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Studentenleben live

Die perfekte Bewerbung

… gibt es wahrscheinlich gar nicht. Genauso wenig wie es perfekte Menschen gibt. „Nobody’s perfect!“ heißt es doch immer so schön und auch Goethe wusste schon: „Es irrt der Mensch, solang er strebt“. Aus diesem Grund müsste man sich also theoretisch nicht in dem Maße selbst unter Druck setzen wie man es genau genommen immer tut. Wie gesagt: theoretisch. In der Praxis sieht es anders aus. Man bastelt gefühlte hundert Jahre an der Bewerbung herum – sei es für einen Ausbildungsplatz, ein Praktikum, einen Arbeitsplatz oder ein Trainee-Programm. Wortwahl, Formulierung, Rechtschreibung, Optik – es muss einfach alles „perfekt“ sein. Denn bereits das Lesen des Anschreibens kann über Top oder Flop entscheiden. Im Flop-Fall wird der Lebenslauf nicht einmal mehr eines Blickes gewürdigt. Aussieben, das ist es, was die Personaler akribisch betreiben. Die Spreu vom Weizen trennen und nur diejenigen zu einem Vorstellungsgespräch einladen, die in ihren Augen dazu geeignet sind, um in ihrem Unternehmen anzufangen.

Tja, und so fange auch ich nun langsam an, mich mit diesem Thema gezielter auseinander zu setzen. Ein Praktikumsplatz für mein letztes Semester nächstes Frühjahr kommt schließlich nicht mit dem Storch angeflogen. Da werde ich noch so einiges an Schweißblut investieren – ich möchte schließlich mit meiner Bewerbung positiv bei den Personalern auffallen und mich dem Perfektionsgrad wenigstens annähern- ganz so wie bei der Quadratur des Kreises.

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Aug 12, 2011
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Aug 12, 2011

Studentenleben live

"Be creative, baby!"

Sei kreativ! Ich bin kreativ. Das wird mir bereits seit meiner frühesten Kindheit nachgesagt. „Du und deine verrückten Ideen!“ hieß es immer – wobei dem Wörtchen ‚verrückt‘ eher die Bedeutung ‚außergewöhnlich‘ und ‚da-wäre-ich-nie-drauf-gekommen‘ zukommt. Zumindest höre ich diese Sätze sehr häufig. Manchmal gibt es sogar nur ein Kopfschütteln und ein „Ich sag‘ da jetzt nichts zu!“. Doch wenn ich meine Idee erst einmal in die Tat umgesetzt habe und sie ihre volle Wirkung entfaltet hat, dann klappen nicht selten die Kinnladen herunter: „Wow“ scheint dann das einzige Wort zu sein, das sich im Vokabular der Person mit dem offenen Mund befindet. Für mich unverständlich. Mir wären millionen und abermillionen Wörter eingefallen. Das wird wahrscheinlich auch der Grund sein, warum meine Aufsätze seit jeher sehr einnehmend sind. Nämlich platzeinnehmend. Eine Freundin schreibt fünf Seiten. Ich schreibe zwölf. Das war schon immer so und wird sicherlich auch immer so bleiben. Genau deshalb fallen den meisten, die mich besser kennen, auch meistens die Augen aus, wenn sie (extrem) kurze Werke von mir sehen. Tja, auch ich kann mich kurz fassen und den Nagel mit der Würze der Kürze auf den Kopf treffen, wenn es sein muss. In solchen Fällen muss ich immer an mein Empfehlungsschreiben aus der Grundschule denken: „Jacqueline schöpft aus einem überdurchschnittlich großen Wortschatz […]“ – ein Satz, der mir bereits als Zehnjährige die (gefühlte) Botschaft vermittelte, auch auf dem Gymnasium und vor allem später irgendwann beruflich noch von dieser Stärke zu zehren.

Heute bin ich froh, bereits so zeitig und so genau über eine meiner Stärken Bescheid gewusst zu haben: Das „Büchervernichten“ in meiner Kindheit hat sich ausgezahlt. So saß ich etwa als Zehnjährige überglücklich in einem Rolf-Zuckowski-Konzert, das ich bei einem Schreibwettbewerb gewonnen hatte.

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Aug 9, 2011
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Aug 9, 2011

Studentenleben live

Party

Gestern war ich auf einer Party in .der Zweizimmerwohnung eines Studenten. Im Wohnzimmer ein Klavier, einige recht gelungene jugendlich-abstrakte Bilder auf Leinwand, dann ein spitz-ovaler Bartisch und darum einige Barhocker. Wir tranken und unterhielten uns über diesen und jenen Film – „Tree of Life“, „A Single Man“ und „Inception“. Dann über diese oder jene junge Leipziger Band… Was kam dabei rum? Einer sagte, dass ihm „Tree of Life“ nicht gefallen habe, die anderen waren überrascht. Ein anderer sagte, dass er „A Single Man“ sehr gelungen fand, die anderen stimmten zu, jemand sagte, er finde die So-und-so-Band ganz toll usw. Im Hintergrund lief Musik von youtube.

Gegen Mitternacht fingen die besonders gewieften Partyganger an, ihre Connections anzurufen, wo denn noch was los sei… Dann wurden Pläne geschmiedet und gegen ein Uhr wollten einige zu einer angesagten Party aufbrechen. Zum Aufbruch kam es dann doch erst einmal nicht…. Gegen zwei Uhr hatte ich meiner Nachtseitigkeit, dem allgemeinen Dämmerzustand und dem Luft-Rauchgemisch genug gefrönt und begab mich an die frische, kühle Nachtluft. Welch eine seltsame Ruhe in der Stadt! Wie angenehm mein tiefes Atmen. Die Heimfahrt mit dem Radel durch die Dunkelheit war das schönste an diesem Abend.

Autor:   |  Rubrik: studium  |  Aug 4, 2011
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Rubrik: studium
Aug 4, 2011