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Studentenleben live

Kurzfilmwettbewerb

Vor zwei Wochen war die Preisverleihung des Kurzfilmwettbewerbs zur Inklusions-Kampagne „DuIchWir“ vom Sozialministerium Baden-Württemberg, an dem mein Team und ich mit unserem Lego-Film teilnahmen. Dieser war im Rahmen eines universitären Projekts entstanden.

Die Preisverleihung fand in einem der Gebäude des Landtags statt. Anwesend waren unter anderem Katrin Altpeter, Arbeits- und Sozialministerin von Baden-Württemberg, und Gerd Weimer, Landes-Behindertenbeauftragter. Außerdem waren fast alle teilnehmenden Teams anwesend. Das Voting für die Filme setzte sich zu 70 Prozent aus YouTube-Likes und zu 30 Prozent aus den Stimmen eines geheimen Expertenvotings zusammen. Laut der YouTube-Likes befanden wir uns vor der Preisverleihung auf Platz zwei, fünf Stimmen vor unserem Verfolger. Auf Patz eins war unserer Meinung nach mit einem sehr großen Vorsprung das Konkurrenz-Team aus Karlsruhe.

Dann fing die Ministerin an, die endgültigen Platzierungen bekannt zu geben. Unser Konkurrent um Platz zwei wurde als erster genannt und landete auf Platz drei. Daher dachten wir, wir hätten das Rennen um Platz zwei gemacht. Die Ministerin fuhr fort und nannte den Namen des Filmes, von dem wir dachten, er wäre sicher der Gewinner. Wir waren fassungslos. Waren wir doch noch auf den vierten Platz gerutscht? Doch dann fing die Ministerin an, den Gewinnerfilm zu beschreiben: Es würde sich um einen Film handeln, der sehr aufwändig gestaltet sei und dessen Botschaft genau auf den Punkt brächte, was Inklusion bedeute. Und dann zitierte sie einen Teil aus dem Siegerfilm und es waren genau die Zeilen, die wir geschrieben hatten.

Damit war klar: Wir hatten gewonnen – und schon wurden wir nach vorne gerufen, bekamen einen Pokal und 2.000 Euro Preisgeld. Anschließend haben wir mit Sekt angestoßen, uns fotografieren lassen und sind am Ende überglücklich als Gewinner zurück nach Tübingen gefahren.

Autor: Miriam  |  Rubrik: studium  |  Dec 16, 2015
Autor: Miriam
Rubrik: studium
Dec 16, 2015

Studentenleben live

Ausnahmsweise mal stressig

Bis jetzt habe ich das Psychologiestudium eigentlich recht entspannt erlebt. Das hat aber sicherlich auch etwas damit zu tun, dass ich zuvor Medizin studiert habe und Medizin einfach sehr stressig ist. Weil es bisher immer so ruhig war, habe ich dieses Semester zusätzlich noch einen Spanischkurs belegt. Ich spreche zwar gut Spanisch, aber schriftlich bin ich noch nicht so weit. Der Kurs ist sehr gut, aber auch sehr fordernd. Kurz nach Beginn des Semesters habe ich ihn deshalb wieder aufgegeben, denn ich habe mir auch ohne Spanisch-Unterricht schon vorgenommen, 45 Leistungspunkte zu erreichen.

Dementsprechend viele Wochenstunden habe ich natürlich auch: Allgemeine Psychologie, Sozialpsychologie, Diagnostik, Empiriepraktikum und Entwicklungspsychologie. Allgemeine Psychologie ist eigentlich recht spannend, hier geht es um Phänomene wie Aufmerksamkeit, Emotionen, Gedächtnis und Lernen. In Sozialpsychologie sprechen wir hauptsächlich über Gruppenprozesse und interindividuelle Wahrnehmung. Dieses Semester habe ich das erste Mal ein Modul, das mir später im Berufsleben auch praktisch helfen kann, nämlich Diagnostik. Hier lerne ich, wie psychologische Tests funktionieren, also wie man zum Beispiel bei jemanden den IQ messen kann. Im Empiriepraktikum lerne ich, wie man wissenschaftliche Artikel schreibt. Die Entwicklungspsychologie beschäftigt sich mit dem Erleben und Verhalten von Menschen über die verschiedenen Altersstufen hinweg.

Wie ihr seht, sind die Inhalte recht vielseitig, aber es ist eben auch sehr viel. Ich muss drei Referate halten, zwei Tests durchführen, vier Protokolle schreiben und jede Woche Texte zusammenfassen. Und zu allem Überfluss muss ich mir für den Sommer auch noch ein Praktikum suchen. Und das ist auch leichter gesagt als getan. Da ich mich schon lange nicht mehr beworben habe, habe ich weder alle Unterlagen wie Zeugnis und Bescheinigungen von Praktika beisammen, noch weiß ich wie man eine Bewerbung schreibt, noch habe ich ein ordentliches Bewerbungsfoto. Deswegen sammle ich gerade alle Dokumente ein und habe mir heute ordentliche Kleidung gekauft, um dann am Montag ein Bewerbungsfoto machen lassen zu können.

Autor: Maja  |  Rubrik: studium  |  Dec 15, 2015
Autor: Maja
Rubrik: studium
Dec 15, 2015

Studentenleben live

Unifreundschaften

Mein bester Freund aus Hannover meinte neulich, er sei manchmal ein wenig neidisch auf mein Sozialleben. Ich wollte ihm zuerst widersprechen, denn im Sommer habe ich ihn besucht und seine Freunde kennengelernt, die alle großartig sind. Aber dann fiel mir auf, wie häufig ich in den vergangenen Wochen auf die Frage, was ich gerade so mache, Dinge antworten konnte, die von Gesellschaft zeugen: Wir machen Crêpes bei Hanna, ich bin mit Antonia, Heiko und Felix im Museum, David, Flo und ich sind bei Max, um die Übungsblätter für Analysis zu machen, wir quatschen gerade alle bei Alex, die üblichen Verdächtigen und ich sind im Kino, Mädelsabend mit Pia und Lisa und vieles mehr.

Zu Hause geht es am Wochenende entweder in die Stammbar oder meine Freunde und ich veranstalten einen Spielabend, aber das ist sehr viel seltener als die fast täglichen Treffen mit meinen Bonner Unifreunden. Das ist sicherlich ein Grund dafür, warum ich mich schnell in dem neuen Freundeskreis wohlgefühlt habe. Wir haben bereits eine tolle Party auf die Beine gestellt, waren zusammen auf Erstifahrt, haben mehrere Pärchen entstehen und auch schon wieder auseinander gehen sehen, und nebenbei lösen wir zusammen die wöchentlichen Übungsblätter aus unseren Veranstaltungen.

Natürlich freue ich mich schon unglaublich auf Weihnachten, wenn ich die Menschen, mit denen ich die gesamte Zeit auf dem Gymnasium verbracht habe, wiedersehe. Aber gerade bin ich hier in Bonn auch sehr glücklich mit den Menschen, die ich neu kennengelernt habe. Mit ihnen kann ich nicht nur vieles unternehmen sondern auch reden, wenn es mir schlecht geht, Gespräche über tiefgründige Themen führen oder auch einfach nur herumblödeln. Freunde findet man eben doch leichter, als man es sich vorher vielleicht vorstellt. Und ich hoffe, dass der Freundeskreis, in dem ich hier bin, noch eine ganze Weile zusammenhält.

Autor: Janna  |  Rubrik: studium  |  Dec 11, 2015
Autor: Janna
Rubrik: studium
Dec 11, 2015