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Studentenleben live

Feeeeeerien!!!

Endlich – die letzte Klausur ist geschrieben, die ersten Ergebnisse sind bereits online: Ich warte zwar immer noch auf ein Ergebnis, aber die anderen sind schon da. Mein Fazit lautet bisher: Das „Alles weg“-Prinzip hat super funktioniert. Ich bin wirklich mehr als begeistert. Ein super Start in die nach all dem Lernstress wohlverdienten Semesterferien, wie ich finde. Meiner Meinung nach könnte nur der Sommer etwas mehr von sich sehen lassen. Das würde dem ganzen noch ein i-Tüpfelchen aufsetzen. Leichte Urlaubslektüre statt schwerer Wirtschaftstexte. Strand statt stickigem Hörsaal. Gartengrillpartys statt anstrengender Seminare. Einfach nur das machen, worauf man gerade Lust hat. So lässt es sich leben. Aus diesem Grund habe ich heute auch erst einmal bis Mittag ausgeschlafen. Die letzten Tage klingelte mein Wecker schon früh am Morgen: Lernen war angesagt. Doch das ist jetzt vorbei. Zumindest für eine längere Zeit.

Die Vorlesungen werden erst wieder Ende September beziehungsweise Anfang Oktober beginnen. Genug Zeit also, um ausgiebig durch die Gegend zu reisen, denn das ist es, was bei mir in den Semesterferien geplant ist: Sei es innerhalb Deutschlands oder in Europa – ich werde stets auf Achse sein und eine Menge sehen. Meiner Meinung nach DIE perfekte Art, das Studentenleben in den Semesterferien zu genießen!

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Jul 22, 2011
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Jul 22, 2011

Studentenleben live

Die Wohnung zum philosophischen Umschlagplatz gemacht

 

Wir haben für einige unserer besten Freunde unseren Wohnungsschlüssel nachmachen lassen. Die Wohnung ist gut gelegen. Wir lieben den Austausch, spontan, von Angesicht zu Angesicht. Die anderen Parteien in unserem Haus wundern sich schon — "wie ein Taubenschlag..." meinte einer, aber beschwert hat sich noch keiner. In der Küche kocht häufig Wasser für Tee oder es steht eine Espressokanne auf dem Herd. Wer kommt, bringt Kuchen, Marmelade, Kekse, Schokolade oder irgendetwas anderes Genüssliches mit. Manchmal finde ich, wenn ich nach Hause komme, zwei, drei Leute auf dem Balkon, vielleicht noch ein paar im Wohnzimmer oder auch in meinem oder dem Zimmer meines Mitbewohners.

Wir haben extra noch ein paar Klappstühle angeschafft, für kleine Kreise des Austauschs, der Diskussion, des schönen Streits. Bücher werden mitgebracht oder aus dem Regal gezogen, aufgeschlagen. Passagen werden vorgelesen oder Bilder darin zur Ansicht gezeigt. Ideen werden gesponnen. Wer telefoniert, tritt dazu vor die Tür ins Treppenhaus oder mal kurz ins Bad. In greifbarer Nähe finden sich überall Papier und Stifte für Notizen und Zeichnungen. Die Garderobe haben wir extra großzügig gestaltet, genug Platz für Schuhe, Jacken, Mäntel, Regenschirme. Der Balkon ist so gestaltet und gelegen, dass man selbst bei Wind und Regen hinaus kann. Er erinnert mich an den Kreuzgang eines Klosters – halb drinnen, halb draußen. Gerne sitzen wir bei sommerlichem Regen hier. Wir haben Vertrauen in die Menschen, die hierher kommen. Es sind nicht nur Kommilitonen, sondern auch ältere und jüngere Freunde, die hierher finden. Dies ist nur der Versuch einer Schilderung – das, was hier geschieht, kann ich nicht wirklich in Worte fassen; es ist nur mit allen Sinnen zu erfahren.

 

Autor:   |  Rubrik: studium  |  Jul 15, 2011
Autor:
Rubrik: studium
Jul 15, 2011

Studentenleben live

"Alles weg!"

 

Das ist kein empörter Ausruf meinerseits, sondern vielmehr meine Devise für die Prüfungen, die dieses Semester zu überleben sind. Es stehen nämlich im Schwerpunkt Marketing drei Klausuren an: Wettbewerbsrecht, Internationales Marketing und Marketing-Management. Damit bin ich im Vergleich zu meinen Kommilitonen, die andere Schwerpunkte belegen, ganz schön arm dran. Einige Freunde von mir müssen nämlich nur eine einzige Klausur schreiben und dürfen  deshalb vor allem meinen Neid in XXL-Version genießen.

Aber wenn man mal daran denkt, dass ich die letzten Semester immer vier bis sechs Klausuren schreiben musste, dann ist es doch schon eine deutliche Verbesserung. Auf diese Weise versuche ich, mir immer selbst gut zuzusprechen – ohne Motivation läuft beim Lernen leider gar nichts. Da macht es auch keinen Unterschied, ob die Motivation aus dem tiefsten Inneren kommt oder eben künstlich erzeugt wird.

Ich habe mich jedenfalls dazu entschlossen, die Möglichkeit am Schopf zu packen und alle drei Klausuren zum ersten Prüfungstermin zu schreiben, um den zweiten Prüfungsterminzeitraum dann (hoffentlich) ganz entspannt verbringen zu können. In manchen Momenten bin ich jedoch stark am Zweifeln, ob ich mich da wirklich richtig entschieden habe: Mein Kopf fühlt sich nicht gerade selten so an, als würde er im nächsten Augenblick explodieren, weil ich einfach so viele Fakten reinstopfe. Aus diesem Grund freue ich mich jetzt schon unglaublich auf die Semesterferien, die ich wirklich bitter nötig haben werde!

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Jul 14, 2011
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Jul 14, 2011