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Studentenleben live

Telefon-Phobie

Ich erinnere mich an eine Party im letzten Jahr. Eine Gruppe von Leuten, die zusammen ein Spiel spielten. Ein Spiel, bei dem in einer Runde jeder seine größte Phobie nennen musste. Es wurden die Klassiker genannt: Spinnen, Clowns, große Höhen. Dann die etwas außergewöhnlichen Ängste: Zombies, die auf dem Rücksitz sitzen, dass das neue Profilfoto bei Facebook weniger als 20 Likes bekommt, aufwachen und plötzlich entstellt sein. Dann kam ich an die Reihe: „Ich habe eine Telefon-Phobie.“

Die eine oder andere Phobie an jenem Abend mag nicht ganz ernst gemeint gewesen sein und auch wenn Telefone und das Telefonieren an sich nicht wirklich das ist, was in mir die größten Ängste weckt, steckte doch mehr als ein Funken Wahrheit darin.

Telefonieren ist eine Interaktionsform, die auf sämtliche Vorteile anderer Kommunikationsmedien verzichtet. Man kann nicht – wie bei Mails oder Briefen – jeden Satz einzeln abwägen und von Betalesern absegnen lassen, sondern muss selbst innerhalb von Sekundenbruchteilen reagieren und genau wissen, was man antwortet. Und während im direkten Gespräch von Angesicht zu Angesicht Körpersprache, Gestik und Mimik zusätzliche Informationen über das Gegenüber preisgeben, hat man am Telefon nur die Stimme des anderen, die es zu interpretieren gilt.

Es gibt ungefähr zehn Menschen auf dieser Welt (inklusive der eigenen Familie), bei denen ich mich traue anzurufen, ohne vorher minutenlang von Herzklopfen und Schnappatmung gepeinigt vor dem Hörer hin- und herzugehen und zu überlegen, ob es nicht eine Möglichkeit gibt, das Gespräch zu umgehen. Und es sind nur wenige Menschen mehr, bei denen ich, wenn sie mich anrufen, nicht zumindest ein paar Sekunden lang überlege, ob es nicht schlauer wäre, die Mailbox rangehen zu lassen und später eine SMS zu schicken, um jeweils Bedenkzeit zum Antworten zu haben.

Autor: Janna  |  Rubrik: studium  |  Sep 18, 2014
Autor: Janna
Rubrik: studium
Sep 18, 2014

Studentenleben live

Word Choir Games

Einmal jährlich strömen Jugend- und Erwachsenenchöre aus aller Welt zusammen, um gemeinsam an den „World Choir Games“ teilzunehmen. Es handelt sich dabei um einen internationalen Chorwettbewerb, bei dem die Champions in Jazz, Gospel und 27 weiteren Kategorien ermittelt werden. Dieses Jahr war Riga, die Hauptstadt Lettlands, zum Austragungsort erwählt worden. Beim Umzug der Nationen bekamen wir einen Eindruck davon, wie viele Länder und Chöre sich beteiligten. Am zahlreichsten waren chinesische Chöre vertreten. Meine Reisebegleiter und ich besorgten uns im Vorfeld bereits Karten für einige Konzerte. Zudem konnten wir zahlreiche Auftritte kostenfrei besuchen.

Auch Riga selbst ist einen Besuch wert. Wir blieben eine Woche dort. Die Stadt ist größtenteils durch Jugendstilarchitektur geprägt. Die Ostsee ist gerade einmal eine halbe Stunde mit dem Auto entfernt. Zahlreiche Lokale und Restaurants locken mit gutem Essen. Erstaunt hat uns, dass die Stadt trotz des Großereignisses einen sehr ruhigen Eindruck machte. Sie wirkt tagsüber sogar etwas verschlafen und wie in Sommertrance. Erst mit den Insidertipps einer lettischen Bekannten entdeckten wir am letzten Abend die pulsierenden Adern des Nachtlebens.

Autor: Anni  |  Rubrik: studium  |  Sep 17, 2014
Autor: Anni
Rubrik: studium
Sep 17, 2014

Studentenleben live

Endspurt im Masterstudium

Die Semesterferien neigen sich dem Ende zu und mein letztes Semester steht vor der Tür. Meine Mission heißt Masterarbeit. Das Thema steht schon. Mit der Anmeldung muss ich zwar noch bis Anfang Oktober warten, doch das hindert mich nicht daran, mich bereits jetzt mit den ersten Literaturrecherchen und Gliederungsentwürfen auseinanderzusetzen. Schließlich muss ich meine vier Wände ja für die nächsten fünf Monate in eine kleine Bibliothek verwandeln. Bücher, Fachzeitschriften, Journale, e-Books – ich werde ALLES in meiner temporären Sammlung vorweisen können. Und da ich dem Sprichwort „Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen“ mehr abgewinnen kann als „Besser spät als nie“, beginne ich eben jetzt schon nach brauchbaren Büchern & Co. Ausschau zu halten. Ihr glaubt nicht, wie gespannt ich bin! Es ist meine erste Arbeit, die ich in einem Unternehmen schreibe. Für meine Bachelorarbeit hatte ich ja ein Theorie-Thema gewählt. Doch jetzt freue ich mich sehr darauf, eine praktische Arbeit (natürlich auch mit Theorie-Teil, denn ohne geht es ja nicht) zu verfassen. Ich hoffe, dass ihr mich deswegen jetzt nicht für verrückt haltet, aber ich finde mein Thema wirklich spannend und habe schon viele Ideen! Projektarbeit macht mir einfach unglaublich viel Spaß! Ihr müsst euch aber noch gedulden, denn ich werde es jetzt und hier (noch) nicht verraten. Aber eins steht fest: Es wird etwas mit Marketing zu tun haben.

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Sep 17, 2014
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Sep 17, 2014