Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Studentenleben live

Ein sonniger Gruseltag

Nürnberg kann so schön sein! An Halloween zum Beispiel hatte sich mir die Stadt von ihrer besten Seite gezeigt. Noch total grau und ungemütlich war die Stimmung als ich zum Frühstücken eine befreundete Mädels-WG ansteuerte. Nach einem Schlemmermahl und dem Bestaunen von Urlaubsbildern ging es zum Dutzendteich, vorbei an der Meistersingerhalle, mit der ich mich während meines Praktikums so ausgiebig beschäftigt hatte. Goldener Herbstwald und mittlerweile blitzblauer Himmel waren die Kulisse für den Ausflug. Mit Fahrrad und Inlinern sind wir den Silberbuck hinauf gefahren, was nicht ganz einfach war, so steil wie das hoch ging. Der Silberbuck ist im Grunde eine riesige Mülldeponie, unter der sich Kriegsschutt türmt. Mittlerweile ist diese aber gut überwachsen und ein Berg geworden, von dem aus man eine tolle Aussicht über ganz Nürnberg hat.
Am Nachmittag besuchte ich noch eine weitere Freundin. Weil Halloween war, hatte ich so meine Bedenken, als ich mich im Dunkeln nochmal auf mein Fahrrad schwang. Aber bis auf ein paar erstaunlich einfallslos verkleidete Kinder ist mir niemand begegnet. Auch bei ihr sah ich mir Urlaubsfotos an und wir quatschten bis in die Nacht hinein.
Beseelt fuhr ich anschließend wieder nach Hause. Mittlerweile waren schon deutlich gruseligere Gesellen unterwegs. Beim Anblick der schwarz vermummten Gestalten mit Sichel in der Hand habe ich mich an meine Kindheit in Österreich erinnert, wo am Nikolaustag die Krampusse umgingen. Das ist ein Brauch, bei dem sich meist die Dorfjugend ganz scheußlich verkleidet und für Angst und Schrecken sorgt. Vor denen hatte ich als Kind wirklich Angst.

Autor: Mia  |  Rubrik: studium  |  Nov 10, 2016
Autor: Mia
Rubrik: studium
Nov 10, 2016

Studentenleben live

Hilfe, ich habe ein Buch geschrieben!

Seit Monaten nun schon schreibe ich an meinem Prag-Reiseführer. Ein wirklich schönes Projekt neben dem Studium, das mir viel Freude bringt. Doch nun habe ich den Reiseführer tatsächlich fertiggeschrieben und weiß gar nicht so recht, was ich mit ihm anstellen soll.
Das Buch „Tschechinands Prag. Ein kleiner Reiseführer für die Hauptstadt des Nachbarlandes“ soll jungen Reisenden zwischen 18 und 30 Jahren die wahren Schönheiten Prags zeigen. Besucht man die Stadt, passiert es leicht, dass man sich im Labyrinth des Tourismus verliert. Mit diesem, etwa 50 Seiten starken Büchlein möchte ich Sehenswertes abseits der ausgetretenen Pfade zeigen. Der Reiseführer soll sowohl für Menschen interessant sein, die noch nie in Tschechien waren, als auch für Leute, die denken, Prag schon gut zu kennen, oder die – wie ich einst – nach Prag umziehen werden.
Es gibt insgesamt zehn Kapitel. Nach einem Vor- und einem Geleitwort werden zunächst die Klassiker beschrieben: Karlsbrücke, Hradschin, Wenzelsplatz. Orte, die touristisch sind, die man aber dennoch gesehen haben sollte, wenn man die Stadt besucht. Der Fokus liegt hier auf Fakten, die man so sonst nicht erfahren würde. Das Kapitel „Das wahre Prag“ zeigt eben genau dies. Sei es die Neuwelt-Gasse, in der man sich wie auf einer Zeitreise fühlt, der Hügel Vyšehrad im Süden, von dem man den besten Blick auf die Stadt hat oder das Plattenbauviertel Háje, die größte Siedlung der Tschechischen Republik. An diese Orte gelangt man sonst nicht so ohne weiteres. Weitere Kapitel widmen sich unter anderem der Kunst und Kultur (hier werden zum Beispiel viele verschiedenartige Festivals erwähnt) sowie dem Einkaufen in der Hauptstadt. Ein Fokus liegt auf den Kavárnas (Cafés) und Kneipen. Hier trifft der Besucher echte Prager. Abgeschlossen wird mit einigen Tipps – „Wie fahre ich Straßenbahn? Wie funktionieren tschechische Hausnummern? Wo gibt es Informationen zu aktuellen Veranstaltungen in Prag auf Deutsch?“ – , einem kleinen Sprachführer sowie einer Auflistung weiterer besuchenswerter Städte und Orte in Tschechien.
Mittlerweile habe ich nun schon einen Verlag gewonnen, der sich für das Projekt interessiert. Doch das Büchlein muss dafür umfangreicher werden. Es wird also spannend, wie es mit meinem Reiseführer weitergeht…

Autor: Ferdinand  |  Rubrik: studium  |  Nov 9, 2016
Autor: Ferdinand
Rubrik: studium
Nov 9, 2016

Studentenleben live

Das Studentenleben genießen

Das süße Studentenleben habe ich vor kurzem mal wieder so richtig genossen. Ich besuchte meine studentische Heimat Würzburg. Der Besuch in der besten Pizzeria machte den Einstieg perfekt. Eine große Spezialpizza, die sogar über den Tellerrand reichte, dazu ein Gläschen Würzburger Wein – einfach himmlisch. Auch eine gemütliche Kneipentour im Anschluss brachte mich in die schönsten Eckchen der Stadt. Neu war für mich der Besuch im Nachtwächter, einer kleinen rustikal dekorierten Kneipe, die ganz unscheinbar in einem Gässchen auftauchte. In den Nachtlichtern der Stadt stolperte ich mit Kommilitonen nach Hause und fiel mit einem Lächeln in mein schmales Bett.
Der Morgen danach wurde zum Mittag, da keine Mama mich aus den Federn schmiss und ich bis zum Gehtnichtmehr ausschlief. In einem gemütlichen Studentencafé, mit Blick auf die schöne Festung Marienberg, ließ ich den Nachmittag ausklingen. Eine heiße Schokolade nebst einer süßen gepuderten Waffel schmeckte einfach köstlich.
Die letzte Woche meiner Praktika rief jedoch und ich musste die Heimreise antreten. Mit meinem Rucksack bepackt ließ ich also die Wohnungstüre ins Schloss fallen und freute mich schon wieder darauf, das nächste Semester in Würzburg verbringen zu dürfen.

Autor: Eva  |  Rubrik: studium  |  Nov 8, 2016
Autor: Eva
Rubrik: studium
Nov 8, 2016