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Studentenleben live

Bestanden!

Donnerstag, 16.30 Uhr: Prüfung für das Englischzertifikat – es wird ernst! Ich war lange nicht mehr so aufgeregt, kann ich euch sagen. Ist ja auch nicht verwunderlich: Immerhin hing viel von diesem Englischzertifikat ab. Nur mit diesem Sprachnachweis konnte ich mich auf einen englischsprachigen Masterplatz bewerben. Ich MUSSTE also bestehen, denn ich wollte dieses Studium unbedingt!

Leider war mein Start nicht so einwandfrei wie ich es mir erhofft hatte: Vor lauter Aufregung hatte ich mich nämlich in der Tür geirrt und war entsprechend verwundert, als ich plötzlich inmitten eines sehr vornehmen Eingangsbereichs mit Türstehern vor den Fahrstühlen stand. Die großen Männer erwiesen sich jedoch als äußerst freundlich und zeigten mir den richtigen Weg zur Sprachschule.

Endlich angekommen ging es auch schon los. Man erklärte mir die einzelnen Prüfungsabschnitte, wünschte mir viel Glück und ich konnte loslegen. Die Zeit verflog um einiges schneller als anfangs gedacht und so befand ich mich bald schon wieder auf dem Weg nach Hause.

Mein Freund musste mich gar nicht mehr fragen, wie es gelaufen war: Er konnte es meinem Gesichtsausdruck entnehmen: „Bestanden!“ Oh, ich kann euch gar nicht sagen, wie sehr ich mich darüber freute! Damit erfüllte ich endlich die letzte Zulassungsvoraussetzung für meinen Wunschmaster: Sprachnachweis über sehr gute Englischkenntnisse.

Jetzt musste ich nur noch das Onlineformular der Uni ausfüllen, alle Bewerbungsunterlagen zusammenführen und abschicken. Und dann würde das Warten wieder von Neuem beginnen …

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Jun 25, 2013
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Jun 25, 2013

Studentenleben live

Warum ich ganz dringend eine Sekretärin bräuchte

Vielleicht ist es jemandem aufgefallen: In letzter Zeit herrschte Funkstille. Stress im Studium lautet die allgemeine Erklärung des normalsterblichen, regelstudienzeitgeplagten Bachelor-Studenten; ich würde eher sagen, es ist der Stress NEBEN dem Studium. Locker könnte ich eine Vollzeitkraft einstellen, die BAföG-Unterlagen, Anmeldungen für Sprachkurse, Bewerbungen für Auslandsaufenthalte, Gutachten von Profs, Motivationsschreiben, Fahrtkostenrückerstattungen für ehrenamtlich verbrachte Wochenenden und dergleichen für mich bearbeitet, Telefonate führt und dem Studentenwerk zwecks Wohnzeitverlängerung dreimal am Tag die Tür einrennt. Sie würde meinen Urlaub buchen, meinen Dozenten hinterherlaufen und Scheine einsammeln, all das, wozu der Student an sich keine Zeit und noch viel weniger Lust hat, im Nu erledigen.
Da aber der klassische, chronisch von Finanznot geplagte, noch vor Eintritt in das Arbeitsleben Burnout-gefährdete Bachelor-Student keine Sekretärin hat, quält er sich am Montagmorgen aus dem Bett, trinkt sich mit zwei Litern Kaffee Mut an, um der geballten Unfreundlichkeit des BAföG-Amts entgegentreten zu können, schwingt sich aufs Rad, klopft an die Tür der Sachbearbeiterin – und beschließt, lieber doch noch einen Kaffee zu trinken. So geht das zwei Wochen lang, bis eben jener leidgeplagte Student noch leidender feststellt, dass die Antragsfrist vor zwei Wochen abgelaufen ist.

 

Autor: Inga  |  Rubrik: studium  |  Jun 24, 2013
Autor: Inga
Rubrik: studium
Jun 24, 2013

Studentenleben live

Rhein in Flammen

An den drei Tagen des Koblenzer Sommerfestes mit dem Event „Rhein in Flammen“ wurden wir alle von morgens bis nachts eingesetzt, um die Künstler und Gastronomen zu betreuen und als Ansprechpartner für die Gäste zur Verfügung zu stehen. Ich war zusammen mit einer Azubine Ansprechpartnerin im Bereich des Moselufers bis zur Seilbahn. Ein ziemlich großer Bereich. Hier gab es Fahrgeschäfte, es wurde musiziert, es gab einen französischen Künstler, dem wir beim Auf- und Abbau halfen und dann noch Marching Bands, die rechtzeitig instruiert werden mussten, was sie wo zu tun hatten. Und natürlich die Besucher, für die man immer versuchte da zu sein.

So waren wir ständig am hin und her laufen, lösten kleinere und größere Probleme und wurden zwischendurch immer wieder von der Leitzentrale am Rheinufer angefunkt. Dann fuhren wir mit unseren Fahrrädern so schnell es ging dorthin. Es war ein anstrengendes Wochenende, denn natürlich kann man sich während einer Großveranstaltung nicht an die normalen Bürozeiten halten, aber es war auch eine tolle Erfahrung, bei allem dabei gewesen zu sein. Trotzdem freue ich mich schon darauf, das Fest dieses Jahr als Besucher zu genießen.

Autor: Miriam  |  Rubrik: studium  |  Jun 24, 2013
Autor: Miriam
Rubrik: studium
Jun 24, 2013