Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Studentenleben live

Immer wieder Praktikum

Juhu, ich bin frei! Kaum zu glauben, wie schnell acht Wochen vergehen können, aber jetzt ist es geschafft. Mein Verlagspraktikum ist zu Ende und ich komme endlich wieder dazu, mich den Dingen zu widmen, die ich in den letzten Monaten vernachlässigen musste. Trotzdem merke ich schon jetzt, dass mir die Zeit im Verlag fehlen wird. Nach den paar Fettnäpfchen, in die ich anfangs zielsicher hineingetapst war, fühlte ich mich schon nach kürzester Zeit wie ein richtiges Mitglied des Teams.

Natürlich übernimmt man als Praktikantin nicht die kompliziertesten Aufgaben, aber – anders als bei meinem Praktikum im Buchladen vor einem halben Jahr – musste ich kein einziges Mal sauber machen oder aufräumen; und Kaffee gekocht habe ich höchstens für mich selbst. Einerseits bin ich wirklich froh, auf diese Weise herausgefunden zu haben, dass die Arbeit in einem Verlag tatsächlich eine Option für mein späteres Berufsleben sein könnte. Andererseits ist es aber auch einfach nur schön, so viele liebe Leute kennengelernt zu haben. Zwar hatte ich schon einige Nebenjobs, aber irgendwie ist das nicht dasselbe. Es ist doch etwas anderes, als zweimal die Woche hinter der Kasse zu stehen und im Weihnachtsgeschäft Unterwäsche und Schreibwaren an Kunden zu verkaufen. Zu dieser Arbeit gehe ich hin, erledige sie und abends gehe ich wieder nach Hause. Das Praktikum im Verlag hingegen hat mir einen realistischen Arbeitsalltag ermöglicht, der später wirklich einmal mein eigener sein könnte. Zu geregelten Zeiten aufstehen, zur Arbeit gehen und da etwas Tolles produzieren: Bücher!

Ich hätte vorher niemals gedacht, was alles zum Entstehungsprozess von Literatur dazugehört. Klar, irgendwer schreibt etwas, das wird dann im Verlag redigiert und eine Druckerei macht das Ganze dann zu einem richtig echten Buch. Aber was auf dem Weg bis dahin noch so alles getan werden muss, ist viel umfangreicher und vielfältiger, als der Verbraucher auf den ersten Blick erkennen kann. Wie beseitigt man Tippfehler im Manuskript? Woher weiß man, wie hoch der spätere Ladenpreis sein wird? Und wie kommt das Buch überhaupt in den Laden? All das sind Fragen, die mir während meines Praktikums beantwortet werden konnten. Außerdem habe ich zum ersten Mal festgestellt, dass das, was ich in der Uni so lerne, gar nicht so weltfremd ist. Und auch wenn die Zeit wirklich mehr als stressig war, bin ich nun doch sehr froh, diese Chance bekommen zu haben.

Autor: Noelle  |  Rubrik: studium  |  Jan 8, 2016
Autor: Noelle
Rubrik: studium
Jan 8, 2016

Studentenleben live

Die schwarze Piste

Ich fühle mich, als würde ich auf einem Bergkamm stehen und einen steilen Abhang hinunterblicken. Im Januar beginnt das Examensvorbereitungsprogramm EVP – für Juristen die gefürchtete Kür vor dem Staatsexamen. Ein Jahr mit Wiederholungen und Vertiefungen, mindestens einer fünfstündigen Klausur pro Woche und insgesamt nur zweieinhalb Wochen Ferien. Ein halbes Jahr vor dem Examen beginnt dann die noch intensivere Vorbereitung. Hört sich nach einer ziemlichen Tortur an. Um ganz ehrlich zu sein: Ich freue mich nicht darauf.

Aber wie das so ist, wenn man viel Arbeit vor sich hat, ist es bestimmt (hoffentlich!!) nur halb so schlimm, wie man es sich vorstellt. So, wie wenn man oben auf einem Berg steht und zittert, aber es nur halb so schlimm ist, wenn man dann tatsächlich die Piste hinuntersaust.

Die erste Hälfte der letzten unbesorgten Ferien genieße ich mit viel Schlaf und Verwöhnprogramm von den Eltern. Ich finde es immer wieder schön, nach Hause zu kommen, wieder ein bisschen zum Kind und zur Tochter zu werden und alte Freundschaften und Bekanntschaften zumindest kurz wieder aufleben zu lassen. Kaum zu glauben: mein Abitur ist jetzt schon fast fünf Jahre her!

In der zweiten Ferienhälfte reise ich durch Deutschland, besuche Freunde und Familie und verbrate die Energie wieder, die ich in der ersten Hälfte angesammelt habe. So muss das sein! Bald geht der Ernst des Lebens wieder los.

Autor: Luisa  |  Rubrik: studium  |  Jan 7, 2016
Autor: Luisa
Rubrik: studium
Jan 7, 2016

Studentenleben live

Werkstudentin

Nachdem ich mein Praktikum bei der Ernst Klett AG abgeschlossen hatte, ergab sich für mich die Möglichkeit, dort weiterhin als Werkstudentin in der Unternehmenskommunikation zu arbeiten. Jetzt komme ich einmal pro Woche und arbeite für neun Stunden. Meine Aufgaben sind mehr oder weniger dieselben wie die, die ich im Praktikum hatte. Vor allem kümmere ich mich aber um das Intranet.

Ich freue mich, dass ich die Chance habe, als Werkstudentin zu arbeiten, weil ich neben dem finanziellen Aspekt auch weiterhin in der Arbeitswelt bleiben kann und nicht nur Theoretisches an der Uni lerne. Außerdem sammele ich so kontinuierlich Arbeitserfahrung, die mir bei den Bewerbungen, die im Herbst anstehen, sicher zugute kommen wird.

Im Februar bin ich schon ein Jahr im Unternehmen und fühle mich immer wohler. Ich allerdings beschlossen, dass ich – selbst wenn es die Möglichkeit gibt, übernommen zu werden – in einem anderen Unternehmen arbeiten möchte. Nicht, weil irgendetwas schlecht gewesen wäre, sondern einfach, weil ich noch mehr Erfahrung im Bereich der Unternehmenskommunikation sammeln möchte. Schließlich habe ich erst im Master gemerkt, dass mir dieser Berufszweig Freude bereitet und habe deshalb auch leider nur in diesem einen Unternehmen Erfahrungen sammeln können. Für die Zukunft schließe ich es aber nicht aus, irgendwann in das Unternehmen zurückzukehren, mit dem alles anfing.

Jüngere Beiträge von Miriam zu ihrem Masterstudium sind über ihre Übersichtsseite zu finden.

Autor: Miriam  |  Rubrik: studium  |  Jan 7, 2016
Autor: Miriam
Rubrik: studium
Jan 7, 2016