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Studentenleben live

Umzug und Praktikumsplatz: Check! (Teil 2)

Mein Freund und ich hatten also unsere freien Tage dahingehend genutzt, um unser neues Zuhause einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Wir schlenderten also wie Touristen mit der Kamera bewaffnet durch die Stadt und stellten fest, dass es viel zu entdecken gab.

Abends ging ich noch einmal meine Mails durch und freute mich über eine ganz besonders: Ich wurde zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen! Als ich drei Tage später zu diesem Termin erschien, war ich merkwürdigerweise überhaupt nicht aufgeregt. Nicht einmal ein kleines bisschen. Das heißt aber nicht, dass ich ruhig gewesen wäre – ganz im Gegenteil: Ich fragte mich, warum ich um Himmels willen nicht nervös war. Ich versuchte mich davon nicht beirren zu lassen und konzentrierte mich auf die Fragen, die mir gestellt wurden.

Am nächsten Tag musste mein Freund wieder zur Uni und ich machte es mir mit einem guten Buch auf dem Sofa bequem, als plötzlich mein Handy klingelte: Es war die Personalassistentin des Unternehmens, bei dem ich das Bewerbungsgespräch hatte. Falls ich immer noch interessiert sei, würden sie mir sehr gern die Praktikumsstelle anbieten. Ich sagte natürlich zu, denn auch mir hatte das Gespräch sehr gut gefallen: Ich würde viele Workshops besuchen und auf diese Weise viele neue Dinge lernen können.

Zwei Tage später erschien ich bereits zu meinem ersten Arbeitstag – ihr dürft also gespannt sein, was ich noch alles zu berichten habe!

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Nov 6, 2012
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Nov 6, 2012

Studentenleben live

Treffpunkt: 18 Uhr in Rom

In meinem Studiengang sind zwei fünftägige Exkursionen Pflicht und diese Woche geht es für mich nach Rom. Schließlich soll man als Lateinlehrer ja mal diese bedeutenden antiken Ausgrabungsstätten gesehen haben. Und schlecht ist es auch nicht, wenn man weiß, wohin man seine Schülerchen dann in der Oberstufe begleiten wird. Auch ich war in der zwölften Klasse schon einmal dort und bin sehr gespannt, wie es als Studentin (mit hoffentlich mehr Wissen über die Antike als damals im Gymnasium) sein wird. Sicherlich wird es interessant, aber auch sehr, sehr anstrengend. Vierzig Leute haben sich angemeldet und jede wird ein Referat halten. Das heißt also 40 Referate in fünf Tagen. Da die Studiengebühren in Baden-Württemberg jetzt abgeschafft wurden und wohl ausgegeben werden müssen, spendiert und die Uni die Unterkunft und die Museumseintritte. Dafür muss aber die Anreise selbst organisiert werden. Ein bisschen seltsam hört es sich schon an – Treffpunkt Donnerstag, 18 Uhr in Rom – aber so gibt es wenigstens keine Streitereien. Einige wollen vielleicht schon früher hinfahren, andere von zu Hause aus. Außerdem entfällt der Streit um das Fortbewegungsmittel. So müssen die Ökos beziehungsweise Liebhaber der Eisenbahn sich nicht mit den modernen Weltbürgern oder Liebhabern des Flugzeugs duellieren.

In anderen Fächern sieht es mit den Exkursionen allerdings oft nicht so rosig aus. Abgesehen von dem enormen Zeitaufwand für die Vor- und Nachbereitung (den es allerdings auch bei uns gibt), gibt es oft ein Problem mit der Finanzierung. Wenn nämlich nicht nur eine oder zwei Exkursionen Pflicht sind, sondern wesentlich mehr und das Seminar die Fahrten nicht subventioniert, kann es schonmal eng werden. Vor allem, wenn man wie die Geowissenschaftler nach Norwegen muss. Eines der teuersten Länder in Europa.

Autor: Rose  |  Rubrik: studium  |  Nov 5, 2012
Autor: Rose
Rubrik: studium
Nov 5, 2012

Studentenleben live

Verdammt, was mache ich hier eigentlich?!

Was ist nur mit mir los? Heute ging ich zum ersten Mal zu einem neuen Seminar, setzte mich hin und hatte gleich den Eindruck, ich müsse wieder aufspringen und hier raus rennen. Ich zwang mich zu bleiben, aber es wurde nicht besser. Ich studiere eigentlich Geschichte und Philosophie, habe mich aber nun entschieden, auf Lehramt umzuschwenken und besuche deshalb ein Modul in den Erziehungswissenschaften. Auch wenn ich selbst einmal im ersten Semester war, finde ich die Erstis jetzt komisch und fühle mich unter ihnen nicht wohl. Ich habe erst drei Jahre studiert, habe aber den Eindruck, ganz schön weit von ihnen weg zu sein. Aber auch der Inhalt dieser pädagogischen Seminare lässt mich erschaudern – mir kommt es so vor als wären wir eine Herde weißer blökender Schafe und Ziegen. Die Dozentin wäre sicher eine gute Grundschullehrerin, so wie sie uns lobt, angrinst und immer nachsichtig, geduldig und verständig ist. So auch die Konzepte, die sie uns vermittelt. Pädagogik scheint unendlich soft zu sein, völlig verweichlicht. Ich glaube, das ist doch nichts für mich.

In den nächsten Tagen will ich mir meine Entscheidung noch einmal durch den Kopf gehen lassen und mich dann entscheiden, ob ich mir das wirklich noch einmal antue oder nicht. Entweder ist es mir so wichtig, mal Lehrer zu werden, mal mit Kindern und Jugendlichen zu arbeiten und ein passables Einkommen zu haben, dass ich diesen Mist einfach durchstehe. Oder es ist mir nicht so wichtig und ich will einfach nur dem folgen, was mir am meisten Freude bereitet, studiere dann einfach weiterhin nach meinen Interessen und gehe zuversichtlich einer ungewissen beruflichen Zukunft entgegen.

Autor:   |  Rubrik: studium  |  Oct 31, 2012
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Rubrik: studium
Oct 31, 2012