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Studentenleben live

Studenplan-Tetris

Ich erinnere mich an eine Referatsgruppe, die für ein Seminar den Uni-Alltag als Film dargestellt und dafür mit dem Stundenplan Tetris gespielt hat. Etwa so kam es mir dieses Semester auch beim Erstellen meines Stundenplans vor. Während sich im vergangenen Wintersemester keine Veranstaltungen überschnitten haben und ich einen sehr angenehmen Stundenplan hatte, fragte ich mich diesmal, wie ich nur alles unter einen Hut bringen könnte. Am Freitag frei zu haben ist ja ganz nett, aber dafür überschneiden sich zwei meiner Übungen mit Vorlesungen. Wenn man nicht nach dem Regelstudienplan studiert, sondern Stochastik nach vorne zieht, muss man damit wohl rechnen. Die Übungen ließen sich nach einer Mail ans Bachelor-Master-Büro tauschen, dafür hatte ich aber nun laut Plan montags durchgehend von zehn bis 18 Uhr Vorlesungen – inklusive Ortswechsel zwischen der mathematischen Fakultät in Bonn-Poppelsdorf und den Räumen der Bildungswissenschaft in der Innenstadt. Somit könnte ich die halbe Stunde Pause nicht einmal für ein Mittagessen nutzen. Am Dienstag und Mittwoch sah es nicht besser aus.

Letztendlich entschied ich mich schweren Herzens gegen ein Modul aus der Bildungswissenschaft. Statt „BiWi Praxis“ belege ich dieses Semester daher also nur das Seminar zur Vorbereitung auf das Orientierungspraktikum, das ich in den übernächsten Semesterferien absolvieren möchte. So habe ich nun einen etwas lockereren Stundenplan und muss am Ende des Semesters nicht noch eine vierte Klausur schreiben.

Ein bisschen ärgert es mich trotzdem. Ich wollte das Studium eigentlich so schnell wie möglich durchziehen und bin nicht sicher, ob ich meine eigene Regelstudienzeit nun noch einhalten kann.

Autor: Janna  |  Rubrik: studium  |  Apr 27, 2016
Autor: Janna
Rubrik: studium
Apr 27, 2016

Studentenleben live

Startschuss Sommersemester

Seit über einer Woche pendle ich nun wieder zwischen meinem Wohnort Nürnberg und meinem Studienort Bayreuth. Ich belege in diesem Semester ein Modul über Wald- und Forstökologie und da mich Bäume begeistern, freue ich mich eigentlich sehr auf die Veranstaltung. Leider wurden einige Termine, der am Freitagnachmittag stattfindenden Veranstaltung auf Mittwochmorgen gelegt. Das ist ein Problem für mich, da ich am Tag vorher immer in Bayreuth übernachten müsste, um nicht all zu früh in Nürnberg starten zu müssen. Aktuell sieht es so aus, als müsste ich in diesem Sommer nach einer Herberge für über vier Wochen Ausschau halten. Bei so vielen Terminen habe ich langsam Bedenken, ob ich das meinen Freunden noch zumuten kann.

Heute werde ich erst einmal bei einer Kommilitonin übernachten, die ich im ersten Russischkurs kennengelernt habe. Leider war sie zum weiterführenden Russischkurs nicht erschienen, was ich schade fand, da der Kurs fast komplett neu besetzt wurde – inklusive neuer Lehrerin. Ein vertrautes Gesicht hätte ich mir gewünscht.

Auch der Stimmbildungskurs hat wieder begonnen. In Bayreuth gibt es für Studierende aller Fachrichtungen nämlich das tolle Angebot, eines sehr günstigen Musikunterrichts. Auf diese Weise komme ich jetzt schon zum wiederholten Mal in den Genuss, Gesangsunterricht belegen zu können.

Autor: Mia  |  Rubrik: studium  |  Apr 26, 2016
Autor: Mia
Rubrik: studium
Apr 26, 2016

Studentenleben live

Monotonie

Wenn man mich fragen würde, was mein Leben momentan am meisten dominiert, würde ich wohl antworten: Monotonie. Die Examensvorbereitung ist einfach unglaublich monoton! Montags und mittwochs Vorlesung und Kleingruppe, dienstags und donnerstags lernen, freitags Examensübungsklausur. Und so geht es immer und immer weiter. Keine krassen Lernphasen mehr, nach denen man sein geballtes Wissen innerhalb von zwei Wochen Klausurphase auf das Papier schreibt und dann getrost alles wieder vergessen kann. Keine Semesterferien, keine Hausarbeiten, keine Seminare – nichts. Nur der nicht enden wollende Kampf gegen die Stoffmenge und das Vergessen.

Aber aus irgendeinem Grund bin ich trotzdem aus meinem letzten Tief gekommen – wahrscheinlich, weil man nicht die ganze Zeit ein Tief haben kann. Neuen Mutes setze ich mich also wieder an meinen Schreibtisch. Manchmal kriege ich sogar eine gute Note in einer Examensübungsklausur – ganz ehrlich: Es könnte auch schlimmer sein.

So zum Beispiel bei meinem Mitbewohner, der bereits am Montag seine erste Examensklausur schreibt. Er kommt immer sichtlich unter Strom nach Hause. Ein Examens-Überlebens-Paket hab ich ihm auf jeden Fall zusammengestellt, mit viel Red Bull, Schokolade und Orangensaft – damit er auch ja vor den Klausuren nicht mehr krank wird. Ich bin echt mal gespannt, wie es ihm so ergehen wird und doch froh, dass ich noch etwas Zeit habe.

Autor: Luisa  |  Rubrik: studium  |  Apr 25, 2016
Autor: Luisa
Rubrik: studium
Apr 25, 2016