Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Studentenleben live

Herausforderung Urlaubssemester

Wie die Zeit vergeht! Unser Umzug von Bayreuth nach Nürnberg jährt sich. Im vergangenen Sommer habe ich zwischen den Umzugskisten geschwitzt und unsere Wohnung eingerichtet. Das erste Mastersemester hatte ich noch entspannt in Bayreuth abgeschlossen und war motiviert, das zweite Semester ebenso gelassen zu meistern. Dann kam das zweite Semester und mit ihm begann das Pendeln. Entspannt war das nicht mehr. Das viele Hin und Her strengte mich sehr an, aber immerhin brachte ich das zweite Semester erfolgreich hinter mich. Total erschöpft ging ich Anfang des Jahres in die vorlesungsfreie Zeit. Als ich meinen Stundenplan für das kommende Sommersemester erstellen musste, merkte ich, wie widerwillig ich das tat. Irgendwie war bei mir einfach die Luft raus. Das Sommersemester kam, aber mein Kampfgeist, das Studium wieder anzugehen, war verschwunden. Immer schwerer fiel es mir, mich aufzuraffen. Gleichzeitig merkte ich, wie schwer es mir fiel, den Kontakt zu meinen Kommilitonen in Bayreuth zu pflegen, weil ich jeden Abend zurück nach Nürnberg fahren musste. In Nürnberg konnte ich aber auch nur spärlich etwas aufbauen, da ich so viel Zeit in Bayreuth verbringen musste. Dieser Zustand war alles andere als befriedigend. Ich musste mir eine Auszeit nehmen. Schweren Herzens meldete ich mich von den begonnen Kursen wieder ab und beantragte ein Urlaubssemester. Ziel dieser Auszeit ist es nun, wieder auf die Beine zu kommen und mich der Frage zu stellen, ob ich der Herausforderung des Masterstudiums mit Pendeln überhaupt gewachsen bin.

Autor: Mia  |  Rubrik: studium  |  Aug 16, 2016
Autor: Mia
Rubrik: studium
Aug 16, 2016

Studentenleben live

Die Post ist da

Fünf Meter fahren, ein Paket schnappen, zum Briefkasten eilen und zurück in den Wagen hechten – so sieht mein Tagesablauf für die nächsten fünf Wochen aus.
Um mein Konto aufzubessern, arbeite ich seit einer Woche bei der deutschen Post. Es ist ein gut bezahlter, aber körperlich wahnsinnig anstrengender Job. Ich fahre in einem VW Bus in enge Gässchen, wende in kleinen Höfen und versuche möglichst schnell von Haus zu Haus zu kommen. Bereits jetzt stellte ich fest, dass es womöglich tausend verschiedene Arten gibt, ein Paket oder einen Brief zu versenden. Mal braucht man eine Unterschrift, dann wieder nicht. Mal scannt man einen Strichcode ab, mal nicht. Ab und zu schleppe ich sogar Pakete, die ein Gewicht von 30 Kilogramm haben – das letzte beinhaltete Katzenstreu.
Alles in allem bin ich bis zu zehn Stunden am Tag damit beschäftigt, Post zuzustellen und dann abends vollkommen verschwitzt aufs Sofa zu fallen. Das schöne jedoch ist, dass ich viele neue und vor allem nette Leute kennenlerne und ich das tolle Wetter genießen kann.
Kommende Woche bin ich, nachdem ich die erste Woche von einem erfahrenen Postboten begleitet wurde, alleine unterwegs. Ich sehe mich schon in den Straßen herumirren, denn es ist schon verrückt, wie versteckt manche Briefkästen und Hausnummern sind. Aber ich bin zuversichtlich, dass ich alle finden werde!

Autor: Eva  |  Rubrik: studium  |  Aug 11, 2016
Autor: Eva
Rubrik: studium
Aug 11, 2016

Studentenleben live

Probleme der Generation Internet

Mein letzter Blogeintrag liegt fast einen Monat zurück. Grund dafür ist weder, dass es wenig zu berichten gibt, noch dass ich zu faul oder zu beschäftigt mit Lernen war – nein, ich habe einfach nur kein Internet.
Meine Mitbewohnerinnen und ich hatten uns extra bereits vor unserem Einzugstermin in die neue Wohnung für einen Internettarif entschieden und einen Termin für die Einrichtung zwei Wochen später bekommen. 14 Tage ohne WLAN auszukommen schien mir relativ machbar, denn in der Uni und bei fast allen meinen Freunden habe ich schließlich Internet und auf meinem Handy war gerade erst das Datenvolumen erhöht worden.
Tatsächlich klingelte es sogar zum vereinbarten Termin, der Techniker stand vor der Tür und ich freute mich schon darauf, endlich wieder über das Internet Musik hören zu können. Tja, leider falsch gedacht. Denn statt nur an den Telefonanschluss in unserem Haus, musste der Techniker auch zu den Nachbarn – die aber nicht öffneten. Also mussten wir einen zweiten Termin vereinbaren, aber auch bis dahin haben wir die Nachbarn nicht erreicht. Jetzt steht bald Termin Nummer drei an und ich hoffe sehr, dass wir es bis dahin endlich schaffen, die Nachbarn zu Gesicht zu bekommen. Langsam nervt es nämlich wirklich, kein Internet zu haben. Nicht nur, weil das Datenvolumen vom Handy längst aufgebraucht ist, sondern vor allem auch, weil es einfach Dinge gibt, die man über den Laptop regeln muss. Fürs Erste dürfen wir zum Glück das WLAN der WG unter uns mitbenutzen, aber das ist natürlich nur eine Notlösung.

Autor: Janna  |  Rubrik: studium  |  Aug 10, 2016
Autor: Janna
Rubrik: studium
Aug 10, 2016