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Studentenleben live

Alle Wege führen nach Hamburg

Es ist ja schon irgendwie witzig: Während meines Studiums habe ich viele liebe Menschen kennen gelernt und mich mit ihnen angefreundet. Gemeinsam haben wir schon so viele verrückte Dinge erlebt, dass wir eigentlich alles in einem Buch festhalten sollten. Wir sind wortwörtlich eine buntgemischte Mädelstruppe: Wir haben alle unterschiedliche Hobbys und kommen aus ganz unterschiedlichen Gegenden. Genauso unterschiedlich ist auch unsere Schwerpunktwahl. Ich mache Marketing und die anderen verteilen sich auf Steuern und Krankenhausmanagement. So sind wir im Fünferpack wirklich für jede Gesprächsrunde gut gewappnet. Irgendjemand weiß immer eine Antwort.

So sehr wir uns alle liebgewonnen haben, so sehr blicken wir alle mit Sorgenfalten dem kommenden Semester entgegen: Praktikumszeit. Zeit der Trennung. Flensburg war dann einmal. Das dachten wir jedenfalls. Allerdings haben zwei von uns vor, in der Umgebung von Flensburg zu bleiben, zumindest während des Praktikums. Aber auch für die Zeit danach, für immer? Das lässt sich natürlich schwer voraussagen. Der Großteil von uns , darunter auch ich, will aber in die Hansestadt Hamburg. Aber nicht nur innerhalb unserer Mädelsclique zieht es die Mehrheit nach Hamburg. Als ich mich allgemein einmal bei meinen Kommilitonen umgehört habe, wie es mit ihren Plänen für das Praktikum und die Zeit danach aussieht, da antworteten überraschend viele: „Hamburg, meine Perle!“ Die einen wollen unbedingt hier im Norden bleiben, die anderen haben die nahegelegene Großstadt während ihrer Studienzeit kennen und lieben gelernt.

Hamburg ist aber nicht gerade klein und wer weiß, wie oft ich nächstes Jahr in diesem Zusammenhang den Spruch „Wie klein ist doch die Welt“ bringen werde!

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Oct 12, 2011
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Oct 12, 2011

Studentenleben live

"And? ACTION!"

Wie ihr ja bereits wisst, arbeite ich zurzeit an den Bewerbungen für mein Praktikum in einer Werbeagentur. Ein einfaches Anschreiben und ein Lebenslauf sind jedoch nicht ausreichend: Zusätzlich sind einige Arbeitsproben und ein kreatives Aufgabenblatt erforderlich. Die einzelnen Aufgaben sind dabei so unterschiedlich wie Dick und Doof.

Gerade eben habe ich beispielsweise erste Assoziationen über ein Thema gesammelt, zu dem ich einen TV-Spot mit bestimmtem Inhalt kreieren soll. Erste, spontane Eindrücke und Ideen aufschreiben – dieser Schritt ist bei mir immer die Basis meines kreativen Prozesses, auf der ich dann nach und nach das Konzept aufbaue. Wie ein Maurer. Immer Stein für Stein.

Zuerst also Assoziationen. Dann erste Textfetzen, die mir dazu einfallen und die noch eher an halbe Portiönchen erinnern. Das ist mein Gerüst. Anschließend füge ich die einzelnen Teile so zusammen, dass sie ein schlüssiges und harmonisches Endergebnis bilden, das alle umhaut. In diesem Fall gilt es, eine Szene zu beschreiben, ein kurzes Textmanuskript. Und da liegt die Herausforderung: kurz. Das bedeutet, dass ich 30 Sekunden Zeit habe, um mein Produkt ins perfekte Licht zu rücken, so dass der Zuschauer einfach nicht anders reagieren kann, als gleich am nächsten Tag in den Laden zu stürmen und GENAU DAS Produkt zu kaufen. Ich muss ihn nur überzeugen!

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Sep 27, 2011
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Sep 27, 2011

Studentenleben live

Jugendgruppe für Jungen

Im Frühjahr ist es mir gelungen, hier ein Leipzig, neben dem Studium, eine Jugendgruppe für Jungen zu gründen. Ich sage „gelungen“, weil ich es schon im letzten Jahr versucht hatte und es damals an den Widerständen, denen ich begegnete und der Skepsis, die man mir entgegen brachte, scheiterte. Viele Kinder und Jugendliche sind heute stark verplant. Häufig nicht aus eigenem Willen, sondern weil die Eltern das so bestimmten. An jedem Nachmittag der Woche haben sie irgendeine Aktivität: Klavierunterricht, Fußball, Tennis, Schlagzeug, Kung Fu, Nachhilfe, Film-AG oder Breakdance. Die Welt bietet so viele Möglichkeiten und sorgsame Eltern wollen, dass ihr Kind nichts verpasst. Musisch soll es sein, sportlich, natürlich gut in der Schule und zu Hause brav, ausgeglichen und angepasst. Dass junge Menschen häufig ganz anders ticken, haben sie vergessen oder verdrängt.

Tugenden, die im gemeinschaftlichen Umgang erlernt und erworben werden, sind „out“. Dabei fehlt es vielen Jungs, gerade wenn sie ohne Geschwister oder den leiblichen Vater aufwachsen, an Männern in ihrem Umfeld, die sie beobachten und befragen können, die ihnen als Vorbild dienen könnten.

Nun fand ich doch in meinem Stadtteil einen Pfarrer und ein paar Eltern, die mich unterstützen. Inzwischen treffe ich mich jede Woche mit den Jungs und gebe ihnen die Möglichkeit, so wild und aufgeregt zu sein, wie sie wollen. Sie können aber auch das, was ich ihnen vorlebe, übernehmen oder infrage stellen.

Autor:   |  Rubrik: studium  |  Sep 22, 2011
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Rubrik: studium
Sep 22, 2011