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Studentenleben live

Die schwarze Piste

Ich fühle mich, als würde ich auf einem Bergkamm stehen und einen steilen Abhang hinunterblicken. Im Januar beginnt das Examensvorbereitungsprogramm EVP – für Juristen die gefürchtete Kür vor dem Staatsexamen. Ein Jahr mit Wiederholungen und Vertiefungen, mindestens einer fünfstündigen Klausur pro Woche und insgesamt nur zweieinhalb Wochen Ferien. Ein halbes Jahr vor dem Examen beginnt dann die noch intensivere Vorbereitung. Hört sich nach einer ziemlichen Tortur an. Um ganz ehrlich zu sein: Ich freue mich nicht darauf.

Aber wie das so ist, wenn man viel Arbeit vor sich hat, ist es bestimmt (hoffentlich!!) nur halb so schlimm, wie man es sich vorstellt. So, wie wenn man oben auf einem Berg steht und zittert, aber es nur halb so schlimm ist, wenn man dann tatsächlich die Piste hinuntersaust.

Die erste Hälfte der letzten unbesorgten Ferien genieße ich mit viel Schlaf und Verwöhnprogramm von den Eltern. Ich finde es immer wieder schön, nach Hause zu kommen, wieder ein bisschen zum Kind und zur Tochter zu werden und alte Freundschaften und Bekanntschaften zumindest kurz wieder aufleben zu lassen. Kaum zu glauben: mein Abitur ist jetzt schon fast fünf Jahre her!

In der zweiten Ferienhälfte reise ich durch Deutschland, besuche Freunde und Familie und verbrate die Energie wieder, die ich in der ersten Hälfte angesammelt habe. So muss das sein! Bald geht der Ernst des Lebens wieder los.

Autor: Luisa  |  Rubrik: studium  |  Jan 7, 2016
Autor: Luisa
Rubrik: studium
Jan 7, 2016

Studentenleben live

Werkstudentin

Nachdem ich mein Praktikum bei der Ernst Klett AG abgeschlossen hatte, ergab sich für mich die Möglichkeit, dort weiterhin als Werkstudentin in der Unternehmenskommunikation zu arbeiten. Jetzt komme ich einmal pro Woche und arbeite für neun Stunden. Meine Aufgaben sind mehr oder weniger dieselben wie die, die ich im Praktikum hatte. Vor allem kümmere ich mich aber um das Intranet.

Ich freue mich, dass ich die Chance habe, als Werkstudentin zu arbeiten, weil ich neben dem finanziellen Aspekt auch weiterhin in der Arbeitswelt bleiben kann und nicht nur Theoretisches an der Uni lerne. Außerdem sammele ich so kontinuierlich Arbeitserfahrung, die mir bei den Bewerbungen, die im Herbst anstehen, sicher zugute kommen wird.

Im Februar bin ich schon ein Jahr im Unternehmen und fühle mich immer wohler. Ich allerdings beschlossen, dass ich – selbst wenn es die Möglichkeit gibt, übernommen zu werden – in einem anderen Unternehmen arbeiten möchte. Nicht, weil irgendetwas schlecht gewesen wäre, sondern einfach, weil ich noch mehr Erfahrung im Bereich der Unternehmenskommunikation sammeln möchte. Schließlich habe ich erst im Master gemerkt, dass mir dieser Berufszweig Freude bereitet und habe deshalb auch leider nur in diesem einen Unternehmen Erfahrungen sammeln können. Für die Zukunft schließe ich es aber nicht aus, irgendwann in das Unternehmen zurückzukehren, mit dem alles anfing.

Jüngere Beiträge von Miriam zu ihrem Masterstudium sind über ihre Übersichtsseite zu finden.

Autor: Miriam  |  Rubrik: studium  |  Jan 7, 2016
Autor: Miriam
Rubrik: studium
Jan 7, 2016

Studentenleben live

Weihnachtsferien

Nach einem bis jetzt recht anstrengenden Semester kamen die Weihnachtsferien genau richtig. Ich war schon wirklich ferienreif, nachdem wir ziemlich viele Referate halten oder Protokolle abgeben mussten. Deswegen war ich sehr froh, als die zwei Wochen Weihnachtsferien begannen.

Die erste Woche habe ich nicht viel gemacht. Ich bin zu meinen Eltern nach Nürnberg gefahren, habe viel geschlafen, viel mit meinen Eltern unternommen und die letzten Unisachen erledigt. Ich musste nämlich noch ein Protokoll fertig machen und ein Referat vorbereiten, das ich direkt nach den Ferien halten muss. In den Tagen vor Weihnachten habe ich noch die letzten Geschenke fertig gestellt, Schulfreunde getroffen und mit meiner Mama Plätzchen gebacken. Nach einer Woche war ich dann wieder gestärkt. Einerseits ist Weihnachten ja sehr schön, aber ich finde es auch immer ein bisschen anstrengend.

Dann war es aber auch schon vorbei mit den gemütlichen Ferien: Mein Freund war mit seinen Eltern über Weihnachten in Spanien und zusammen sind sie über Frankreich zurück gefahren. Ich bin mit dem Zug nach Lyon gefahren, um noch ein bisschen Zeit mit ihm und seiner Familie zu verbringen. Wir hatten drei sehr schöne Tage in Lyon und haben dort auch Neujahr verbracht. Die Altstadt von Lyon mit der Kathedrale und den römischen Ruinen finde ich wirklich sehenswert.

Danach sind wir von Lyon aus Richtung Deutschland gefahren, haben in Freiburg übernachtet und uns die Stadt angeschaut. Ich kannte Freiburg zwar schon, weil ein paar meiner Schulfreunde dort wohnen, aber ich hatte irgendwie schon wieder vergessen, dass es dort zum Beispiel das wunderbare Münster gibt.

Tags darauf haben wir uns Baden Baden angeschaut und sind nach Heidelberg gefahren. Auch hier haben wir wieder einen Stadtspaziergang gemacht – ich verstehe jetzt, warum die Stadt so touristenüberlaufen ist: Mir haben der Fluss, die alten Straßen und die Burg besonders gut gefallen.

Zum Abschluss fuhren wir nach Nürnberg weiter und verbrachten den Tag mit meinen Eltern. Leider dachte ich, ich hätte am darauffolgenden Montagmorgen eine Pflichtveranstaltung und hatte mir für Sonntagabend ein Bahnticket nach Leipzig gekauft, bevor ich eine E-Mail erhielt, dass die Veranstaltung ausfallen würde. Da ich das Ticket dann aber schon hatte, fuhr ich trotzdem am Abend noch nach Hause.

Autor: Maja  |  Rubrik: studium  |  Jan 5, 2016
Autor: Maja
Rubrik: studium
Jan 5, 2016