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Studentenleben live

Deutschlandstipendium — nun auch an der Uni Leipzig

300 Euro pro Monat – so viel bekommt man mit dem Deutschlandstipendium. Etwa 11.000 solcher Stipendien wurden meines Wissens in Deutschland inzwischen schon vergeben, seit diesem Semester profitieren auch 37 Studenten an der Uni Leipzig davon. Das Projekt der amtierenden Bildungsministerin Anette Schavan sollte laut Medienberichten eigentlich schon viel weiter sein. Problem bei der ganzen Sache ist jedoch, dass es an der Uni liegt, dafür private Förderer zu finden, denn die übernehmen die Kosten. Schavans Ziel soll sein, bis 2015 acht Prozent aller Studenten „unter der Haube" zu haben, das wären dann nicht 11.000, sondern 200.000.

Hier in Leipzig hatten sich über 400 Studenten beworben, aber es hat nicht einmal jeder zehnte, eher einer von zwölf Studenten, ein Stipendium bekommen – immerhin. Ich glaube, das liegt auch daran, dass viele Studenten noch gar nichts vom Deutschlandstipendium mitbekommen haben. Einige meiner Kommilitonen wussten jedenfalls nichts davon.

Die Förderung ist von BAföG und anderen Einkünften unabhängig und soll sehr guten, sozial engagierten oder Studenten in schwierigen Lebenslagen zukommen. Ich nehme an, dass sich da in einer wohlhabenderen Gegend als Leipzig mehr private Förderer finden werden. Vorbildlich, wie ich finde, hat auch der Leipziger Bundestagsabgeordnete Thomas Feist die Förderung eines Studenten übernommen. Vielleicht bewerbe ich mich zum neuen Semester auch. Nur wer wagt, gewinnt!

Autor:   |  Rubrik: studium  |  Jan 18, 2013
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Jan 18, 2013

Studentenleben live

Wohnheim "Auf dem Hellen Weyer"

Im Wohnheim habe ich ein Einzel-Appartement gemietet und der Moment, als ich es das erste Mal betrat, war unglaublich spannend. Hier würde ich also für die nächsten drei Jahre wohnen – denn wer hier einzieht, darf automatisch für das gesamte Bachelorstudium hier wohnen, und wer sich im Wohnheimrat engagiert, bekommt sogar noch ein Semester oben drauf. Mein Zimmer ist super! Es ist hell, frisch renoviert und es ist alles da, was man braucht. Auch das Internet ist schon installiert. Aus Facebook kannte ich schon ein Mädchen, das auch im Wohnheim wohnt, und ihre Mitbewohnerin kommt sogar ganz aus der Nähe meines Heimatortes, sodass wir ab und zu zusammen heimfahren können.

Wer in das Wohnheim „Auf dem Hellen Weyer“ ziehen will, muss sich aber so früh wie möglich bewerben, denn die Plätze sind unglaublich begehrt. Klar: zwei Minuten zur Uni, direkter Anschluss an drei Buslinien und dann noch so ein gepflegtes Wohnheim. Gibt es mal ein Problem, schreibt man einfach eine Schadensmeldung, wirft sie beim Hausmeister ein und der kommt dann schnellstmöglich vorbei. Im Wohnheim gibt es drei Waschmaschinen und drei Trockner für alle (an die 400 Bewohner), was aber erstaunlicherweise fast nie ein Problem darstellt.

Außerdem gibt es einen Aufenthaltsraum mit ein paar Sofas, Tischen und Stühlen, in dem man tagsüber lernen oder abends gemeinsam feiern kann. Es ist allerdings nicht so, dass sich alle in ihrer Freizeit dort treffen, er ist meistens leer.

Ich persönlich mag den Ausblick auf die Mosel, bei Tag und bei Nacht, und vor allem im Winter sieht jeder Sonnenaufgang anders aus. Nicht so schön ist allerdings die Hauptstraße direkt am Wohnheim (die andere Seite grenzt an eine ruhige Spielstraße), aber das ist auch schon alles, was mich stört.

Autor: Miriam  |  Rubrik: studium  |  Jan 16, 2013
Autor: Miriam
Rubrik: studium
Jan 16, 2013

Studentenleben live

Neues Jahr, neues Projekt

Das Jahr 2013 hat begonnen und mit ihm ein neuer Aufgabenbereich in meinem Praktikum. In diesem Jahr werde ich hauptsächlich an der Konzeption diverser Kampagnen mitarbeiten. Ich kann mich noch sehr gut an eine alte Klausur erinnern, die ich vor etwa einem Jahr bei meinem Marketingprofessor geschrieben habe. Dort ging es um die Neukonzeption einer bekannten Zigarettenmarke. Während meines gesamten Studiums war dies die Klausur, für die ich am wenigsten gelernt hatte. Man könnte sogar fast „gar nicht“ sagen, denn mit auswendig lernen kommt man hier sowieso nicht weiter. Sofern man weiß, was eine Neukonzeption theoretisch beinhaltet, ist man bestens vorbereitet. Kreative Ideen kann man schließlich erst ableiten, wenn man weiß, welche Marke es zu behandeln gilt. Ehrlich gesagt fand ich es sehr schade, dass wir von dieser Art Klausur nur eine einzige geschrieben haben. Nicht nur, weil man dafür nicht lernen musste, sondern vielmehr, weil sie – so merkwürdig sich das jetzt auch anhören mag – großen Spaß gemacht hat.

Umso mehr freue ich mich jetzt natürlich, dass ich meine Kreativität in einem großen Konzeptionsprojekt in meinem Praktikum beweisen kann. Bis Ende dieser Woche soll ich einen ersten groben Entwurf für eine Mailing-Kampagne fertigstellen, der anschließend, nach eingehender Prüfung meiner Vorgesetzten, in die Test- und Realisierungsphase übergeht. Ganz schön aufregend!

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Jan 15, 2013
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Jan 15, 2013