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Studentenleben live

Bettenmachen und Begrüßungsküsschen

Natürlich sind all diese Klischees aus unserem lieben Nachbarland Frankreich allgemein bekannt und sollten keinen mehr schocken. Meine erste Erfahrung mit den französischen „bises“ liegt mehr als acht Jahre zurück und war damals einfach nur peinlich. Ich hatte das mit dem links und rechts halt noch nicht so drauf, sodass das Küsschen von Luc eben genau in der Mitte landete – auf meinem Mund. Ich fand das nicht so übertrieben lustig wie alle anderen, aber das war in der siebten Klasse.
Trotzdem – es ist schon befremdlich jeden morgen im Büro an die zwanzig Leute so zu begrüßen. Überall schmatzt es permanent! Aber man gewöhnt sich dran. Inzwischen habe ich mir sogar die elegante Bewegung abgeguckt, mit der Frau ihre Haare festhält, damit sie dem Gegenüber beim Küsschen links Küsschen rechts nicht ins Gesicht fallen. Gut, gell?
Aber die eigentliche Katastrophe beginnt schon viel eher: Wenn ich morgens versuche aus dem Bett zu steigen. In Frankreich, allgemein im romanischen Kulturraum, werden die Bettdecke und das Laken (das unseren klassischen Bettbezug ersetzt) auf wundersame Art und Weise unter der Matratze festgeklemmt, sodass man in das Bett wie in einen Schlafsack hineinkriecht. Das ist ziemlich cool, weil es warm ist und die Decke nicht verrutschen kann, sodass Arm oder Bein im Kalten liegen. Hat man allerdings das Bedürfnis sich im Schlaf mal umzudrehen, fühlt man sich schnell wie in einer Zwangsjacke und das Desaster am nächsten Morgen bleibt nicht aus: Das Laken liegt irgendwo neben dem Bett, die Decke ist völlig unbezogen und die ganze Konstruktion ist unwiederbringlich zerstört. Ich werde wohl meine Gastmama oder Google fragen müssen, wie man französische Betten macht!

Autor: Inga  |  Rubrik: studium  |  Mar 8, 2013
Autor: Inga
Rubrik: studium
Mar 8, 2013

Studentenleben live

Webinar - was ist das?

Wenn ich euch jetzt fragen würde, was ein Webinar ist, könntet ihr mir dann ad-hoc eine Antwort geben? Ich meine jetzt aber keine „Ungefähr-Antwort“… Da ich mir vorstellen kann, dass viele jetzt ein imaginäres Fragezeichen auf ihrer Stirn haben, möchte ich es euch erklären: Unser Zeitalter ist ja – wie man nur unschwer erkennen kann – dasZeitalter der Digitalisierung. Vieles davon wird zudem über das World Wide Web abgewickelt, was natürlich sehr praktisch ist. Auf diese Weise kann jedermann zu jeder Zeit und an jedem Ort interagieren. Kurz gesagt: Das Internet bietet eine völlig neue Dimension der Kommunikation. Und genau das ist es auch, was sich ein sogenanntes „Webinar“ zu Nutzen macht. Wie die Bezeichnung bereits verrät, sind „Web“ und „Seminar“ die Begriffe, die dem Wort zugrunde liegen. Sie sind aber nicht nur namensgebend, sondern bestimmen gleichzeitig zwei wichtige Kriterien: 1. Das Internet fungiert als Kommunikationsmedium. 2. Sinn, Zweck sowie Gestaltungsform sind an die Grundprinzipien eines Seminars angelehnt. Zusammengefasst bedeutet dies, dass eine Vielzahl von Personen via Internet an einem Seminar teilnehmen kann. Zwar hatten wir im Studium diese Begrifflichkeit in dem Studienfach „Betriebliche Informationsbearbeitung“ eingehend diskutiert, aber es war für mich immer nur ein theoretischer Sachverhalt geblieben – bis heute: Ich habe nämlich meine erste Einladung zu einem solchen Webinar erhalten! Nächste Woche geht es los – ich bin schon sehr gespannt und werde euch natürlich schnellstmöglich meine Eindrücke und Erfahrungen mitteilen!

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Mar 7, 2013
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Mar 7, 2013

Studentenleben live

Campus Koblenz

Am Campus Koblenz, der zur Universität Koblenz-Landau gehört, kann man in vier Fachbereichen studieren: Bildungswissenschaften, Philologie / Kulturwissenschaft, Mathematik / Naturwissenschaft und Informatik. Das sind dann Fächer wie Kulturwissenschaft, Informatik, Informationsmanagement, BioGeoWissenschaften, Computervisualistik, Wirtschaftsinformatik und Lehramtsstudiengänge. Zurzeit studieren um die 7.000 Studenten in Koblenz und über 400 Menschen sind meines Wissens an der Hochschule beschäftigt.

Der Campus liegt im Koblenzer Stadtteil Metternich in direkter Nähe zur Mosel, an der es in den wärmeren Monats des Jahres auch den „Statt Strand“ gibt, an dem man nach der Uni mit einem Cocktail in der Hand in einem Liegestuhl entspannen kann. Zum Relaxen zwischen den Vorlesungen und Seminaren trägt auch die Mensa bei, in der es immer zwei Tagesessen (eines mit Fleisch und ein vegetarisches), eine Nudeltheke sowie eine Salatbar gibt. Zusätzlich kann man sich belegte Brötchen, Kuchen und Kaffee kaufen. Wer es etwas gediegener mag, geht ins Bistro, das sieht aus wie eine kleine Bar, ist etwas teurer, bietet dafür aber richtig gutes Essen. Alles in allem gefällt es mir sehr gut am Campus Koblenz.

Autor: Miriam  |  Rubrik: studium  |  Mar 6, 2013
Autor: Miriam
Rubrik: studium
Mar 6, 2013