Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Studentenleben live

Wissen anwenden

In meinem Studium habe ich einige Veranstaltungen zum Thema „journalistisches schreiben“ besucht. Das, was ich dabei gelernt habe, kam mir während meines Praktikums enorm zugute.

Einen noch klareren Bezug sehe ich zu Modul 18, Kulturmanagement, was ich aber zu der Zeit noch nicht absolviert hatte – ich war ja erst im zweiten Semester. In meinem Studium bin ich auch dafür sensibilisiert worden, bei der Veranstaltungsplanung zu beachten, dass es in einer Stadt viele verschiedene Interessen und Subkulturen gibt und dass man versuchen sollte, diese möglichst gut abzudecken.

Mir hat das Praktikum für das weitere Studium ziemlich viel gebracht. Ich fand es hilfreich, auch einmal praktisch zu arbeiten und Kultur im großen Stil mitzugestalten, um mich dann wieder auf die Theorie freuen zu können. Es war gut zu sehen, wie man auf die verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen Rücksicht nehmen kann und dafür zu sorgen, dass für jeden etwas im angebotenen Programm dabei ist.

Ich kann mir sogar durchaus vorstellen, später im Bereich der Veranstaltungsplanung zu arbeiten, vor allem in der Projektplanung. Ich finde es daher gut, dass die Studierenden in Modul 18 bereits an die Organisation solcher Veranstaltungen herangeführt werden. Ich würde mir allerdings insgesamt in meinem Studium mehr Praxis wünschen.

Autor: Miriam  |  Rubrik: studium  |  Jul 17, 2013
Autor: Miriam
Rubrik: studium
Jul 17, 2013

Studentenleben live

Auch mal Neues wagen

Referate und Präsentationen sind in der Uni (zumindest in meinem Studienfach) die essentiellen Bestandeile eines jeden Seminars. Mit ihnen steht und fällt die Qualität einer Sitzung. Und glaubt mir: Ich habe in meiner bescheidenen, kleinen Uni-Karriere schon viele Referate gehört. Ohne jetzt arrogant klingen zu wollen: Die meisten waren (leider) schnöder Durschnitt, einige grausam und ganz wenige wirklich richtig gut.

Die am Häufigsten genutzte Basis ist und bleibt dabei Powerpoint. Manchmal wird noch der Overhead-Projektor miteinbezogen – das war‘s dann aber auch. Neuerdings, und auch ich bin ein Verfechter dieses Tools, sieht man immer häufiger „Prezis“. Dieses online-basierte Programm erlaubt es wesentlich besser, den bloßen Inhalt eines Themas mit ausgefallenen, aber nicht übertriebenen, visuellen Effekten und unter Einbezug von (Youtube-)Videos und Bildern darzustellen. Erklärt wird alles in einem Online-Tutorial auf der Webseite der Software.

Einen ganz neuen Weg habe ich dann vor zwei Wochen beschritten. Ich habe mein erstes Referat auf Plakat-Basis gehalten. Das Thema war „Die EU in den internationalen Klimaverhandlungen“ und da ich anhand zweier Konferenzen die Machtstruktur in den Verhandlungen darstellen wollte, boten sich Plakate sehr gut an. Außerdem hatte ich einfach Lust, mal etwas Neues auszuprobieren. Fazit des Ganzen: Es ist schwieriger als gedacht, komplexe Sachverhalte auf die Größe eines Plakates zu komprimieren, aber 1.) macht das Gestalten Spaß und 2.) schaffen Plakate eine Visualisierung, die man sich gut einprägen kann (so auch das Feedback des Kurses). Mein Rat also an euch: bei Referaten öfter mal was Neues wagen, um sich vom (langweiligen) Durchschnitt abzuheben. Dafür ist es nie zu spät!

Autor: Leon  |  Rubrik: studium  |  Jul 12, 2013
Autor: Leon
Rubrik: studium
Jul 12, 2013

Studentenleben live

Deutschland Tour

„Aufgrund von Bauarbeiten heute leider zwanzig Minuten später“, „außerplanmäßig zum Halten gekommen“, „es wird ein Schienenersatzverkehr eingerichtet“, „die Anschlusszüge können leider nicht erreicht werden“, „unsere Weiterfahrt verzögert sich um wenige Minuten, wir bitten um Ihr Verständnis“, … Wem keiner dieser Sätze bekannt vorkommt, der hat wohl ein Auto.

Aber das war eigentlich nicht meine Intention. Ich wollte hier gar nicht der typisch deutschen Meckermentalität zum Opfer fallen. „Die Bahn ist teuer und unzuverlässig, das Wetter beschissen, April das ganze Jahr, die Jugend verkommt, alle gucken nur noch Reality-Shows im Fernsehen. Was ist nur aus der Gesellschaft geworden?“ Mit ‚früher war alles besser‘ werde ich schon später noch meinen Enkeln und Urenkeln kommen. Aber nicht jetzt.

Eigentlich wollte ich nämlich auf eine schöne Erfindung der Bahn hinaus: den Deutschlandpass. Für 109 Euro kann man damit einen Monat lang quer durch Deutschland. ICE, Regionalzüge, S-Bahn, wunderbar. Einen Tag sogar in die Schweiz und nach Österreich. Abgesehen davon, dass ich dafür gerade theoretisch nicht die Zeit haben sollte, ist das Angebot wirklich grandios. Und der Preis lohnt sich bei mir schon bei einem einzigen Trip in die heimischen Gefilde Niedersachsens.

Kaum aber hatte ich diesen Pass, passierte alles irgendwie von selbst:

Wichtige Sachen für die Uni werden beiseitegeschoben oder fallen in die Kategorie „Kann ich ja auch im Zug machen“, Hörbücher werden auf den iPod geladen und dann wird gefahren, was das Zeug hält. Damit es sich auch richtig rentiert. Letztes Wochenende war ich bei meinem Bruder in Berlin, das davor für einen Tag und eine Nacht in Düsseldorf bei einer Freundin, davor in Fulda beim Abiball und der Geburtstagsfeier von einer anderen Freundin. Spontane Aktionen, keine Zugbindung, einfach mal zum Bahnhof fahren und gucken, auf welchen Anzeigetafeln mein Zielort steht ... Und so bin ich nun ein bisschen durch Deutschland getourt und habe meine Zeit mit lieben Menschen genossen. Danke, Deutsche Bahn.

Aber ein bisschen meckern will ich doch. Hier meine Kritikpunkte:

Ohne Sitzplatzreservierung ist das ICE-Fahren am Wochenende das Grauen. Zwischen schwitzenden Menschen im Gang stehend eingequetscht sein ist nicht so mein Ding. Abgesehen davon kostet dieses Ticket ab 19 Jahren geschmeidige 259 Euro und ich verstehe nicht, warum es keinen vergünstigten Tarif für Studenten gibt.

Wie auch immer, es war eine wunderschöne Zeit und ich kann dieses Ticket jedem empfehlen. Deutschland hat wirklich sehenswerte Ecken!

Autor: Hannah  |  Rubrik: studium  |  Jul 11, 2013
Autor: Hannah
Rubrik: studium
Jul 11, 2013