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Bachelor live

Bachelorarbeit in Sicht

Alle Klausuren sind geschrieben, die Hausarbeiten abgegeben – damit habe ich auch das fünfte Semester meines Studiums abgeschlossen. Nun steht im kommenden Semester die Bachelorarbeit an.
Vor der offiziellen Anmeldung der Bachelorarbeit liegt es bei den Studierenden, eine betreuende Lehrperson zu finden, die die Erstkorrektur der Arbeit vornehmen wird. Daher habe ich mich zunächst über alle Forschungsschwerpunkte und Fachgebiete des sozialwissenschaftlichen Instituts meiner Universität informiert und mir überlegt, welches Gebiet am ehesten zu meinen Interessen und Vorkenntnissen passen würde. Die Wahl fiel mir nicht besonders schwer: Durch meine wirtschaftlichen Studienschwerpunkte interessiere ich mich vorzugsweise für das Fachgebiet Wirtschafts- und Arbeitssoziologie. Also kontaktierte ich ein paar der Lehrpersonen, die sich auf dieses Gebiet spezialisiert haben und bei denen ich bereits Seminare besucht und Hausarbeiten geschrieben habe. Die Antworten fielen zunächst eher ernüchternd aus. Zwei der drei kontaktierten Personen können im kommenden Semester aufgrund von Forschungssemestern keine Bachelorarbeiten betreuen, darunter auch eine Professorin, die ich favorisiert hatte. Dafür schrieb mir ein dritter Professor, dass ich gerne mal in seine Sprechstunde kommen könne, um über ein mögliches Thema zu sprechen.
Also machte ich mich ein paar Tage später auf den Weg in die Sprechstunde. Ich erzählte, welche Seminare ich bereits besucht hatte und mit welchen Themen ich mich beschäftigt hatte. Schließlich überlegten wir, welche Gebiete prinzipiell denkbar für meine Abschlussarbeit wären und wie ich diese näher eingrenzen könnte. Ich verließ die Sprechstunde mit einigen neuen Ideen, aber auch mit einigen Fragezeichen. Dafür sicherte mir der Professor zu, meine Bachelorarbeit zu betreuen. Jetzt heißt es aber erst einmal, mit der Literaturrecherche zu beginnen und mir eine spezifische Fragestellung zu überlegen, bevor ich meine Bachelorarbeit in wenigen Wochen verbindlich anmelden muss.

 

Autor: Franziska  |  Rubrik: studium  |  Apr 30, 2019

Bachelor live

Marseille

Meine Schwester studiert Maschinenbau in Aachen und steht kurz vor ihrem Bachelorabschluss.
Ähnlich wie ich, hatte sie nach ihrem Abi mehrere Monate in Frankreich verbracht. Als Animatrice hat sie in einem Seniorenheim die älteren Leute unterhalten. Nun, nach drei Jahren in Aachen, zog es sie wieder nach Frankreich. Mit dem Programm ERASMUS+ macht sie zurzeit ein Auslandssemester in Marseille.
Zufällig hatten meine Eltern und ich gleichzeitig frei, sodass wir sie in ihrer vorübergehenden Heimat gemeinsam besuchen konnten.
Am Sonntagmittag kamen wir in Marseille an. Bei 5 Grad und Regen in das Flugzeug gestiegen, traten wir in Marseille bei 18 Grad hinaus auf die Straße.
Mit meiner Schwester und ihrem Freund, der ebenfalls gerade zu Besuch dort war, gingen wir zusammen durch die Stadt und besichtigten das Wahrzeichen Marseilles: die Kirche Notre Dame de la Garde. Von dem Hügel, auf dem diese Kirche steht, hatten wir einen schönen Ausblick über die Stadt. Danach ging es auf einem schmalen Pfad entlang Richtung Hafen. Wir kamen pünktlich zum Sonnenuntergang an.
In den nächsten Tagen erkundeten wir mit einem Mietauto das Umland und fuhren zum Nationalpark Calanques, der für seine fjordähnlichen Buchten bekannt ist – ein wunderschöner Anblick. Nach diesen tollen Erlebnissen flogen wir nach ein paar Tagen wieder nach Hause, wo wir bereits von Nebel und Gewitter erwartet wurden.

 

Autor: Pia  |  Rubrik: studium  |  Apr 29, 2019
Autor: Pia
Rubrik: studium
Apr 29, 2019

Bachelor live

Der Seebär

Im März führte mich die Recherchereise für unseren Zweitjahresfilm an der Filmhochschule München nach Hamburg. Da wir einen Film über Containerschiffahrt machen, landeten wir irgendwann in einem Seemannsclub mitten im Hamburger Hafen. Dort kam ich mit Max ins Gespräch. Er ist Ehrenamtlicher in dem Seemannsclub und besucht in dessen Auftrag Schiffe, um sich um die Belange der Seeleute an Deck zu kümmern. Hauptsächlich verkauft er SIM-Karten und macht dabei auf den Seemannsclub aufmerksam. Dort können die Seeleute, die sich gerade in Hamburg aufhalten, verschiedene Angebote nutzen; zum Beispiel können sie Billard, Tischtennis und vieles mehr spielen. Es gibt eine Bar, Sofas und Sessel zum Chillen und auch einen Raum der Stille. Da haben ganz viele Religionen ihren eigenen Schrein und die Seeleute aus aller Welt können zu ihrem jeweiligen Gott beten.
Irgendwann erzählte Max, dass er selbst lange Zeit zur See gefahren ist. In den 1960er-Jahren ging er im zarten Alter von 15 Jahren das erste Mal an Bord eines Frachters. Er hat damals noch mit Leuten zusammengearbeitet, die in den 1950er-Jahren von Deutschland aus auf Walfang gegangen waren. Die ganze Welt hat er gesehen, wobei er vor allem in Südamerika unterwegs gewesen ist.
Heute ist der Warentransport über Container ein nicht mehr weg zu denkender Standard. Damals allerdings wurde die Ladung noch in Säcken und Kisten transportiert und musste von Hand oder per Kran verladen werden. Insgesamt fuhr Max über zwanzig Jahre zur See, bevor er dann als Hafenarbeiter in Hamburg anfing. Das Leben als Seemann habe sich seither grundlegend verändert. Heute würde er die Arbeit auf den Containerschiffen nicht mehr machen wollen.

Autor: Conny   |  Rubrik: orientieren  |  Apr 26, 2019