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Studentenleben live

Der Start in mein Auslandssemester

An zwei Universitäten gleichzeitig zu studieren kann ganz schön anstrengend sein. Diese Erfahrung durfte ich im letzten Monat machen. Denn zusätzlich zu meinem Start ins Studienleben in Dänemark warteten im März noch zwei Klausuren und eine Hausarbeit in Deutschland auf mich. Umso schöner war die Erfahrung, dass ich an meiner neuen Auslandsuniversität so freundlich begrüßt wurde.

Ich weiß gar nicht, ob ich euch schon erzählt habe, dass ich mich trotz Stipendienplatz entschieden habe, nicht in Aalborg, sondern an der Syddank Universitet studieren. Diese Entscheidung hängt im Wesentlichen mit einigen Problemen bei meiner Kurswahl in Aalborg zusammen. Von diesen Problemen verunsichert, schickte ich sicherheitshalber noch eine Bewerbung an die Syddansk Universitet und siehe da: Eine freundlichere Aufnahme hätte ich mir nicht wünschen können. Der Service des International Office war und ist einfach unschlagbar gut. Nicht nur, dass ich keine Studiengebühren zahlen muss, weil die Universität mich freiwillig und ohne mein Nachfragen als „exchange“ und nicht als „guest student“ aufgenommen hat. Nein, ich hatte auch über den gesamten Bewerbungszeitraum eine persönliche und stets wahnsinnig nette Ansprechpartnerin und wurde sogar zu Kursen zugelassen, bei denen ich die offiziellen Vorrausetzungen gar nicht erfüllt habe. Das gab für mich also den Ausschlag, an genau dieser Universität studieren zu wollen. Und wie sich im vergangenen Monat gezeigt hat, war dies auch genau die richtige Entscheidung. Aber davon erzähle ich euch in meinem nächsten Blog…

Autor: Janine  |  Rubrik: studium  |  Apr 3, 2012
Autor: Janine
Rubrik: studium
Apr 3, 2012

Studentenleben live

Dorfprinzessin ade

Ja, so wurde ich mit zunehmendem Alter das eine oder andere Mal von meiner Mutter tituliert, und zwar vor allem dann, wenn ich mich über die schlechten Busverbindungen in die nächstgelegene (Klein-)Stadt ärgerte. Natürlich legten sich diese Aufreger, nachdem ich meinen Führerschein hatte, aber es gab dennoch zahlreiche Situationen, in denen ich das aufregende (Groß-)Stadtleben dem Dorfleben vorgezogen hätte. So schön und idyllisch die dörfliche Umgebung auch sein kann, so einschneidend kann die Ruhe auch manchmal wirken. Und das Jeder-kennt-jeden-Prinzip kann ebenso nervenauftreibend sein: Eigentlich müsste man eine halbe Stunde mehr für das Brötchenholen einplanen, da man sich sicher sein kann, dass man „festgeredet“ wird. Genauso nervig sind die Tratscherei und die vielen Gerüchte, die umherschwirren. Ich sehe das aber weniger ernst und amüsiere mich eher, wenn ich die angeblichen Auswandererstories über mich zu hören bekomme.

Das alles hat jedoch bald ein Ende – genauer gesagt: nächste Woche. Denn dann werde ich in die Welt der Großstadtanonymität eintauchen. Diese Grenze werde ich nur für meine Freunde und Bekannten durchbrechen, nur sie werden Teil meiner „Man kennt nur die die man kennen will“-Welt sein. Angenehm, entspannt und doch gleichzeitig aufregend. So stelle ich es mir vor. Die kleine Jacqueline als Teil der großen Stadt, die kleine Praktikantin als neues Mitglied des großen Konzerns, in dem ich für vier Monate arbeiten werde. Ich bin bereit: Lasset die Spiele beginnen!

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Mar 27, 2012
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Mar 27, 2012

Studentenleben live

"'Nen doppelten?"

Morgens, zu einer viel zu frühen Uhrzeit in Berlin: Die S-Bahn der Linie 7 schleicht langsam in den Bahnhof ein, entlässt einige Pendler aus ihren Fängen und sammelt neue, noch schlaftrunkene Gäste vom Bahnsteig ein. Das leichte Schaukeln der Bahn und die wohlige Wärme lassen mich schnell eindösen. Doch bevor ich in die wohlverdiente Fortsetzung einer viel zu kurzen Nacht starten kann, ertönt eine ganz und gar nicht entspannte Ansage aus den Lautsprechern: „Dieser Zug wird in Grunewald ausgetauscht! Bitte alle Fahrgäste aussteigen!“ Mein verschlafener Blick durch den Zug zerstört die letzte Hoffnung, dass dies doch bitte nur ein Traum sein kann, denn an der Haltestellte Berlin-Grunewald steigen tatsächlich alle aus dem Abteil aus. Suuuuper…

Die zweite S-Bahn fährt ein, statt zu sitzen muss ich nun stehen. Also versuche ich mich mit der Lektüre der Tageszeitung wachzuhalten, was angesichts der immer gleichen Schlagzeilen über unseren Bundespräsidenten eher mäßig erfolgreich ist. Nach einer weiteren Zwangspause in Berlin-Wannsee, wo die Bahn geschlagene fünf Minuten rumsteht, erlöst mich endlich das Erreichen der Haltestelle Griebnitzsee.

Im Strom der anderen Studenten lasse ich mich Richtung Hauptgebäude treiben und steuere zielsicher auf meine allmorgendliche Rettungsinsel zu: die Kaffeebar im Foyer. „‘Nen doppelten?“ fragt der Typ hinterm Tresen und grinst mich an. Ich ziehe für einen kurzen Moment in Erwägung einen dreifachen Espresso zu bestellen, nicke dann aber einfach und freue mich, dass wenigstens einer hier daran interessiert ist, den Morgen zu retten. Den Espresso in der Hand, mache ich mich auf den Weg zum Hörsaal und merke wie die Müdigkeit langsam von mir weicht. Der Tag kann beginnen!

Autor: Leon  |  Rubrik: studium  |  Mar 14, 2012
Autor: Leon
Rubrik: studium
Mar 14, 2012