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Studentenleben live

Immer dieser Prüfungsstress

Die meisten Vorbereitungen für mein Auslandssemester sind nun erledigt. Trotzdem wird die nächste Zeit noch ziemlich stressig, denn wie es immer so ist, endet auch dieses Semester mit Prüfungen. Normalerweise startet die Klausurenphase an meiner Hochschule Ende Januar. Da ich zu dieser Zeit aber schon weg bin, muss ich schon jetzt so viel wie möglich dafür erledigen. Zum Glück muss ich dieses Semester nur praktische Studienarbeiten anfertigen. Das bedeutet, ich habe keinen festen Prüfungstermin, sondern kann die Arbeiten jederzeit abgeben. Mein Plan war eigentlich, alles vor Weihnachten fertig zu haben, doch daraus wird leider nichts. Es ist noch ganz schön viel zu tun und wir haben in den Kursen noch nicht den kompletten Stoff durchgearbeitet, sodass mir noch einiges an Wissen fehlt. Ich werde daher doch einen Teil in Oslo fertig machen müssen.

Neben dem Studium arbeite ich zur Zeit noch als Werkstudentin in einem Verlag. Hier unterstütze ich das Fototeam bei verschiedenen Projekten. Ich komme sehr viel rum und habe schon viel über das Fotografieren gelernt. Daher hoffe ich sehr, dass ich auch nach meinem Auslandsaufenthalt wieder dort einsteigen kann. Der Werkstudenten-Job lässt sich nämlich gut mit dem Studium vereinen, bringt Geld und erste Praxiserfahrungen, die für das Studium und auch für zukünftige Bewerbungen sehr nützlich sein können. In den Semesterferien kann ich sogar Vollzeit arbeiten. Dafür ist die Stundenzahl während des Semesters auf 20 pro Woche beschränkt, aber recht viel mehr schaffe ich neben dem Studium auch gar nicht.

Autor: Nicole  |  Rubrik: studium  |  Dec 11, 2015
Autor: Nicole
Rubrik: studium
Dec 11, 2015

Studentenleben live

GEZ

Es gibt Dinge im Leben, die passieren einem nur einmal. Zum Beispiel das Ignorieren von GEZ-Briefen. Im ersten Semester habe mich nach meinem Umzug nach Ludwigsburg selbst bei der GEZ angemeldet. Kurz danach habe ich jedoch herausgefunden, dass ich mich von der Gebühr befreien lassen kann, weil ich BAföG beziehe. Das habe ich direkt getan, mein Geld zurückbekommen und war erst einmal glücklich.

Irgendwann kam diese Änderung, nach der der Rundfunkbeitrag plötzlich nur noch einmal pro Haushalt zu entrichten war. Einerseits eine sinnvolle Sache, andererseits immer ein Streitpunkt in meiner WG, in der einzelne Personen BAföG beziehen und eigentlich befreit wären, andere aber nicht und die WG daher zahlen muss. Aber wir haben uns entschlossen, das gemeinschaftlich zu teilen. Als ich dann weiterhin Briefe von der GEZ bekam, sah ich keine Notwendigkeit mehr, mich als Einzelperson zu befreien. Unsere Wohnung zahlte ja die Gebühren, nur eben nicht auf meinen Namen. Die Briefe landeten reihenweise ungeöffnet im Papierkorb und ich fühlte mich völlig sicher dabei.

Irgendwann war es aber nicht mehr die GEZ, die mir schrieb. Mich erreichte ein Brief vom Gerichtsvollzieher. Ich sollte knapp 215 Euro auf sein Konto überweisen, hätte aber auch die Möglichkeit, das in Raten zu zahlen, wenn ich nachweisen könnte, dass ich das Geld nicht hätte. Gut, dachte ich, schreibe ich ihm eben eine E-Mail und erkläre das alles – ich bin ja befreit. Als ich dann mit einem Freund sprach, der Jura studiert, bekam ich Panik: Er meinte, ich hätte schon viel früher widersprechen müssen. Wenn ich Pech hätte, müsste ich trotzdem zahlen, weil ich nicht rechtzeitig klargestellt hätte, dass bereits jemand anders für diese Wohnung bezahlt. Auch der Obergerichtsvollzieher erklärte mir, ich müsse mich direkt mit der GEZ in Verbindung setzen. Andernfalls hätte ich das Geld bis Montag kommender Woche zu zahlen oder ich würde vorgeladen werden und hätte mit einem Schufa-Eintrag zu rechnen. Ich erreichte tatsächlich eine Mitarbeiterin am Telefon und erklärte ihr meine Lage. Doch sie sagte mir, dass ich natürlich nichts zahlen müsste.

Ich kann meine Erleichterung nicht in Worte fassen, mein Afrika-Urlaub und meine Ehre sind gerettet und ich kann wieder ein bisschen durchatmen. Aber auch wenn es dieses Mal glimpflich ausgegangen ist, werde ich künftig frühzeitig reagieren – und die Briefe öffnen.

Autor: Hannah  |  Rubrik: studium  |  Dec 10, 2015
Autor: Hannah
Rubrik: studium
Dec 10, 2015

Studentenleben live

Drei Filme

In meinem medienwissenschaftlichen Studium habe ich an der Produktion von drei Filmen mitgewirkt. Über den Legofilm „Inklusion statt Perfektion“ habe ich in diesem Blog schon einmal berichtet, deshalb erzähle ich nun etwas über den Brandschutzfilm der Uni Tübingen und über den Film „Mevengers“, an dem ich im Rahmen des Seminars „Berufsfelder für Medienwissenschaftler“ mitgewirkt habe.

Der Brandschutzfilm wurde von einer meiner Kommilitoninnen für die Uni Tübingen angefertigt und soll zu Beginn jedes Semesters in allen Hörsälen gezeigt werden. Ich Hier habe ich als Schauspielerin mitgewirkt und war beeindruckt von dem tollen Konzept, das sie auf die Beine gestellt hat: Im Film wird nämlich nicht nur erklärt, wie man sich im Brandfall verhalten soll. Das Ganze wird dadurch aufgepeppt, dass immer wieder Sequenzen aus Computerspielen eingespielt werden oder das Bild im Stil eines Computerspiels gestaltet ist. So wird die Aufgabe, das Gebäude im Brandfall schnellstmöglich und ohne Panik zu verlassen, zu einer Mission, die erfüllt werden muss, will man das nächste Level erreichen.

Der „Mevengers“-Film ist in Anlehung an den Kinofilm „Die Avengers“ entstanden. Unsere Aufgabe war es, einen Film zu drehen, der auf irgendeine Art Bezug zu medienwissenschaftlichen Berufen aufweist. Unser Konzept sah vor, den Superhelden aus dem Film „Die Avengers“ verschiedene Medienberufe zuzuweisen und die einzelnen Charaktere dann in einer Interviewsituation ihren Beruf vorstellen zu lassen. Dafür drehten wir zwei volle Tage und verbrachten mehrere Wochen mit dem Schnitt. Ich spielte den Halbgott Thor und stellte gleichzeitig eine viel reisende Auslandskorrespondentin dar, da Thor im Originalfilm durch verschiedene Welten reist. Unser Professor war sehr zufrieden mit uns und benotete uns mit der Note Eins.

Autor: Miriam  |  Rubrik: studium  |  Dec 10, 2015
Autor: Miriam
Rubrik: studium
Dec 10, 2015