ist das vorteilhaft, weil ich mich so sehr umfassend einlesen kann, andererseits ist es schwieriger, mir einen guten Überblick zu verschaffen und wichtige Informationen von unwichtigen zu unterscheiden.
Irgendwann habe ich dann aber einfach angefangen zu tippen. Lieber überarbeite ich das Geschriebene noch einmal, als vor einem leeren Dokument zu sitzen. Je mehr Wörter ich zu Papier brachte, desto leichter ging es dann auch, sodass ich mittlerweile schon das erste Kapitel geschrieben habe. Die ersten Seiten sind also geschafft und damit die erste Hürde genommen.

 

Autor: Franziska  |  Rubrik: studium  |  Jun 5, 2019
Autor: Franziska
Rubrik: studium
Jun 5, 2019