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Studentenleben live

Besuch in der Allianz-Arena

Vor einiger Zeit fuhr ich mit Freunden nach München. Wir wollten uns in der Allianz-Arena das Spiel Bayern München gegen Ingolstadt ansehen. Ich war sehr aufgeregt, denn es war das erste Mal, dass ich mir ein Fußballspiel der Ersten Bundesliga im Stadion angesehen habe. Wir suchten uns in der Tiefgarage einen Parkplatz und stolperten im Regen zum Eingang. Es war sehr kalt, denn ich hatte nur meine Lederhose und einen Pulli an und beim Warten auf die Taschenkontrolle wurde ich klatschnass. Daraufhin suchten wir gleich den Fanshop auf, um uns aufzuwärmen und uns in den Farben rot-weiß wärmer einzukleiden. Als wir Fotos gemacht und uns mit Getränken versorgt hatten, nahmen wir unsere Plätze auf der Tribüne ein.
Es war ein atemberaubender Ausblick. Das Spielfeld wirkte riesig, auch die Menge an Leuten. Fangesang und Trommelwirbel erfüllte die Arena, als Spieler wie Manuel Neuer oder Robert Lewandowski auf den Platz stolzierten. Bereits ab der 8. Minute führten die Ingolstädter mit einem Tor, aber die Bayern holten souverän auf. Der Endstand lautete schließlich 3:1 für die Bayern. Als wir in Feierlaune zum Auto liefen, wurden wir noch etwas von den Fans der Gäste angepöbelt, die sichtlich verärgert über das Ergebnis waren, aber wir ließen uns davon das Jubeln nicht nehmen. Doch nach einer dreiviertelstündigen Wartezeit in der Parkgarage verging uns das. Zur Aufmunterung kehrten wir abschließend in der Kirchweih in Breitenau ein. Ein warmer Sauerbraten ist doch immer wieder was Feines und versetzt einen wieder in gute Laune.

Autor: Eva  |  Rubrik: studium  |  Oct 17, 2016
Autor: Eva
Rubrik: studium
Oct 17, 2016

Studentenleben live

Exkursion: Zerbst in Sachsen-Anhalt

Im Norden grenzt der Mitteldeutsche Verkehrsverbund an Sachsen-Anhalt. Eine Zugfahrt von einer Stunde und einer Minute trennen das Städtchen Zerbst von der sächsischen Metropole Leipzig. Ich hieve mein Fahrrad aus dem Regionalexpress. Auf der Zugtoilette habe ich mich schnell – dem Anlass meines Besuches, einer freudigen Familienfeier, entsprechend – umgezogen. Zerbst empfängt seine Besucher mit einer großen Baustelle vor den Türen des Bahnhofsgebäudes. Ich schiebe mein Fahrrad durch den Schutt und an den rot-weißen Absperrungen, steige auf und radele los. Mein Hemd ist bis oben zugeknöpft und mit der Fliege noch zusätzlich versiegelt. Und dann sehe ich es wieder einmal: Sachsen-Anhalt.
Zerbst hat einen Dönerladen mit dem Namen Pepe, einen Markt und scheinbar eine eigenartige längliche Einkaufsgasse. Es ist Sonntagmittag. Beim Bäcker Schäfers ist reger Betrieb, ansonsten herrscht Menschenleere. Die Bürgersteige mit den niedrigen, bröckelnden Bordsteinen sind quasi hochgeklappt. Die Gehwegplatten: Ein halber mal 1,20 Meter DDR-Maß. Home sweet home.
Ich fahre weiter. Da kommen die Plattenbauten und ich frage mich: Wer hat hier einmal gelebt? Und wer wohnt hier jetzt? Und dann kommt der Acker. Links und rechts die Erde, die frisch gepflügt zu sein scheint – der Traktor kam mir ja auch gerade erst entgegen. Dazwischen liegt die schmale Landstraße mit den noch jungen Obstbäumen am Rand. Ich lächele breit und rufe in den Wind: „Saaaaaaaachsen-Anhaaaaalt, altes Haus! Schön, dich mal wieder zu sehen!“

Autor: Ferdinand  |  Rubrik: studium  |  Oct 17, 2016
Autor: Ferdinand
Rubrik: studium
Oct 17, 2016

Studentenleben live

Danzig

Nach einer Woche Radfahren ab Bernau bei Berlin kamen wir an unserem Ziel an: Danzig. Wir waren zu acht dort und hatten ein wunderschönes Apartment direkt am Fluss gemietet. Ich wollte diese historische Stadt schon immer mal besuchen. Die Stadthäuser erinnerten mich total an die Gebäude in den Niederlanden, mit diesen etwas stufenförmigen Aufsätzen auf den Giebeln. Im Gegensatz zu dem, was ich von den Niederlanden kenne, sind die Häuser in Danzig aber sehr bunt und verziert, auch bemalt und mit Statuen und Stuck versehen. Dies ist vermutlich dem ehemaligen Reichtum der früheren Hafen- und Handelsstadt geschuldet. Zudem steht in der Innenstadt die riesige Marienkirche.
Wir haben uns ein paar gemütliche Tage gemacht. Durch eine kostenlose Stadtführung und das Europäische Zentrum der Solidarnosc haben wir uns historisch gebildet. Zahlreiche Piroggen, die polnische Version von Maultaschen, haben uns kulinarisch versorgt. Und an den sonnigen Tagen, haben wir uns Motorboote geliehen oder sind mit den Fahrrädern an den Strand gefahren.
Gut getroffen hat es sich, dass ich vor Ort ein bestimmtes Buch fertig gelesen habe: „Der Mann, der Hunde liebte“ von Leonardo Padura erzählt die Geschichte von Ramon Mercader, der 1940 den russischen Revolutionär Leo Trotzki ermordete. Jedoch ist diese Geschichte nur ein Aufhänger, um die Gräueltaten, sowohl physischer als auch seelischer Natur, in der ehemaligen Sowjetunion zu thematisieren, vor allen Dingen das Missbrauchen von Hoffnungen, Träumen und Idealen von Millionen von Menschen.

Autor: Lukas  |  Rubrik: studium  |  Oct 14, 2016
Autor: Lukas
Rubrik: studium
Oct 14, 2016