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Studentenleben live

Heute schon an morgen denken

Vorsicht, Leon! Stichwort Plagiat und so! Ja, ich weiß, ich war so dreist und habe mich bei der Überschrift mal an der Kreativität anderer bedient. Denn: Dieser aus der Werbung adoptierte Spruch trifft auf mein bescheidenes Studenten-Dasein perfekt zu. Gestern noch im Einführungstutorium gesessen, muss ich mir heute bereits Gedanken machen, welches Thema meine Bachelorarbeit haben soll. Irre!

Dabei habe ich nicht unbedingt das Gefühl, dass ich bereits der absolute Politikwissenschafts-Crack bin. Aber wie auch? Angesichts von nur drei Jahren Studium und dementsprechend geballter Wissensaufnahme würde das wohl auch an ein Wunder grenzen – Bologna sei Dank. Was ich sagen kann, ist, dass ich meine Kenntnisse mit Sicherheit ausgebaut habe. Doch das unbefriedigende Gefühl, oftmals nur an der Themenoberfläche gekratzt zu haben, besteht auch nach fünf Semestern.

Das ist vielleicht auch ein Grund dafür, dass ich mich auf die Bachelorarbeit freue (mal abgesehen von dem damit verbundenen Stress). Schon in den Semestern davor habe ich gemerkt, dass ich anhand von Hausarbeiten einen viel größeren thematischen Einblick gewinne, als wenn ich mein auswendig gelerntes Wissen in einer Klausur runter rattere.
Insofern ist es zwar verrückt, dass ich jetzt schon bald meine Abschlussarbeit schreibe, aber es wird meinen Wissenspool wieder um ein paar neue Erkenntnisse bereichern. Die Lust ist also da, fehlt nur noch ein gutes Thema ...

 

Autor: Leon  |  Rubrik: studium  |  Apr 5, 2013
Autor: Leon
Rubrik: studium
Apr 5, 2013

Studentenleben live

Urlaubsvertretung: Vier Wochen auf Hochtouren

Südafrika. Vier Wochen. Safari. Nationalparks. Sonne. Das alles erlebte meine Team-Leiterin vor Kurzem. Ein absoluter Traumurlaub, der für die stressige Weihnachtszeit entschädigen sollte. Ich war wirklich neidisch. Südafrika steht auf der Liste meiner favorisierten Reiseziele nämlich auch ganz weit oben. Kurz vor ihrer Abreise trafen wir uns gemeinsam mit einer Mitpraktikantin zu einem ausführlichen Meeting, um die Organisation und Koordination während ihrer Abwesenheit zu klären. Neben den routinierten Aufgaben standen nämlich auch einige Spezialaufgaben auf dem Programm. Dann war es soweit: Wir trafen uns eines Abends mit ein paar Kollegen zu einem Feierabenddrink in einer Bar und sinnierten über die bevorstehende Zeit. „Ihr bekommt das sicherlich ganz super hin“, hieß es. „Ich bin mir ganz sicher, dass ihr mich gut vertreten werdet.“ Am darauffolgenden Montag begann schließlich das Kapitel „Urlaubsvertretung“. Ich möchte euch jetzt aber nicht im Detail aufzählen, was ich alles an Aufgaben während dieser Zeit erledigt habe. Nein, vielmehr möchte ich euch mein Fazit mitteilen:

1. Ich bin über mich hinausgewachsen: Ich habe eine große Verantwortung getragen und es nicht vermasselt, sondern mit Bravour gemeistert (das habe ich von mehreren Seiten als Feedback erhalten).

2. Ich habe sowohl mein Zeitmanagement als auch meine Selbstorganisation zusätzlich optimiert. Die Urlaubsvertretung hatte natürlich auch ihre Tücken: Plötzlich wollten sehr viele Leute sehr viele Sachen von mir. Das muss man erst einmal vernünftig managen können, und zwar so, dass auch wirklich alle zufrieden sind. Mein Tipp: Prioritäten setzen und kommunizieren!

3. Ich habe meinen Einblick in die Aufgaben verschiedener Personen erweitern können: Zwar bin ich schon seit mehreren Monaten in diesem Unternehmen, aber dadurch, dass ich meine Team-Leiterin vertreten habe, habe ich an mehr Meetings teilgenommen und im Gegensatz zu vorher viel intensiver mit anderen Abteilungen zusammengearbeitet.

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Apr 5, 2013
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Apr 5, 2013

Studentenleben live

Zwischen den Semestern

Das Schöne am Leben ist, dass es die einzige Geschichte ist, bei der man wirklich das Gefühl hat, es gibt einen Autor. Nicht, weil es einen roten Faden hat oder gar einen Sinn – Quatsch! Aber einfach, weil da jemand zu sein scheint, der sich immer etwas Neues ausdenkt und irgendetwas explodieren lässt, wenn es anfängt, langweilig zu werden. Und nein, das soll kein Kompliment an diesen ominösen Autor sein. Im Moment wäre ich nämlich wirklich lieber Teil einer anderen Story. Oder immerhin eines anderen Kapitels.

Ich habe endlich meine Motivationshürden überwunden, meine letzte Hausarbeit ist in den Händen des Dozenten, mein Stundenplan für das zweite Semester ist fertig, die sieben Wochen ohne Schokolade sind (bis auf eine kleine Ausnahme, die wirklich gemein war!) überstanden, Ostern mit der verrückt-aber-liebenswerten Familie verbracht, die Planung für die letzten Ferienwochen abschließen, die Vorfreude genießen. Und dann? Der Strich durch die Rechnung. Krank. Mund und Rachen komplett entzündet – wozu? Damit ich lerne, essen und sprechen zu schätzen? Als Quittung für den kleinen Aussetzer in meiner Fastenzeit? Oder wirklich nur, weil das Drehbuch sonst zu langweilig wäre? Meine Ferien bestehen jetzt nicht mehr aus Motivationsmangel, Hausarbeiten und Resignation, dafür aus Tabletten, Arztbesuchen und Strohhalmtrinken. Irgendetwas in mir versucht, das Positive zu sehen: „Hey, immerhin nimmst du so recht schnell ab!“ Grandios, aber seine Bikinifigur kann man sicherlich auch schmerzfreier in Angriff nehmen.

Und so hänge ich nun leicht frustriert zwischen den Semestern und frage mich, wie das so wird. Ob ich viel mit denselben Leuten zu tun habe oder mir wieder ganz andere suche. Wie die ersten Partys an der Hochschule sein werden (ich war noch nie auf einer, weil ich letztes Jahr erst 17 war und nicht durfte. Eine massive Fehlorganisation des AStA, wie ich meine... Dass da ein paar G8er vor ihrer Volljährigkeit an die Hochschule kommen, hätte man durchaus einplanen können und irgendwelche U18-Stempel für die Feierlichkeiten einführen, damit garantiert werden kann, dass diejenigen nicht an Hartalkohol kommen oder so – besser als sie von ihrer eigenen Ersti-Party auszuschließen.), wie es im Handballverein, in dem ich nun endlich anfangen werde, sein wird, ob ich das überhaupt noch kann, ob Mathe wirklich so schwer wird, wie alle sagen, wie sehr mir das Praktikum fehlen wird (im zweiten Semester gibt es leider gar nichts in der Richtung, erst wieder im fünften Semester...), und, und, und...

Ich darf gespannt bleiben... Auf geht’s in die zweite Runde!

Autor: Hannah  |  Rubrik: studium  |  Apr 4, 2013
Autor: Hannah
Rubrik: studium
Apr 4, 2013