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Studentenleben live

Mein Weg zur Bachelorarbeit

Die Bachelorarbeit muss etwas ganz Großes werden. Das denken sich wahrscheinlich viele, die kurz vor dem Abschluss stehen – und dabei geht es nicht bloß darum, den Notenschnitt zu verbessern. Aber wie findet man eigentlich das richtige Thema? Genau diese Frage stelle ich mir schon lange. Da mein letztes Semester immer näher rückt, wächst natürlich auch der Druck.

Ich will nicht behaupten, dass mein Studium das schwierigste Studium überhaupt ist, aber was die Bachelorarbeit angeht, könnte es für meinen Geschmack ruhig etwas einfacher sein. Zwar ist es auf der einen Seite super, wenn man sich ganz frei aussuchen kann, worüber man schreiben möchte, aber andererseits kann genau diese Freiheit zum Problem werden.

Für mich war immer klar, dass ich meine Abschlussarbeit in Germanistik schreiben werde. Englisch ist zwar als Zweitfach auch ganz nett, aber irgendwie hatte ich damit immer nur Stress und den will ich mir zum Schluss natürlich nicht nochmal unnötig ans Bein binden. In letzter Zeit habe ich jedoch begonnen, an dieser Entscheidung zu zweifeln, und das liegt nicht nur daran, dass ein passendes Thema, sondern auch die dazugehörigen Prüfer gefunden werden müssen. Da ich „erst“ seit drei Semestern in Göttingen studiere, kenne ich aber leider kaum Profs und daher weiß ich auch nicht, wen ich bezüglich meiner anstehenden Arbeit fragen könnte. Manchmal hilft da nur eins: Google. So findet man wenigstens schon einmal heraus, wer überhaupt für den angestrebten Themenschwerpunkt zuständig ist. In meinem Fall ist das die Jugendliteratur der jüngeren Geschichte und der Gegenwart, doch was das Thema betrifft, bin ich mir immer noch ziemlich unsicher. Klar, es gibt so viele tolle Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Das Blöde ist nur, dass die meisten davon aus dem englischsprachigen Raum stammen und darüber kann ich doch nicht in Germanistik schreiben.

Zum Glück gibt es ja immer Freunde und Bekannte, die das Ganze schon hinter sich haben. Und deshalb wird der nächste Schritt für mich erst einmal sein, diese Leute auszuquetschen, bis ich etwas schlauer geworden bin. Am Ende ist die Abschlussarbeit schließlich auch nicht viel mehr als eine etwas groß geratene Hausarbeit.

Autor: Noelle  |  Rubrik: studium  |  Mar 16, 2015
Autor: Noelle
Rubrik: studium
Mar 16, 2015

Studentenleben live

Ab nach Spanien

Um dem kalten Wetter in Deutschland zu entfliehen, bin ich mit meinem Freund nach Spanien geflogen. Unser erster Halt war Valencia, wo wir eine gemeinsame Freundin besuchten, die uns netterweise auch vom Flughafen abgeholt hat. Wir hatten uns drei Monate nicht mehr gesehen und so war das Wiedersehen wirklich schön! Ein paar Tage haben wir bei ihr und ihrer Mutter gewohnt, gemeinsam die Stadt besichtigt und die sonnigen Tage genossen. Wir kamen pünktlich zu den Vorbereitungen für das große Frühlingsfest namens „Fallas“ und haben viel davon mitbekommen: Jeden Tag um zwei Uhr nachmittags wurde für das Feuerwerk geübt bis das Trommelfell platzt. Valencia hat einen sehr schönen Strand, den wir besucht haben, obwohl kein Badewetter war. Auch der Hafen hat mir gefallen, besonders weil wir dort zufällig über einen Paella-Kochwettbewerb gestolpert sind. Paella ist das typische Reisgericht aus Valencia und während der Fallas gibt es anscheinend diverse Kochwettbewerbe. Besonders beeindruckt haben mich aber das historische Zentrum und sein moderner Konterpart: die Stadt der Künste und der Wissenschaften, ein moderner Gebäudekomplex im trockengelegten Flussbett des Turia. Architektonisch ist das der Wahnsinn!

Von Valencia aus sind wir weiter nach Madrid. Hier besuchten wir eine Freundin, die ich noch von meiner Zeit in Mexiko kenne. Die Familie dieser Freundin ist sehr groß: vier Schwestern, ein Cousin – und natürlich die Eltern. Jetzt sind noch wir zwei zu Besuch … Man kann sich vorstellen, was da los war! Aber es war toll, mit all diesen Menschen rumzuhängen und Ausflüge ins Umland zu unternehmen.

Autor: Maja  |  Rubrik: studium  |  Mar 16, 2015
Autor: Maja
Rubrik: studium
Mar 16, 2015

Studentenleben live

Eins, zwei - nein, drei!

Fehlkommunikation ist ärgerlich. Gerade, wenn es darum geht, etwas zu koordinieren, muss am Ende alles umgeworfen und neu geplant werden. Das bedeutet nur unnötigen Stress und Ärger für alle Beteiligten.

Genau das war auch mein erster Gedanke, als ich am ersten Praktikumsmontag in der Schule meinen Stundenplan bekam. Neben einigen Deutschstunden hatte ich statt Mathe nur sozialwissenschaftlichen Unterricht und Politikkurse zugeteilt bekommen. Das Missverständnis ließ sich schnell aufklären, einen neuen Stundenplan konnte mir die Praktikumsbetreuerin aber erst für Mittwoch erstellen. Die ersten zwei Tage sollte ich mich einfach an den zuerst erhaltenen Plan halten.

Ich hatte ein leicht schlechtes Gewissen, dass ich meinen Mathe-Wunsch offenbar nicht deutlich genug kommuniziert hatte, weil die Lehrerin ja jetzt mit meinem neuen Stundenplan zusätzliche Arbeit hatte. Zugleich hatte ich aber direkt ein bisschen weniger Lust auf das Praktikum. Sowi und Politik waren in der Schule Fächer, die okay waren, aber sicherlich nicht zu meinen Lieblingen zählten. Mein Unmut legte sich aber sofort in der ersten Sowi-Stunde. Der Kurs war relativ klein und das behandelte Thema kannte ich aus meiner Lieblingsvorlesung. Kurzum: Ich bekam tolle Diskussionen geboten.

Die Politik-Doppelstunde in einer siebten Klasse kratzte zwar an meinem Ego – es ist schon deprimierend, wenn acht, neun Jahre jüngere Schüler die Zusammenhänge der Krim-Krise genauer kennen als man selbst – aber auch da fand ich den Unterricht super.

Die ersten Praktikumstage haben daher schon jetzt meine Pläne verändert. Was, wenn ich nicht zwei, sondern drei Fächer auf Lehramt studieren würde? Dass der Studiengang zumindest in Bonn nicht direkt darauf ausgelegt ist und man klassischerweise zwei Fächer auf Lehramt studiert, ist mir klar. Aber ich würde viele allgemeine Fächer angerechnet bekommen und müsste nur vereinzelt Sachen aufholen. Fürs Erste habe ich den Stundenplan also erneut umgebastelt, sodass doch ein Sowi-Kurs dabei ist. Wie ich am Ende des Praktikums darüber denke, wird sich noch zeigen.

Autor: Janna  |  Rubrik: studium  |  Mar 13, 2015
Autor: Janna
Rubrik: studium
Mar 13, 2015