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Studentenleben live

Planspiele

Durch die Verschiebung der Bachelorarbeit um ein Semester hatte ich also Zeit gewonnen. Diese wollte ich jetzt noch unbedingt nutzen, um mich nicht nur theoretisch weiterzubilden, sondern auch, um weitere Praxiserfahrung zu sammeln. Ein Praktikum beim Radio hatte ich ja bereits absolviert. Ein weiteres wollte ich jetzt noch folgen lassen. Doch wann sollte ich es machen, und vor allem wo? Vielleicht im Ausland? Oder lieber hier in Berlin und dafür die Bachelorarbeit dann im Ausland? Fragen über Fragen, die ich nun beantworten musste.

Also wühlte ich mich durch sämtliche Career-Center und Praktikumsbörsen. Da ich auf der Suche nach meinem ersten Praktikum bereits einige Möglichkeiten recherchiert hatte, konnte ich auch auf diese Daten zurückgreifen. Doch trotzdem stand ich vor der Frage, ob und wenn ja, wie ich noch weitere Auslandserfahrungen sammeln konnte. Ein Anruf beim Akademischen Auslandsamt in Potsdam klärte mich nochmal über die Förderungsmöglichkeiten sowohl für ein Praktikum als auch für eine Abschlussarbeit im Ausland auf. Die Mitarbeiterin empfahl mir zudem, zum sogenannten „International Day“ Anfang November zu kommen, einer Informationsbörse, auf der alle Fragen in persönlichen Gesprächen geklärt werden könnten. Ein super Angebot, das ich auf jeden Fall in Anspruch genommen habe.

Bis dahin habe ich noch ein wenig Zeit, um ein paar Bewerbungen vorzubereiten und gegebenenfalls auch abzuschicken. Wie meine Entscheidung ausgefallen ist, werde ich euch dann in einem der nächsten Blogs berichten.

Autor: Leon  |  Rubrik: studium  |  Jan 21, 2014
Autor: Leon
Rubrik: studium
Jan 21, 2014

Studentenleben live

Payback - wir schlagen zurück

Egal wo man ist, überall kann man Stempel, Aufkleber oder Punkte sammeln, um dann irgendwelche vermeintlich unschlagbaren Angebote oder Rabatte zu bekommen. Jeder weiß, dass es sich eigentlich nicht lohnt, und einen nur dazu bringt, dem einen Laden treu zu bleiben, aber trotzdem macht sammeln irgendwie Spaß. Schließlich waren wir ja alle mal Jäger und … Sammler.

Ein solches „unschlagbares Angebot“ hat zum Beispiel ein Buchladen ganz in der Nähe meiner Uni.

Bei einem Einkauf von zehn gibt es einen Stempel, bei 20 Euro zwei Stempel und so weiter. Beim zehnten Stempel gibt es dann einen Kaffee im Café nebenan. Ich muss also mindestens 100 Euro in diesem Buchladen lassen, um einen Kaffee zu bekommen? Da hole ich mir doch den Kaffee lieber einfach so und die Bücher gebraucht aus dem Internet. Wobei man da natürlich akzeptiert, dass die Paketausfahrer unter miserablen Bedingungen schuften.

Enttäuscht war ich auch, als Alnatura anfing, das Payback-Punktesystem einzuführen. Die Produkte sind zwar alle Bio, aber die sonstige Firmenphilosophie scheint die gleiche zu sein wie überall sonst auch: Profit. Dazu gehört auch herauszufinden, welche Altersgruppe was gerne kauft und in welchen Mengen. Und nichts ist leichter, als einen gläsernen Konsumenten zu schaffen. Man gibt einfach kleine Anreize. So wie eine Punktekarte zum Beispiel. Doch eine Kassiererin hat sich offensichtlich vorgenommen, das System mit seinen eigenen Waffen zu schlagen. Neulich stand ich an ihrer Kasse und ein Mann vor mir machte einen großen Einkauf. Als er die obligatorische Frage, ob er denn Paybackpunkte sammle verneinte, fragte sie mich: „Sammeln Sie denn Punkte?“. Natürlich sammle ich Punkte, aber ich hatte die Karte nicht dabei. Sie antwortete enttäuscht: „Schade, dann hätten wir das Kundenprofil so richtig durcheinanderbringen können!“

Deswegen benutze ich auch die Karte meines Vaters und hoffe, Payback wenigstens damit auf eine falsche Fährte zu führen. Leider bekommt er aber dafür auch die „unschlagbaren“ Rabatte.

Autor: Rose  |  Rubrik: studium  |  Jan 20, 2014
Autor: Rose
Rubrik: studium
Jan 20, 2014

Studentenleben live

Endspurt Uni

Ich genieße es derzeit noch einmal voll und ganz, nach dem letzten Jahr Arbeiten im Freiwilligendienst wieder Studentin zu sein. Vor allem, weil ich Zeit habe, mich intensiv mit selbstgewählten Themen auseinanderzusetzen. Im letzten Jahr beim Freiwilligendienst war dies nicht im gleichen Umfang möglich. Ich glaube, diese Freiheit, die ich jetzt während des Studiums genieße, ist geradezu einzigartig im Leben.

Dennoch, es werden immer mehr meiner Kommilitonen und Kommilitoninnen mit ihrer Masterarbeit und Verteidigung fertig. Es wird spürbar, dass der Endspurt losgeht! So spekuliere ich schon seit Wochen über ein passendes Thema für die Masterarbeit und bin auf der Suche nach Fragestellungen, obwohl ich noch zwei, drei andere Hausarbeiten zu schreiben habe. Bei jedem Referat, habe ich das Gefühl, es wäre das letzte und das Studienende ist wieder einen Schritt näher.

Ich wünsche mir langsam, auch mit dem Studium fertig zu werden und mir neue Bereiche außerhalb der Wissenschaft zu erobern - weniger Theorie und mehr Praxis. Auch möchte ich endlich das Gefühl loswerden, ich müsste dringend noch was Lesen oder Schreiben. So schaue ich erwartungsvoll ins neue Jahr, denn noch muss ich mich bis zum Abschluss etwas gedulden.

Autor: Anni  |  Rubrik: studium  |  Jan 20, 2014
Autor: Anni
Rubrik: studium
Jan 20, 2014